Endlich Wohlfühlen

Fühle dich endlich (wieder) wohl in deinem Körper

Finde innere Ruhe und Ausgeglichenheit

Kehre zurück in deine Kraft und entdecke was du eigentlich für ein toller Mensch bist

Komm mit auf die Reise zu deinem Wohlfühl-Ich

10 Wochen für Körper, Geist und Seele

Stell Dir mal vor, du hättest eine Mentorin an deiner Seite, die dich dabei supportet, gesunde Routinen für dein Leben zu etablieren, Freude an Bewegung zu gewinnen und zu deinem besten Selbst zu werden. Stell dir mal vor, du hättest einen Ort an dem du konstant an dir arbeitest, Körper und Geist stärkst und zudem deine Persönlichkeit weiterentwickelst. Westerwald Yoga ist genau dieser Ort. Hier kehrst du zurück in deine Kraft – für ein Leben, in dem du dich wirklich wohl fühlst.

Und um dein wahres Potential wirklich zu leben, ist es essentiell, nicht nur einen Lebensbereich zu meistern, sondern der CEO deines Lebens zu werden – und zwar in allen Lebensbereichen. Step by step.

Der 10-Wochen-Kurs ist perfekt für dich, wenn…

…du dich endlich wieder in deinem Körper wohl fühlen möchtest

  • Ernähren statt essen durch einen ausgewogenen Ernährungsplan ohne Zugabe von „Zaubermitteln und Pülverchen“
  • Kräftigung und Formung des Körpers, sowie Kräftigung des Herz-Kreislauf-Systems durch ausreichende Bewegung
  • Verbesserung des Körpergefühls durch Achtsamkeitstraining

…du auch im Geist wieder in deine Kraft kommen und ein ausgeglichenerer Mensch werden möchtest

  • Routinen mit Techniken aus dem Yoga und der Persönlichkeitsentwicklung für einen guten Start in den Tag und um Ruhe für die Nacht zu finden
  • Affirmationen und Meditationen
  • Energiegewinn durch ausreichenden Schlaf

… du dir eine Mentorin an deiner Seite wünschst, die dich kontinuierlich an dein Potential erinnert und dich dabei unterstützt am Ball zu bleiben

Wer begleitet in der gesamten Zeit?

Hi, das bin ich, Sabrina – mit ganzem Herzen Yogalehrerin, Spiritjunkie und ein echtes Wäller Landkind.

Ursprünglich kam ich von der sportlichen Seite zum Yoga und habe es genau so genutzt: als reines Workout, um den Körper zu kräftigen und zu formen. Erst im Laufe der Zeit habe ich mich über die sportlichen Aspekte hinaus mit Yoga beschäftigt und so nach und nach meinen Weg bis hin zur Gründung des Yogastudios gefunden.

Auf meiner Reise zum Yoga habe ich mich ausgiebig mit den Themen Ernährung und Sport auseinandergesetzt, sehr viel ausprobiert (oft gescheitert) und letztlich erkannt, wie ich meinen Körper mit Hilfe dieser Komponenten formen kann.

Darüber hinaus beschäftige ich mich seit gut 20 Jahren mit Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung und der Frage „Was braucht der Mensch zum Glücklich sein?“

Ich habe mein gesammeltes Wissen zu diesen Themen in das Programm fließen lassen und freue mich unheimlich darauf, dein Leben damit zu bereichern!

Erlebe eine Zeit, die dein Leben verändern kann

Lerne die Bedürfnisse deines Körpers und deines Geistes zu erkennen und zu erfüllen. Verbinde dich mit dir selbst und kehre zurück in deine Kraft.

Wir werden ganz wundervolle 10 Wochen erleben, in denen wir ganz viel für uns tun. Wir werden uns gesund ernähren, täglich ca. 30-60 Minuten bewegen und für einen guten Schlaf sorgen. Wir werden unser theoretisches Wissen ergänzen und Routinen aufbauen, mit deren Hilfe wir den Tag gut beginnen und abschließen.

Das Programm im Überblick

  • Wöchentlich wechselnde Ernährungspläne
  • Dein persönlicher Bewegungsplan für yogafreie Tage – selbstverständlich angepasst an deine Bedürfnisse
  • Videos, in denen ich alle wichtigen Infos rund um das Thema Ernährung, Bewegung und Schlaf leicht verständlich aufbereite
  • 20 Yoga Sessions im Studio (Mo & Fr 19:30 – 20:30 Uhr), die dir nach der Stunde als Aufzeichnung zur Verfügung stehen (nur Yogalehrer zu sehen)
  • 10 aufgezeichnete Meditationen
  • Aufbau einer Morgenroutine für einen energetisierten Start in den Tag
  • Aufbau einer Abendroutine für eine ruhige Nacht
  • WhatsApp Gruppe zur Klärung von Fragen, für Diskussion und Austausch mit den anderen Teilnehmern, wie auch zur gegenseitigen Motivation
  • Wöchentliche 1:1 Calls zur Besprechung deiner persönlichen Entwicklung und Klärung deiner Fragen
  • Professionelle Fotos in regelmäßigen Abständen, mit denen du am Ende deine Entwicklung verfolgen kannst (sofern gewünscht)
  • Journal als „Mini Tagebuch“ für die Zeit des Programmes
  • Deine eigene Yogamatte
  • Ein Mala-Armband, das dir zeigen wird wie schön das Leben ist und
  • weitere unbezahlbar wertvolle Tools aus dem Yoga und der Persönlichkeitsentwicklung

Das Aufzeichnen der Yogastunden (nur Yogalehrer zu sehen) wie auch von Meditationen und Informationsvideos dient der Flexibilität der Teilnehmer. Es sollte jedoch zumindest ein Präsenztermin in der Woche vor Ort im Studio wahrgenommen werden.

Das ganze Paket im Wert von 1.800,00 Euro gibt es jetzt zum einmaligen Einführungspreis von nur 499,00 Euro.

Dich erwartet eine  10wöchige Transformation, in derdu dich selbst besser kennenlernst und deinen Körper –  wie auch dein Mindset – positiv veränderst.

Bist du bereit?

Es ist keinerlei Vorerfahrung für diesen Kurs notwendig.

Bei Fragen steht Sabrina unter WhatsApp 0159 052 710 36 oder Email info@westerwaldyoga.de gerne zur Verfügung.

Chakren Yoga – Muladhara Chakra

Chakren Yoga – Workshop Reihe

Muladhara Chakra 09.08.2020 10:00 – 13:00 Uhr

Spüre deine feinstofflichen Energien

Bringe deinen Energiefluss in Balance

Fühle dich mit deinem Energiekörper verbunden

Bringe deinen Energiefluss in Balance

mit Chakren Yoga

Nach der yogischen Philosophie hat der Mensch neben seinem physischen Körper auch einen feinstofflichen Energiekörper. Als „feinstofflich“ bezeichnet man eine hypothetische Form von Materie, die feiner und beweglicher sein soll als die grobstoffliche Materie, aus der die sichtbaren Körper bestehen. Die feinstofflichen Energien fließen über Energiebahnen durch den Körper, wobei sie die verschiedenen Chakren passieren.

Der Mensch verfügt über 7 Hauptchakren. Chakren sind Energie-Wirbel in unserem feinstofflichen Körper, die unsere Lebensenergie konzentrieren und fließen lassen. Sie stehen in Verbindung mit bestimmten Körperregionen, Organen und Drüsen und haben einen direkten Bezug zu unserem emotionalen, geistigen und körperlichen Befinden. In den Chakras kann die Energie gestaut sein oder es besteht vielleicht eine Über- oder Unterfunktion. Ausgeglichene Chakras schaffen eine harmonische Verbindung zu allen Ebenen des Seins.

Wenn du dich so richtig gut und rundum glücklich fühlst, ist dein Prana (Lebensenergie) im Fluss und kann frei durch die Chakren fließen. Wenn du dich aber festgefahren und schlapp fühlst, ist der Energiefluss in deinem Körper blockiert. So als wäre etwas Dreck in die Speichen geraten und das Chakra verstopft. Dann wird es Zeit, mal gründlich sauber zu machen.

Chakren Yoga unterstützt dich dabei

  • in deine Energie zu kommen
  • feinstoffliche Energieblockaden zu lösen
  • dein volles Energiepotential auszuschöpfen

Das Muladhara Chakra

Das Muladhara Chakra, auch Wurzelchakra genannt, befindet sich am untersten Ende der Wirbelsäule, kurz über dem Beckenboden und ist eines der sieben Hauptchakren. Es entsteht sehr früh in der Kindheit (in den ersten sechs Monaten) und bildet deine Energiebasis. Dabei geht es darum, deinen Weg im Leben zu finden und auf deinen eigenen zwei Beinen zu stehen.

Dieses Chakra verbindet uns mit der Erde. Mit einer stabilen und tiefen Verwurzelung stützt uns dieses Chakra und steht für Themen wie Sicherheit, Überleben, Ur-Vertrauen, ein erfüllendes nährendes Leben.

Typische Anzeichen für ein Wurzelchakra, welches aus dem Gleichgewicht geraten ist, sind Ängste, Sorgen und Alpträume. Außerdem macht sich eine gewisse Rastlosigkeit bemerkbar. Wenn du also bemerkst, dass du getrieben und aufgeregt 100 verschiedene Sachen beginnst, ohne auch nur eines davon abzuschließen, ist das oft ein Anzeichen dafür, dass du dich wieder erden solltest. Auf der körperlichen Ebene wirkt sich die Dysbalance auf die Ausscheidungsorgane, wie die Blase oder den Darm aus oder macht sich als Problem im unteren Rücken, den Beinen oder Füßen bemerkbar.

Chakren Yoga at Home

Dein Skript zum Workshop

Wir haben ein Skript für dich kreiert, das du nach dem Workshop erhältst. So kannst du die wichtigsten Informationen aus dem Workshop immer wieder nachlesen und deine Erfahrungen in der Praxis zuhause weiter vertiefen.

Wer begleitet dich im Workshop?

Ich bin Cynthia,

Yogalehrerin, Yogalehrer-Ausbilderin und Mutter von zwei Kindern.

Seit 2001 praktiziere ich sowohl Hatha als auch Vinyasa Yoga. Ich erkannte schnell, dass der stetig ansteigende Leistungsdruck, in unserer Gesellschaft, ein Ventil benötigt und Yoga genau dieses Ventil sein kann. Yoga hilft uns unser Leben zu entschleunigen, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten und aus dem Hamsterrad auszusteigen. Mein treuer Begleiter Yoga, entwickelte sich über die Zeit mehr und mehr zu einem wichtigen Ausgleich für Körper, Geist und Seele.

Um noch tiefer in die Wirkung des Yoga einzutauchen, habe ich mich in verschiedenen Yogastilen weitergebildet. Dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die sich mit wissenschaftlichen Methoden bisher nicht messen – wohl aber fühlen lassen, finde ich total spannend. So kam ich dazu, meine Ausbildung auch im Bereich der Energiearbeit mit Chakren zu vertiefen.

Das Workshop Paket

In jedem „Chakren Yoga“ Workshop erhältst du

  • 3 Stunden Workshop vollgepackt mit Infos und Übungen zum behandelten Chakra
  • Theoretische Informationen zum Muladhara Chakra, seinem Sitz, seiner Wirkung und Möglichkeiten der Einflussnahme auf das Chakra
  • Erste praktische Erfahrungen im Chakren Yoga
  • Geschlossene Getränke und kleine Snacks
  • Ein Skript mit den wichtigsten Informationen und Übungen für zuhause
  • Eine kleine Aufmerksamkeit für zuhause

Stell dir vor….

du bist in der Lage feinstoffliche Energien zu spüren. Stell dir vor, du kannst deine feinstofflichen Energien zum Positiven beeinflussen. Stell dir vor, du kannst deinen ganz persönlichen Energiefluss steuern.

Cynthias Mission in diesem Workshop ist es, deine ersten Schritte in der feinstofflichen Chakrenarbeit zu begleiten und dir Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen du deinen Weg zuhause weitergehen kannst.

Bist du bereit?

„Einfach Frau sein!“ – Hormon Yoga Workshop

„Einfach Frau sein!“

Hormon Yoga Workshop 18.10.2020 14:00 – 17:00 Uhr im Studio (Rennerod)

Reguliere deinen Hormonspiegel auf natürliche Art und Weise

Erhöhe dein körperliches Wohlbefinden und deine seelische Balance

Steigere Vitalität, Kraft und Beweglichkeit

Komm mit auf eine Reise zu deinem unbeschwerten Frau sein!

mit Hormon Yoga

Hormon Yoga unterstützt dich bei

  • PMS oder Menstruationsbeschwerden
  • Wechseljahresbeschwerden wie Schlafstörungen, Hitzewallungen, Antriebslosigkeit oder Migräne
  • unerfülltem Kinderwunsch oder verfrühter Menopause

Es ist eine energetische Yogaform zur positiven Beeinflussung des weiblichen Hormonhaushaltes. Es enthält Elemente aus dem Hatha Yoga und dem Kundalini Yoga, die mit tibetischen Energie-Übungen kombiniert werden.

Die Asanas (Yogaposen) wirken direkt auf die weiblichen hormonerzeugenden Drüsen und Organe wie Eierstöcke und Schilddrüse. Verschiedene Atemtechniken, Entspannungsübungen und Energielenkung zu den Hormondrüsen verstärken diese Wirkung.

Darüber hinaus wirkt Hormon Yoga  beruhigend auf das vegetative Nervensystem und ermöglicht eine tiefe körperliche und geistige Entspannung.

 

„Einfach Frau sein!“ at Home

Dein „Einfach Frau sein!“ Skript

Wir haben ein Skript für dich kreiert, das du nach dem Workshop erhältst. So kannst du die wichtigsten Informationen aus dem Workshop immer wieder nachlesen und deine Erfahrungen in der Praxis zuhause weiter vertiefen.

Unsere Weiblichkeit

Im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte war die weibliche Sexualität immer eng gekoppelt an eine chemische Beeinflussung der Hormone durch diverse Medikamente. Begonnen mit der Pille gegen PMS und Hautprobleme über Hormonersatztherapie bei Kinderwunsch bis zu regulierenden Mitteln für Wechseljahresbeschwerden.

Heute finden immer mehr Menschen den Weg zu alternativen bzw. natürlichen Heilmethoden. Auch Yoga gewinnt immer mehr Ansehen. Viele Menschen praktizieren Yoga und profitieren von den positiven Effekten. Doch auch die Forschung beschäftigt sich in den letzten Jahren verstärkt mit der Wirkung des Yoga. So gibt es inzwischen viele wissenschaftliche Studien, die die Wirksamkeit des Yoga auf Körper und Geist belegen.

Da ist es nur naheliegend auch bei „weiblichen Themen“ Yoga als Alternative zu klassischen Behandlungsmethoden einzusetzen und so positiv auf das Hormonsystem einzuwirken.

Wer begleitet dich im Workshop?

Ich bin Cynthia,

Yogalehrerin, Yogalehrer-Ausbilderin und Mutter von zwei Kindern.

Seit 2001 praktiziere ich sowohl Hatha als auch Vinyasa Yoga. Ich erkannte schnell, dass der stetig ansteigende Leistungsdruck, in unserer Gesellschaft, ein Ventil benötigt und Yoga genau dieses Ventil sein kann. Yoga hilft uns unser Leben zu entschleunigen, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten und aus dem Hamsterrad auszusteigen. Mein treuer Begleiter Yoga, entwickelte sich über die Zeit mehr und mehr zu einem wichtigen Ausgleich für Körper, Geist und Seele.

Um noch tiefer in die Wirkung des Yoga einzutauchen, habe ich mich in verschiedenen Yogastilen weitergebildet. Der Gedanke, meinen Hormonspiegel ohne Medikamente positiv beeinflussen zu können, faszinierte mich. Und so fand ich zum Hormon Yoga, von dessen Wirkung ich mich dank persönlicher Erfahrungen überzeugen durfte.

Das Workshop Paket

Bei „Einfach Frau sein!“ erhältst du

  • 3 Stunden Workshop vollgepackt mit Infos und Übungen
  • Theoretische Informationen zu Veränderungen des Hormonhaushalts und Möglichkeiten ihn positiv zu beeinflussen
  • Erste praktische Erfahrungen im Hormon Yoga
  • Einen geschützten Raum für den Austausch mit anderen Frauen
  • Geschlossene Getränke und kleine Snacks
  • Ein Skript mit den wichtigsten Informationen und Übungen für zuhause
  • Eine kleine Aufmerksamkeit für zuhause

Stell dir vor….

du hast die Möglichkeit selbst regulierend auf deinen Körper einzuwirken und deine „weiblichen Beschwerden“ zu lindern. Stell dir vor, das geht auf ganz natürlichem Weg – ohne Hormonersatztherapie. Stell dir vor, du kannst deine eigene Heilerin sein.

Cynthias Mission in diesem Workshop ist es, deine ersten Schritte zu einem ausgeglichenen Frau-Sein zu begleiten und dir Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen du deinen Weg zuhause weitergehen kannst.

Bist du bereit?

Online Summer Special 21.07. – 17.08.2020

Online Summer Special 21.07. – 17.08.2020

Wir haben uns entschieden, euch den Sommer mit einem super Special zu versüßen 🔆

 

 

Unsere Online Yogastunden gibt’s für die Zeit des Online Summer Specials zum vergünstigten Preis:

  • Drop-In ONLINE (einzelne Stunde) 10,00 €
  • 5er-Karte ONLINE 45,00 €

Wir bedanken uns damit ganz herzlich bei allen, die die ganze Zeit über unsere Onlinestunden besucht und damit das Studio bis heute erhalten haben. <3

Außerdem freuen wir uns auf viele neue Gesichter in unseren Stunden, die online Yoga bei uns ausprobieren möchten. Auch Anfänger sind herzlich willkommen, wir können euch bei eingeschalteter Kamera auch gut sehen und korrigieren.

Falls du Bedenken bezüglich Zoom (unsere Meetingplattform für die Onlinestunden) hast: Es ist wirklich ganz einfach und du musst dich nicht bei Zoom registrieren oder anmelden. Hier findest du weitere Infos: https://westerwaldyoga.de/yogastunden-live-online-wie-geht-das/

Bei Fragen oder Problemen kannst du dich natürlich immer gerne melden.

Liebe Grüße, Sabrina mit Claudia Gabriele, Cynthia und Sabine

Corona-Knigge

Liebe Yogini, lieber Yogi,

Ich möchte Dich über folgende Maßnahmen in unserem Studio informieren und bitte um Deine Unterstützung:

Bitte bleib zuhause, wenn Du Dich nicht gut fühlst.
Ich freue mich immer sehr dich zu sehen, aber die Gesundheit aller hat für mich oberste Priorität! Auch ich als Lehrerin werde nur unterrichten, wenn ich mich ganz gesund fühle. Gern kannst Du weiterhin online mit uns üben.

Klassengröße
Die Klassengröße ist gemäß Vorschrift reduziert.

Maskenpflicht
Komm mit Deiner Maske zu uns ins Studio und begib Dich direkt in den Kursraum auf Deine Matte. Lege dort Deine Maske ab, um frei mit uns Yoga üben zu können. Nach der Klasse bitte ich dich die Maske wieder anzulegen und das Studio zügig zu verlassen.

Hände desinfizieren
Desinfiziere Dir direkt am Eingang Deine Hände. Wir haben alles für Dich vorbereitet.

Umkleiden
Die Umkleiden sind vorübergehend geschlossen. Bitte komme bereits in Yogakleidung zur Stunde, deine Schuhe kannst du im Eingangsbereich auf dem „Schuhparkplatz“ abstellen.

Getränke
Bis auf weiteres darf ich keine offenen Getränke anbieten. Selbstverständlich dürft ihr euch sehr gerne eigene (geschlossene) Getränke mitbringen.

Yogamatte
Bitte bring Deine eigene Yogamatte (gereinigt) mit.

Noch keine eigene Matte?
Du hast die Möglichkeit im Studio vor Ort eine Matte für dich zu erwerben. Ich habe für euch Korkmatten bestellt, mit denen ich selbst sehr gute Erfahrungen gesammelt habe und bisher kamen nur sehr positive Rückmeldungen zu den Matten. Sie kosten 49,00 Euro – für die Yogis im Studio 45,00 Euro.

Hilfsmittel
Bring – wenn möglich – Deine eigenen Hilfsmittel mit.

Husten- und Nies-Etikette
Huste und niese möglichst immer in die Armbeuge oder in ein Taschentuch. Taschentücher anschließend direkt entsorgen. Hände desinfizieren nicht vergessen.

Hände desinfizieren
Sowohl vor als auch nach dem Üben. Im Studio steht Desinfektionsmittel direkt im Eingangsbereich bereit.

Habt euch lieb ohne Körperkontakt
Ich bitte Dich vorübergehend auf enge Interaktionen wie Händegeben oder Umarmungen zur Begrüßung zu verzichten.

Genieße Deine Praxis
Ich werde keine Schüler adjusten (berühren), dafür aber verbal korrigieren.

Vielen Dank für Dein Verständnis und Deine Mithilfe! 🙏

Ich bin sicher, dass Yoga uns in dieser besonderen Situation optimal körperlich als auch mental unterstützen kann.

Ich freue mich auf dich!

Deine Sabrina

Yin Yoga

Yin Yoga ist ein ruhiger, tendenziell passiver Yogastil, der hauptsächlich im Sitzen oder Liegen praktiziert wird.
 
Bei dem Begriff ‚Yin‘ kommt Dir wahrscheinlich schnell der Begriff ‚Yang‘ in den Sinn. Da liegst Du gar nicht so falsch. Die Bezeichnung Yin-Yoga leitet sich von dem chinesischen Begriff ‚Yin‘ ab, der das Weibliche, Ruhige, Sanfte und Beständige definiert. ‚Yang‘ steht für die männliche und dynamische Energie. Muskeln stärkst Du am besten mit Yang betonten Übungen. Wenn Gelenke, Bänder und Sehnen stimuliert und gedehnt werden sollen, sind Yin-Übungen die richtige Wahl.
 
Yin Yoga dehnt auf sehr sanfte Weise Deine Muskeln, Bänder und Sehnen. Durch eine ruhige Atemführung erfährst Du tiefe innerer Ruhe und kannst unterschwellige Spannungen in den inneren Organen und Muskelpartien loslassen. Das lange Halten der Asanas dehnt die tief liegende Muskulatur und Du erfährst tiefe Entspannung und Selbstwahrnehmung. 
 
Yin und Yang sind zwei Kräfte innerhalb der Dualität unserer Welt und können nicht getrennt werden. 
Das Symbol des Yin und Yang zeigt dem Betrachter mit den Punkten innerhalb der jeweiligen Kraft, dass es kein absolutes Yin oder Yang gibt. Demnach auch kein richtig oder falsch.
 
Yin Yoga ist geeignet für Einsteiger, geübte und alle die einen Ausgleich zu ihrem Alltag suchen.

Termin

DI 20:00 – 21:15 Uhr (online)

Deine Yogalehrerin

Sabine

Testimonials

Franziska
default image
    
Yin Yoga – Sabine

„yin yoga – ruhiger, passiver yoga-stil!“

ruhig, ja. passiv, okay. vllt von außen. aber von innen – aktiv, auch ein wenig schmerzhaft, aber wenn sich mit jedem atemzug mehr & mehr faszien lösen, eine wohltat für sich selbst!
absolute empfehlung für alle – egal ob man beweglich ist oder nicht – hier lernt man definitiv seinen körper & seine grenzen kennen!
vielen dank für den tollen abend, die nächste stunde ist schon gebucht

<<
>>

Chakren Yoga – Harmonisierung feinstofflicher Energien

Dieser Yoga Kurs dient dazu unsere feinstofflichen Energien, insbesondere unsere Chakren, ins Gleichgewicht zu bringen. 
 
Chakren sind die Verbindungsstelle des physischen Körpers und der feinstofflichen Energien. In der Lehre des Yoga spielen die Chakren für einen gesunden Geist und einen gesunden Körper eine wesentliche Rolle und helfen uns gesund und fit zu bleiben. 
 
Manchmal sind unsere Chakren ganz oder teilweise blockiert und so kann die Energie nicht mehr ungehindert fließen. Um hier unterstützend einzugreifen, nehmen wir uns Atemtechniken, Meditationen und Asanas aus dem Hatha und Kundalini Yoga zur Hilfe und lindern oder befreien uns von den durch Blockaden ausgelösten Beschwerden. 
 
Willkommen ist jeder der neugierig ist über den Tellerrand hinauszuschauen und sich mit seinen feinstofflichen Energien auseinandersetzen möchte. 

Termin

SO 08:00 – 09:15 Uhr (online)

Deine Yogalehrerin

Cynthia

Face Yoga – Natürliches Lifting für dein Gesicht

Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, welche Muskeln du brauchst, um zu lächeln? Oder wie viele Muskeln daran beteiligt sind Deine Augen strahlen zu lassen? Kannst Du Dir vorstellen, Muskeln im Gesicht loszulassen, die Dir bisher unbekannt waren, deren Entspannung Du aber spüren kannst?

Mit Hilfe von Entspannungs- und Wahrnehmungsübungen wird es Dir möglich, die filigranen Gesichtsmuskeln gezielt anzusteuern und zu trainieren. Das fördert die Durchblutung und den Muskelaufbau und damit eine straffere Gesichtshaut. Durch die Massage werden die Blutzirkulation und der Lymphfluss sowie die Produktion von Collagen und Elastin angeregt. Akupressur reduziert Spannung und bringt angestaute Energien wieder in den Fluss.

Das Face Yoga „Worlds Leading Face Yoga Expert“ von Danielle Collins kombiniert eine ganzheitliche Methode von Übungen der Muskeln im Gesicht (Stirn, Wangen, Mund, Kiefer) bzw. Hals und Nacken, bestehend aus Gesichtsmassage, Akupressur und Entspannung.

Für alle die mir Ihren Gesichtsmuskeln neue Erfahrungen machen wollen.

Termin

Do 20:00 – 21:15, So 10:00 – 11:15 & 20:00 -21:15 (online)

Deine Yogalehrerin

Claudia Gabriele

Ein Blick in die Stunde

Hier kannst du ein paar Minuten mitmachen

Flow & Stretch – Yoga für mehr Beweglichkeit

Flow & Stretch

Yoga für mehr Beweglichkeit

Unsere Muskulatur wie auch unser Geist verkümmern, wenn wir diese nicht ausreichend nutzen bzw. stimulieren. Muskulatur, welche kaum oder nur mäßig trainiert wird, neigt dazu, sich zu verkürzen und über kurz oder lang deine Beweglichkeit einzuschränken. Für Flow & Stretch Yoga musst Du nicht beweglich sein, Yoga macht dich beweglich!

In diesen Stunden kräftigst du den Körper mit sanften und fließenden Bewegungen. Mittels der Kombination von Bewegung, dehnenden und stärkenden Elementen, steigerst du deine Beweglichkeit.

Flow & Stretch Stunden eignen sich für Anfänger und Fortgeschrittene, die ein ganzheitliches Training in ruhigeren Stunden bevorzugen und sich eine kleine entspannte Auszeit vom Alltag nehmen möchten. In diesen Stunden kräftigen wir den Körper mit sanften, fließenden Bewegungen und arbeiten mit vielen Dehnungen, um mehr Beweglichkeit zu erreichen. Da Sabrina sehr anatomisch anleitet und stark auf eine korrekte Ausrichtung in den Posen legt, fällt es Anfängern oft leicht in diesen Stunden einen ersten Zugang zum Yoga zu finden.

Termin

Samstags 18:00 – 19:15 Uhr

Deine Yogalehrerin

Sabrina

Testimonials

Margit
default image
    
Flow & Stretch – Sabrina

heute die erste Yoga Stunde bei Sabrina gemacht, alles sehr entspannt und für Anfänger super erklärt. Hat wirklich Spaß gemacht

Download

Kursbeschreibung Flow & Stretch

Kursbeschreibung zum Download

Hatha Yoga – Entspanne Deinen Körper und Geist *Präventionskurs*

Finde durch Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen aus dem Hatha Yoga zu mehr Vitalität, innerer Gelassenheit und einem Gefühl ganzheitlicher Entspannung. Erlebe die entspannende Wirkung des Yoga auf Körper und Geist.

Die grundlegenden Körperhaltungen, Atemtechniken, Konzentrations- und Meditationsübungen aus dem Hatha Yoga werden erlernt und vertieft. Jede Kurseinheit beginnt mit einer Entspannungsübung und endet mit einer Tiefenentspannung. Die verschiedenen Atemtechniken und Körperhaltungen werden aufeinander aufbauend in den unterschiedlichen Kurseinheiten erlernt und durch Wiederholung vertieft. Darüber hinaus lernst du die Bewegungsabläufe, Atemtechniken und Entspannungstechniken im Alltag einzusetzen.

Die Kurse sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Die Übungen sind TeilnehmerInnen orientiert und werden den Fähigkeiten angepasst.

*Der Präventionskurs besteht aus 8 Terminen à 75 Minuten. Die Kursgebühr beträgt 120 Euro. Je nach Krankenkasse werden bis zu 80% der Kursgebühren durch die Krankenkasse erstattet.*

Termine

12.08.-30.09.2020 18:00-19:15 Uhr

Deine Yogalehrerin

Cynthia

Hatha Yoga – Yoga auf dem Stuhl

Ideal für Menschen jeden Alters, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, oder auch ältere Menschen, die nicht oder nicht mehr auf dem Boden üben können. Dafür werden die meisten Übungen auf und mit dem Stuhl praktiziert und individuell auf die Möglichkeiten der Teilnehmer angepasst.

Die grundlegenden Körperhaltungen, Atemtechniken, Konzentrations- und Meditationsübungen aus dem Hatha Yoga werden erlernt und vertieft. Erlebe die entspannende Wirkung des Yoga auf Körper und Geist.
Yoga regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an und wirkt ganzheitlich: Yoga entspannt und stärkt Körper, Geist und Psyche.

Du lernst Bewegungsabläufe, Atemtechniken und Entspannungstechniken im Alltag einzusetzen. Durch Wiederholung in den Kurseinheiten und Hausaufgaben wird das erlernte vertieft. Jede Kurseinheit beginnt und endet mit einer Entspannungsübung.

*Der Präventionskurs besteht aus 8 Terminen à 75 Minuten. Die Kursgebühr beträgt 120 Euro. Je nach Krankenkasse werden bis zu 80% der Kursgebühren durch die Krankenkasse erstattet.*

Termin

in Planung

Deine Yogalehrerin

Cynthia

Office Yoga – Die bewegte Pause

Office Yoga

Die bewegte Pause

Viele von uns sitzen aufgrund ihres Jobs im Büro den ganzen Tag am Rechner. Die Folge: Wir sitzen nach ein paar Stunden krumm und schief und bewegen uns zudem auch noch viel zu wenig.

Im Office Yoga stehen besonders die Schulter-Nacken-Partie, sowie Rücken und Beine durch Dehnung, Kräftigung und Entspannung im Vordergrund. Durch den mentalen Ausgleich und Stressabbau wird neue Energie freigesetzt, um konzentriert und fokussiert in die zweite Hälfte des Arbeitstages einzusteigen.

Auch ohne Yogamatte lassen sich am Arbeitsplatz, selbst im Büro-Outfit wunderbar Yogaeinheiten während der Pause machen. Für die Yoga-Übungen brauchst Du nicht mehr als einen Stuhl und ein paar Minuten stressfreie Zeit!
Ein angenehmer Nebeneffekt ist, es ist nicht schweißtreibend, sodass Du es einfach in Deine Mittagspause oder zwischen zwei Meetings einbauen kannst.

Für alle die an ihrer Aufrichtung arbeiten wollen und/ oder viel am Arbeitsplatz sitzen.

Termin

Werktags 12:00 – 13:00 Uhr

Deine Yogalehrerin

Heidi

Download

Kursbeschreibung Office Yoga

Prenatal Yoga – Yoga für Schwangere

Ein Kind unter dem Herzen zu tragen, zu gebären und den ersten Atemzug zu erleben, ist ein Wunder…

Dieser Yoga Kurs ist eine sehr schöne und besondere Art und Weise die Schwangerschaft und das Mutterwerden in vollen Zügen zu genießen.

Dich erwarten sanfte, fließende Asanas (auf die Schwangerschaft angepasste Körperübungen), die dein Herz öffnen und Verspannungen lösen durch gezielte Dehnungen. Atemübungen, geführte Meditation, welche Dir ermöglichen bewusst hin zum eigenen Körper und dem Baby spüren. Die Abschluss Entspannung schafft Ruhe und Gelassenheit.

Willkommen, sind sowohl Yoga Neulinge als auch geübte Yoginis.

Termin

DO & SO 10:00 – 11:15 Uhr (online)

Deine Yogalehrerin

Cynthia

Testimonials

Bettina
default image
    
Prenatal Yoga – Cynthia

Vielen Dank für die tolle Yogastunde mit Cynthia! Ich kann sie jeder Schwangeren nur empfehlen, denn Cynthia geht ganz toll und individuell auf ihre Teilnehmer ein und da ist es ganz egal ob man eine unbeschwerte Schwangerschaft oder ein paar körperliche Probleme hat. Sie findet immer ein tolles Mittelmaß und ist auch während der Stunde sehr flexibel, wenn man als Teilnehmer mal nicht so kann wie sonst. Hinterher gehe ich immer gestärkt aus der Stunde.

<<
>>

Silver Yoga – Yoga für Senioren

Silver Yoga richtet sich an Senioren 60+ als Prävention um körperlich und geistig fit zu bleiben.

Senioren Yoga fördert deine Beweglichkeit, Aufrichtung, Gleichgewichtssinn, Konzentration, körperliches und geistiges Wohlbefinden. Mit gezielten Körperübungen, Atemtechniken und Meditationen beugst Du alterstypischer Beschwerden, wie beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, Ischias schmerzen, Typ-2-Diabetes, Inkontinenz, Rheuma oder Depressionen vor, bzw. linderst diese. Stärke Deine Muskulatur und baue bei allen Übungen die Kraft aus Deiner Mitte auf.

Die Asanas (Körperübungen) werden an die individuellen Gegebenheiten und Möglichkeiten der Teilnehmer angepasst. Dabei können Dich folgende Hilfsmittel Deiner Praxis unterstützen: Stuhl, Block, Decke und Gurt.

Der Silver Yoga Kurs richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene im Alter von 60+, welche die Leistungsfähigkeit und Beweglichkeit ihres Körpers erhalten und verbessern möchten. Da Sabrina sehr anatomisch anleitet und stark auf eine korrekte Ausrichtung in den Posen legt, fällt es Anfängern oft leicht in diesen Stunden einen ersten Zugang zum Yoga zu finden.

Du kannst jederzeit mit Yoga beginnen, es gibt keine Altersbegrenzung. Sei dabei, wenn Du bereit dafür bist.

Termin

MI 10:00 – 11:15 Uhr (Studio)

Deine Yogalehrerin

Sabrina

Testimonials

Elfriede
default image
    
Silver Yoga – Sabrina

Die erste Stunde am Dienstag🧘🏻‍♂️ war sehr schön und entspannend. 🧘🏻‍♀️Wir haben es sehr genossen und empfehlen es weiter.

Strong Core – Yoga für einen schmerzfreien Rücken

Dieser Kurs setzt den Fokus auf deine Körpermitte (Core), d.h. du kräftigst insbesondere die Bauch-, Rücken-, und Beckenbodenmuskulatur, welche für einen starken und schmerzfreien Rücken zuständig ist.

Strong Core Yoga dehnt und kräftigt deinen gesamten Rumpf und stützt die Wirbelsäule, verbessert die Körperhaltung, stärkt und dehnt schwache bzw. verkürzte Muskulatur. Rückenschmerzen werden unter anderem ausgelöst durch übermäßiges Sitzen, mangelnde Bewegung, Übergewicht, Fehl- oder Überlastung und anhaltenden Haltungsfehlern. Dies liegt einerseits an beruflichen Anforderungen und andererseits an unserer Lebensweise. Bewegungsmangel schwächt die Muskulatur und führt zu massiven Einschränkungen der Lebensqualität. So kann z.B. eine stark gerundete Wirbelsäule die Atmung einschränken.

Durch gezielte Yoga-Übungen kannst Du Blockaden im Rücken- und Nackenbereich lösen und die Muskulatur entspannen. Deine Beweglichkeit, Wohlbefinden und Aktivität nehmen durch schmerzfrei ausführbare Übungen zu. Eine konstante Rücken-Yoga-Praxis wirkt vorbeugend und fördert geistige Ausgeglichenheit und eine bessere Stressresistenz.

Der Strong Core Yoga Kurs ist geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene mit Nacken- und Rückenbeschwerden. Da Sabrina sehr anatomisch anleitet und stark auf eine korrekte Ausrichtung in den Posen legt, fällt es Anfängern oft leicht in diesen Stunden einen ersten Zugang zum Yoga zu finden.

Termin

DI 18:30 – 19:30 Uhr (Studio), DO 18:00 – 19:15 Uhr (online)

Deine Yogalehrerin

Sabrina

Testimonials

Ralf
default image
    
Strong Core – Sabrina

Ihr habt einen stressigen Job und sucht Entspannung oder wollt Sport zum Ausgleich machen? Dann seid Ihr hier gerade richtig! Schaut doch selbst mal vorbei und macht Euch ein Bild davon. Es wird Jedem zu Anfang durch die Lehrerin Sabrina klar gemacht, dass man alles für sein eigenes Wohlbefinden tut und man nichts machen braucht, was zu sehr anstrengt, zwickt oder gar schmerzt, auch entsprechende Ausgleichübungen werden erläutert. Auf eine gründliche Einweisung mit Erwärmung folgt ein entsprechendes Programm, mit sich wiederholenden, aber auch neuen Elementen, zum Schluss gibt es dann eine Belohnung in Form tiefster Entspannung für Geist und Körper! Die Stunde (kann natürlich jeder aussuchen, wann es ihm an besten passt), ist immer wie im Fluge vorbei! Dabei geht es auch oft sehr lustig und humorvoll zu, wenn wir uns da betätigen, denn auch wir sind nicht mehr die Jüngsten. Also ich bin regelmäßig dort und kann dieses Yoga-Studio nur weiter empfehlen! Ich freue mich schon auf die nächste Stunde und die freundlichen Leute dort!

<<
>>

Vinyasa Yoga – Energetisierender Flow am Morgen

Vinyasa Yoga

Energetisierender Flow am Morgen

Eine fließend-dynamische Yogastunde, die Atem und Bewegung in Einklang bringt und Dich voller Energie in den Tag starten lässt.

Vinyasa Yoga, ist ein dynamischer und konditionell fordernder Yogastil, welcher Deine Ausdauer verbessert und Deinen Geist stärkt. Der Schwerpunkt liegt darin, den Wechsel von einer Asana zur nächsten möglichst fließend auszuführen. Durch festgelegte Abfolgen und die Synchronisierung des Atems entsteht eine Flow-Wirkung. Die einzelnen Positionen hältst Du dabei jeweils nur kurz und orientierst Dich zeitlich an einer bestimmten Anzahl von Atemzügen. In den Übungsfolgen steigt die Intensität bis zur Hauptasana stetig an und sinkt anschließend wieder.

Der Schwerpunkt der Stunde wechselt – von Balancen über kraftvolle Haltungen im Stand bis hin zu Hüftöffnungen und Rückenkräftigung. Der Stundenaufbau bleibt, so dass Du jede Woche einen vertrauten Rahmen hast: Kurze Anfangsentspannung, Mobilisierungen, Sonnengrüße, Standhaltungen, Bodenhaltungen, Abschluss-Sequenz, Meditation. Die intensive Bewegungsmeditation unterstützt das Dasein im Hier und Jetzt.

Für alle die gern dynamisch in den Tag starten wollen und / oder an ihrer Kondition arbeiten wollen.

Termin

Mittwochs 07:30 – 08:45 Uhr

Deine Yogalehrerin

Ina

Download

Vinyasa Yoga energetisierend

Kursbeschreibung zum Download

Yin Yoga für Frauen

Frauen sind Yin Energie, Frauen sind feinstofflich, nährend und oft in vielfacher Hinsicht gefordert.
 
Durch den schnelllebigen Alltag und unterschiedliche Rollen kann es passieren, dass unsere Energie aus der Balance gerät. Folgen können hormonelle Disbalancen, Schlaflosigkeit, Selbstzweifel oder auch Unfruchtbarkeit sein.
 
Unsere Yin Energie und unseren Raum gilt es zu schützen. Useren Körper zu achten und zu verstehen. Diese Yin Yoga Einheit ist speziell auf die Bedürfnisse der modernen Frau ausgerichtet. Auf unser „Hara Zentrum“, auf unsere weibliche Intuition und Kraft. Alles was Du  brauchst ist eine gemütliche Yogamatte und einen offenen Geist.
 
Der Kurs ist absolut für Anfängerinnen geeignet und Du entscheidest selbst was Dir und Deiner Energie gut tut. Lasse Dich entführen in einen sacred Space. Der Kurs wird untermalt mit sanftem Klang und  gesungenen Mantren. 
 
Ich freue mich auf unseren Frauen Zirkel im Westerwald Yoga! 

Termin

MO 19:00 – 20:15 Uhr (online)

Deine Yogalehrerin

Mady

Testimonials

Verena
default image
    
Yin Yoga für Frauen – Mady

Yoga für Frauen, daswar eine tolle Erfahrung!

Mady macht das super, mit viel Zeiit, Ruhe, Platz und Ermunterung für: den Körper zu spüren, hinzuhören & was man gerade braucht.

Die Betonung liegt natürlich auf dem weiblichen Aspekt und ich wurde nochmal neu angeregt, dem „nachzugehen“, das Weiche und Sanfte zuzulassen, es zu schätzen. Die Stunde war „warm“, das kann ich gar nicht anders beschreiben 😉 hat sehr gut getan, auch emotional!

Absolut zu empfehlen!

Yoga für Anfänger – der sanfte Einstieg

Die Intension mit Yoga zu beginnen hat oft unterschiedliche Beweggründe. Vielleicht möchtest Du körperlich fit bleiben, suchst einen anderen Umgang mit Dir selbst und anderen, oder hast körperliche Beschwerden oder Einschränkungen. Du bist auf der Suche nach einem Stressausgleich, möchtest meditieren oder übst einfach gerne sanft. Egal was Dein Bewegrund ist, hier findest Du einen sanften Einstieg in die Yogawelt und Ihren Werkzeugkoffer (Pranayama, Asanas, Meditation, Savasana u.v.m.).
In diesen Stunden sammelst du ganz entspannt unter lauter anderen Anfängern deine ersten Erfahrungen mit Yoga. Begegne den Möglichkeiten deines Atems, lerne deine ersten Asanas (Yogaposen) und beobachte wie du von Stunde zu Stunde einfacher in der Meditation entspannen kannst. Der Fokus liegt auf einer langsamen, sanften Praxis, die Die Deine Selbstwahrnehmung fördert und Deine Muskulatur aufbaut.
Für Yoga Neulinge, die einen sanften Einstieg suchen. Wenn Du körperliche Einschränkungen, Erkrankungen hast, lass es mich bitte wissen.

 

Termin

DI 18:00 – 19:15 Uhr (online)

Deine Yogalehrerin

Sabine

Yoga für Körper und Seele – mit Lotte

Wenn Du langsam im Hier und Jetzt ankommst und Dein Geist zur Ruhe gelangt, kannst Du Deinen Körper viel intensiver wahrnehmen und spüren.
Damit Du in der Stunde ankommen kannst, lese ich zu Beginn etwas vor oder erzähle etwas zu einem Thema, das ich mit Euch teilen möchte. Meditation und Pranayama (Atemlenkungtechniken) unterstützen Deinen Geist zur Ruhe zu kommen.Einfache Dehnübungen bereiten Deinen Körper sanft auf die folgenden Asanas (Körperhaltungen) vor, welche später in einem sogenannten Flow, einer Abfolge einzelner Asanas, praktiziert werden. Damit Du noch besser abschalten kannst, wiederholen sich die Flows, sodass Du im Atemrhythmus üben kannst. Durch Wiederholung von Flows oder Elementen in den unterschiedlichen Stunden, gewinnst Du zunehmend mehr Sicherheit.
Damit Dein Geist und Deine Seele besser zur Ruhe kommen kann, ist mir das Nachspüren zwischen einzelnen Übungen oder Flows ein besonderes Anliegen. Genauso wie Deine Ausrichtung (Haltung der Wirbelsäule) und die nötige Achtsamkeit dem Körper gegenüber (Rücken und Gelenke schonen) sind mir bei meinen Schülern sehr wichtig. Die Stunde schließt mit einem kurzen Savasana (ähnlich Yoga-Nidra) ab. 
 
Willkommen sind sowohl erfahrene Yogis als auch Yoga Neulinge.

Termin

DI 18:00 – 19:15 Uhr & 20:00 – 21:15 Uhr (online)

Deine Yogalehrerin

Andrea Lotte

Ein Blick in die Stunde

Hier kannst du ein paar Minuten mitmachen

Testimonials

Volker
default image
    
Yoga für Körper und Seele – Lotte

Super Stunde mit Andrea Lotte am Mittwoch. Sie ist sehr einfühlsam und man fühlt sich richtig wohl bei ihr. Selbst online 🙂 SAT NAM

Yogilates – Yoga trifft Pilates

Yogilates

Yoga trifft Pilates

Die Essenz von Pilates und Yoga in einer Stunde. Yogilates ist die Kombination aus Yoga und Pilates. Das Konzept verbindet körperorientierte und mentalorientierte Übungen zu einem ganzheitlichen Ansatz.

Bei Pilates geht es darum, die tiefer liegende Muskulatur, besonders die Stützmuskulatur des Rumpfes, zu stärken. Die kraftvollen, aber langsamen und fließenden Bewegungen der Pilates-Übungen schließen eine bewusste Atmung mit ein. Hier finden sich Gemeinsamkeiten zum Yoga. Selbst Joseph Pilates, der „Erfinder“ des Pilates-Trainings, beschäftigte sich intensiv mit der Yoga-Lehre. Was liegt also näher, als die Philosophien von Yoga und Pilates zu verbinden?

Yogilates ist die perfekte Mischung aus Kraft-Elementen, Atem-Übungen, Balancetechniken und Dehnübungen. Das Powerhouse stärkt die Mitte und den Beckenboden. Die Einheiten formen und dehnen die Muskeln, um Körperhaltung und Form zu verbessern.

Yogilates ist nackenfreundlich und für jedermann durchführbar, da die Übungen an die Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst werden.

Termin

Montags 10:00 – 11:15 Uhr

Deine Yogalehrerin

Heidi

Ein Blick in die Stunde

Hier kannst du ein paar Minuten mitmachen

Kursbeschreibung zum Download

Coronavirus – die Maßnahmen im Studio

Liebe Yogini, Lieber Yogi,

da sich die Virusinfektion nun auch in Deutschland immer weiter verbreitet, bin ich natürlich auch im Studio an einem vorausschauenden und sicheren Umgang mit der Situation interessiert.

Daher möchte ich euch über folgende Maßnahmen im Studio informieren:

  • Bitte kommt nur ins Studio, wenn ihr euch ganz gesund fühlt! Auch ich werde nur unterrichten, wenn ich mich ganz gesund fühle. Bitte seht auch von einem Studiobesuch ab, wenn ihr in den vergangenen zwei Wochen ein Risikogebiet besucht habt oder Kontakt zu Personen aus Risikogebieten hattet.
  • Die wichtigste Maßnahmen zur individuellen Prävention einer Infektion mit Viren bestehen in einer Husten- und Niesetikette sowie einer gründlichen Handhygiene. Hustet und niest daher möglichst immer in die Armbeuge und wascht eure Hände häufig und gründlich!
  • Ich werde aus Vorsorgegründen meine Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen verstärken und eine zusätzliche Wischdesinfektion von Handgriffen und Türklinken vornehmen.
  • Ich bitte euch vorübergehend auf enge Interaktionen wie Händegeben oder Umarmungen zur Begrüßung zu verzichten.
  • Bringt bitte eure eigene Yogamatte oder eine Auflage (z.B. Handtuch für die Leihmatten) mit zum Kurs.
  • Für Assists / Adjustments (Korrekturen) gilt folgende Policy: Die Karten auf den Matten zeigen vorerst immer die rote Seite. Teilnehmer, die adjustet werden möchten, drehen die Karte bitte um, sodass sie die grüne Seite zeigen . Wer nicht angefasst werden möchte, muss nichts weiter unternehmen. Anfassen im Gesicht, Hals- und Nackenbereich sowie an den Händen wird vorübergehend ganz unterlassen.
  • Ich versuche den Einsatz von Props/Hilfsmitteln vorübergehend zu reduzieren. Es steht euch frei eigene Hilfsmittel (Decke, Blöcke, Gurt) mitzubringen.
  • Ich versuche Übungen zu unterlassen, bei denen ihr euch ins Gesicht fasst oder prustend durch den Mund ausatmet.
  • In Anbetracht der aktuellen Situation wird es auch unausweichlich sein, dass Stunden kurzfristig ausfallen. Bitte prüft vor dem Besuch einer offenen Stunde oder eines festen Kurses den Stundenplan und euer WhatsApp oder Emailfach!

Vielen Dank für euer Verständnis und Mitwirken!

Ich bin davon überzeugt, dass Yoga zu einem starken Immunsystem beiträgt – unserem stärksten Schutz – und hoffe mit diesen Maßnahmen zu unserer aller Gesunderhaltung beitragen zu können!

Bei Fragen meldet euch gerne!

Alles Liebe,

Sabrina

Fotochallenge #westerwaldyogaaroundtheworld

#westerwaldyogaaroundtheworld
🌳 Zeigen wir der Welt, was Westerwälder für schöne Bäume können! 🌳

Schießt Fotos
– auf denen ihr die Baumpose
– an einem schönen Ort macht (die Ortsangabe wäre toll!) und
– dabei ein Shirt, eine Jacke oder einen Pulli mit dem Westerwald Yoga Logo tragt.

Die Fotos könnt ihr auf Facebook oder Instagram posten und @westerwaldyoga dabei verlinken – ihr könnt auch gerne den o.g. Hashtag dazu setzen, dann finden sich alle untereinander.
Wer weder Facebook noch Instagram hat, kann mir sein Foto auch per Mail (info@westerwaldyoga) oder per WhatsApp (+49 159 052 710 36) zusenden.

Alle Fotos werden von Westerwald Yoga zum einen auf Facebook und Instagram gepostet – zum anderen aber auch ausgedruckt und gerahmt an eine Wand in der Umkleide im Studio gehängt. Mit dem Posten / der Einsendung des Fotos nehmt ihr außerdem ganz automatisch an der Verlosung einer 5er-Karte für das Studio teil.

Die Verlosung wird zwei Mal jährlich durchgeführt.

…zum Schluss noch das notwendige „Kleingedruckte“ 😋
Mit deiner Teilnahme erklärst du dich mit folgendem einverstanden:
Du bist mindestens 18 Jahre alt.
Dein Foto darf von Westerwald Yoga veröffentlicht werden und im Falle eines Gewinns darf auch dein Name veröffentlicht werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Facebook/Instagram steht in keinerlei Verbindung zu dieser Challenge.

Mit einer Mala meditieren…

Daß Meditationen unglaublich viel bringen können, haben wir ja bereits im Blogbeitrag Meditation als Workout für den Geist festgestellt. Es ist aber nicht immer einfach, sich ganz auf die Meditation einzulassen – das weiß ich aus Erfahrung. Wenn auch du in deiner Meditation (noch) keine Ruhe findest und deine Gedanken immer wieder abschweifen, dann könnte die Meditation mit einer Mala genau das Richtige für dich sein… 

Was ist eigentlich eine Mala?

Eine Mala ist eine traditionelle Meditationskette aus dem Buddhismus bzw. Hinduismus. Der Begriff „Mala“ ist Sanskrit und bedeutet so viel wie „Meditationskranz“. Sie wird seit Jahrtausenden von Hindus, Buddhisten und Yogis getragen und zur Meditation genutzt. Mit der Verbreitung des Yoga in der westlichen Welt wird sie aber auch bei uns immer beliebter. 

Wie sieht eine Mala aus?

Eine Mala besteht aus 108 Perlen und einer sogenannten Guru-Perle.

Die Perlen sind traditonell aus Materialien wie Sandelholz oder Rudrakhsa-Perlen hergestellt. Heute gibt es aber auch viele Malas aus Edelsteinen, die den Träger durch ihre energetischen Eigenschaften zusätzlich unterstützen sollen.

Die Guru-Perle ist etwas größer als die anderen und besteht oft aus einem besonderen Material. Außerdem besitzt sie meist eine Verzierung, zum Beispiel eine Quaste als Symbol für den tausendblättrigen Lotus. 

Wieso genau 108?

Die 108 ist im Hinduismus, Buddhismus und anderen asiatischen Religionen eine heilige Zahl. Warum?

Indische Gottheiten haben 108 Namen. Nach der hinduistischen Tradition werden 108 Upanishaden (die wichtigsten der uralten Schriften Indiens) anerkannt. Im Buddhismus existieren 108 Bände der gesammelten Lehren Buddhas. Aber auch religionsunabhängig spielt diese Zahl immer wieder eine Rolle: Der Durchmesser der Sonne hat den 108-fachen Durchmesser der Erde. Der Abstand von der Sonne zur Erde beträgt 108 mal dem Durchmesser der Sonne. 108 Energielinien laufen zusammen um das Herz-Chakra zu bilden. Es gibt unglaublich viele Beispiele für die Besonderheit dieser Zahl.

Wie meditiert man mit einer Mala?

Die Meditation mit einer Malakette nennt man „Japa Meditation“. Bei dieser Form der Meditation wird ein bestimmtes Mantra oder eine Affirmation immer wieder wiederholt. Mantras können beispielsweise Laute wie „OM“, aber auch Sätze in Sanskrit oder Affirmationen (einfache, klare, positiv formulierte Sätze, z.B. „Ich bin dazu fähig, wunderbare Dinge zu tun.“) sein.

Gemäß Überlieferung entfaltet ein Mantra seine volle Wirkung erst nach 108 Wiederholungen. Daher hat eine Mala genau 108  Perlen – für jede Wiederholung eine. Der Medititerende lässt sie nach und nach durch seine Finger gleiten. So kann er sich voll und ganz auf sein Mantra konzentrieren und wird nicht durch das Zählen der Wiederholungen abgelenkt. Dies ermöglicht eine tiefere Meditation und die entstehende Energie wird dabei direkt in der Kette „gespeichert“.

Die Guru-Perle markiert den Start und Endpunkt der Meditation. Außerdem dient sie dazu, den Fluss der Energie durch die restlichen Perlen zu beruhigen und einen zyklischen Energiefluss durch die Mala zu verhindern.

Für wen ist eine Mala geeignet?

Grundsätzlich kann jeder eine Malakette tragen – unabhängig davon, ob er sie für die Meditation oder nur als schönes Schmuckstück nutzt. Man kann sie als Kette um den Hals tragen oder auch mehrfach um das Handgelenk wickeln.

Unabhängig von der Art des Tragens wirst du schon nach ein paar Tagen merken, dass sich zwischen dir und deiner Mala eine ganz besondere Beziehung entwickelt. Durch das Tragen entsteht eine Wechselwirkung zwischen euch: Die Perlen nehmen Energie von dir auf und speichern sie in sich. Zeitgleich geben sie aber auch ein Stück ihrer Energie an dich ab. So wird deine Malakette durch das Tragen zu einem sehr persönlichen Gegenstand. Außerdem wird sie dir durch ihre energetischen Eigenschaften selbst ohne Meditation als Begleiter auf dem Weg zu mehr Ruhe, Gelassenheit und einem positiven Leben dienen. 

Woher bekomme ich eine Mala?

Natürlich kann man fertige Malas in Läden, auf Märkten oder im Internet kaufen. In dem Fall sollte man sich am besten ganz von seiner Intuition leiten lassen, um eine Mala zu bekommen, die zu einem passt. Abhängig vom verwendeten Material haben Malas ganz unterschiedliche Eigenschaften. Du hast bestimmt schon mitbekommen, dass  verschiedene Edelsteine unterschiedlich auf den Menschen wirken.

Es besteht aber auch die Möglichkeit sich von einem Spezialisten eine ganz persönliche Mala anfertigen zu lassen. Diese wird dann vollkommen auf ihren zukünftigen Träger abgestimmt. Es wird geschaut welche Eigenschaften der Träger hat und welche Perlen ihn auf seinem persönlichen Weg am besten unterstützen.

Mit ein wenig Ahnung von Edelsteinen, einer seriösen Bezugsquelle für Edelsteinperlen mit guten energetischen Eigenschaften und ein wenig Geschick kann man sich eine Mala auch selbst erstellen.

Wenn du dir das nicht zutraust, aber dennoch eine ganz individuelle und persönliche Mala haben möchtest, kann ich dir einen entsprechenden Workshop ans Herz legen. In diesen Workshops werden verschiedenste Edelsteinperlen zur Verfügung gestellt und man erhält Informationen zu den energetischen Eigenschaften der verschiedenen Edelsteine. Zusätzlich gibt es Unterstützung beim Knüpfen (sodass man am Ende auch eine wirklich schöne Mala hat) und eine Einführung in die Japa Meditation.

Ein Mala Workshop im Westerwald?

Leider muss man als Westerwälder im Normalfall relativ weit fahren, um einen Mala Workshop besuchen zu können. Da es aber bestimmt auch hier viele Yogis mit Interesse an einer ganz persönlichen Mala gibt, habe ich für euch zwei Spezialistinnen ins Studio nach Rennerod eingeladen.

Und so findet am 17.08.2019 von 12:00 bis ca. 16:30 Uhr der erste Mala Workshop im Westerwald Yoga Studio statt.

Genauere Informationen zum Workshop findest du in den Kursbeschreibungen.

 


Foto: Herzstücke mit Om


Stehst du morgens gerne auf?

Für mich ist es zur Zeit eine wahre Wonne morgens aufzustehen. Warum? Unsere kleine Tochter macht ihre Augen auf und begrüßt jeden neuen Tag mit einem Strahlen im Gesicht. Das ist wunderschön anzusehen und ich hoffe, dass sie das für ihr ganzes Leben beibehalten wird. <3

Dieser Gedanke gab für mich den Ausschlag, darüber nachzudenken, weshalb es wohl bei den meisten Menschen eben gerade nicht so ist. Und ich habe mich an etwas erinnert, das mir ganz besonders während meiner Ausbildung zur Yogalehrerin aufgefallen ist: die meisten Menschen machen kein glückliches Gesicht. Früher war ich selbst meist gestresst und habe wenig auf meine Mitmenschen geachtet. Wenn ich beispielsweise einkaufen ging, kam es oft genug vor, dass ich an Bekannten glatt vorbeigelaufen bin, weil ich sie schlichtweg nicht wahrgenommen habe. Ich habe mich auf mich und das was ich gerade tat konzentriert, für mehr war kein Platz. Doch durch die erhöhte Achtsamkeit nahm ich irgendwann mehr von meiner Umwelt wahr und sah immer öfter in die Gesichter der anderen.

Hast du schon einmal bewusst darauf geachtet, was deine Mitmenschen für ein Gesicht machen?

Sehr viele Menschen sehen traurig aus oder gucken sogar richtig böse. Geht man dann mit einem Lächeln im Gesicht an ihnen vorbei und schaut sie an, reagieren sie oft irrtiert. Freundlichkeit Fremden gegenüber ist scheinbar seltsam. Sogar Kinder sind es nicht gewohnt, von Fremden freundlich behandelt zu werden. Letztens hat ein Kind den Einkaufswagen seiner Mutter geschoben und machte mir Platz, wofür ich mich ganz selbstverständlich bedankte. Ihr hättet mal die Überraschung in dem kleinen Gesicht sehen müssen…

Und so kam es, dass ich mit ein paar lieben Leuten aus meiner Ausbildung darüber sprach und witziger Weise haben sie dieselbe Erfahrung gemacht. Eine Kollegin ist immer zur Ausbildung gependelt und erzählte von den Menschen in der Bahn. Auch ihr fiel auf, wie böse die Menschen gucken und wie unfreundlich sie oft behandelt wurde – und das grundlos. Also fragten wir uns, wieso das wohl so ist.

Warum ist das so?

Letztlich kamen wir zu der Vermutung, dass einfach extrem viele Menschen total unzufrieden mit ihrem Leben sind. Vermutlich machen viele einen Job, der ihnen nicht gefällt, um ihre Rechnungen zu bezahlen. Ein Kollege beklagte sich irgendwann einmal bei mir, dass er ja wenig Perspektiven habe. Schließlich sei er Familienvater und müsse das Geld ranschaffen, um das Haus, das Auto und alles weitere für seine Familie bezahlen zu können. Und so macht er eben seinen Job – glücklich erschien er mir aber nicht. Das passt ganz gut zu meinem letzten Blogbeitrag (Glück kann sich jeder leisten). Ich glaube, er wäre mit einem kleineren Haus und einem kleineren Auto sehr viel glücklicher, wenn er dafür einen Job machen könnte, der ihn mit Freude erfüllt. Oft sind es gerade die Prestigeobjekte, für die wir uns in wahnsinnige Unkosten stürzen ohne sie wirklich zu benötigen. Man kauft Dinge, die man nicht braucht – mit Geld, das man nicht hat – um Leute zu beindrucken, die man nicht mag. Statt sich einfach nur darauf zu besinnen, was einem persönlich wirklich wichtig ist. Und das ist nicht zwingend die Limousine deutscher Markenhersteller. Wahrscheinlich geht es aber vielen Menschen so wie meinem lieben Kollegen. Und so laufen sie in ihrem Hamsterrad und zählen die Jahre bis zur Rente.

Das würde dann auch erklären, warum es so viele Sprüche gibt, die den Montag verteufeln und das Wochenende feiern. „Endlich Freitag!“…“Fre:)tag“…“Fri-Yay“…“Montags könnt ich kotzen!“…“Montag – das F steht für Freude!“…“Ich fühl mich krank – ich glaub, ich hab Montag!“…

Es fängt in der Schulzeit an…

Ich kann mich daran erinnern, dass es mir schon in der Schulzeit so ging. Man quält sich durch die Woche, um das Wochenende zu genießen. Eigentlich ist das richtig schlimm. Warum wird Kindern in der Schule nicht vermittelt, dass Lernen wahnsinnig toll sein kann? Unsere Welt strotzt nur so vor kleinen Wundern. Die Naturwissenschaften sind doch eigentlich total spannend, weil sie diese Wunder zu erklären versuchen. Sprachen ermöglichen uns die Kommunikation mit anderen Menschen und durch das Erlernen von Fremdsprachen können wir mit so viel mehr interessanten Menschen sprechen. Künstlerische Fächer zeigen uns, wie wunderschön Dinge sein können oder über welche interessanten Fragen andere bereits philosophiert haben. Sport ist dazu ein toller Ausgleich und die Kinder lernen, auf wie viele Arten ihr Körper etwas leisten kann.

…und geht mit der Arbeit weiter

Die Arbeitswelt ist ähnlich spannend und mit dem richtigen Job geht man auch gerne arbeiten. Wenn ich zum Beispiel eine Yogastunde geben darf, freue ich mich schon vorher richtig darauf. Danach bin ich glücklich, weil ich meinen Teilnehmern mit der Stunde etwas Gutes tun konnte und ich ihnen ansehe, dass meine Arbeit etwas zum Positiven verändert. Ich sehe einen Sinn darin.

Es gibt nur leider das Problem, dass niemand die Kinder auf das Arbeitsleben vorbereitet. Sie kennen ihre Stärken und Schwächen nicht und haben im seltensten Fall eine gute Persönlichkeitsentwicklung hinter sich. Sie entscheiden mit 16 oder 19, welchen Weg sie einschlagen wollen. Und so lernen sie irgendwas, was ihnen vielleicht gefallen könnte und machen dann im schlimmsten Fall irgendwann einen Job, der sie nicht erfüllt und der überhaupt nicht zu ihnen passt. Aber Sicherheit ist wichtig, ebenso wie ein gerader Lebenslauf – wer stellt dich denn sonst noch ein? Und so sind die Kinder dann erwachsen und müssen ihren Job bis zur Rente machen, um Rechnungen zu bezahlen für Dinge, die man eben so haben muss als erfolgreicher Mensch… Das war schon immer so und schließlich machen es alle so.

Wir sollten alle viel öfter hinterfragen, ob etwas wirklich richtig ist, nur weil es alle tun und unsere ganz eigenen Prioritäten setzen.
Dann gäbe es vermutlich viel mehr lächelnde Gesichter da draußen – und das sogar Montags morgens. 😉
SabrinaGarre Glück

Glück kann sich jeder leisten!

Wer kennt das nicht – die ewige Suche nach dem Glück…

Wenn ich diesen Job habe, bin ich glücklich. Wenn ich dieses Einkommen habe, bin ich glücklich. Wenn ich dieses Auto habe, bin ich glücklich. Wenn ich diese Wohnung / dieses Haus habe, bin ich glücklich. Wenn ich mir diesen Urlaub leisten kann, bin ich glücklich. Wenn, wenn, wenn….und wann ist man tatsächlich glücklich?

In meinem Leben habe ich schon viele tolle Dinge genießen dürfen – nicht zuletzt dank meines Jobs in der Unternehmensberatung. Ich habe gut verdient, konnte mir neben dem was man sich im Alltag so wünscht einen grandiosen dreieinhalbwöchigen Urlaub in Thailand leisten und habe viele wirklich tolle Städte gesehen. Ich wohnte in den besten 5-Sterne-Hotels, in denen man mir jeden Wunsch erfüllte. Dazu bin ich komfortabel gereist – entweder im Flieger, erster Klasse im ICE, ich habe mir einen Wagen gemietet (den ich mir selbst niemals leisten kann) oder wurde sogar von einem Chauffeur gefahren.

Das war alles wirklich richtig klasse und ich habe es sehr genossen! Aber macht es wirklich glücklich?

Was ist Glück?

Laut Duden ist Glück eine „angenehme und freudige Gemütsverfassung, in der man sich befindet, wenn man in den Besitz oder Genuss von etwas kommt, was man sich gewünscht hat; Zustand der inneren Befriedigung und Hochstimmung„.

Bedürfnisse

Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Das heißt: Man verspürt einen Mangel und möchte diesen beseitigen. Nun gibt es verschiedene Arten der Einteilung von Bedürfnissen. Für unsere Betrachtung konzentrieren wir uns auf die Unterscheidung nach der Materialität. So unterscheiden wirmaterielle und immaterielle bzw. soziale Bedürfnisse.

Materielle Bedürfnisse

Materielle Bedürfnisse sind Wünsche nach Besitz oder Nutzung von Dingen, die man mit Geld kaufen kann.

Das Blöde bei der Erfüllung dieser Bedürfnisse ist nur, dass die dabei entstehenden Glücksgefühle im Normalfall nur von kurzer Dauer sind. Man gewöhnt sich an das, was man besitzt und verlangt immer mehr. Das führt aber letztlich nur dazu, dass man seinem Glück immer weiter hinterher jagt und keine Chance hat jemals für eine längere Zeit wirklich glücklich zu sein. Das kennt sicher jeder. Ich bin beispielsweise anfangs bei dem Anblick meiner Hotelzimmer absolut aus dem Häuschen geraten. Nach einiger Zeit war es dann ganz normal so zu wohnen und irgendwann fand sich selbst bei dem tollsten Hotel etwas zu meckern.

Statistiken zeigen, dass Geld nur glücklich macht, wenn man wirklich arm ist. Hat man aber genug, um seine Grundbedürfnisse (einfache, auch bei geringen Ansprüchen zum Leben notwendige Bedürfnisse, wie z.B. Nahrung oder Kleidung) zu erfüllen, führt mehr Geld keineswegs zu mehr Glück.

Würde der Konsum materieller Dinge wirklich glücklich machen, müssten ja alle Reichen und Schönen glücklich sein. Sie haben viel Geld, tolle Häuser, grandiose Karrieren, viel Macht und sie können sich alles leisten. Doch genau über diese Menschen liest man immer wieder, dass sie Probleme mit Depressionen haben, Alkohol und Drogen missbrauchen oder sich im schlimmsten Fall sogar das Leben nehmen. Ganz überraschend ist das nicht. Wenn man alle Dinge bekommen hat, die man sich jemals wünschen könnte und plötzlich feststellt, dass man noch immer nicht glücklich ist…was dann?

Immaterielle Bedürfnisse

Immaterielle Bedürfnisse entsprechen dem Wunsch nach Sicherheit, Geborgenheit, Liebe, Ansehen oder eben auch Glück.

Zwischen beiden Arten von Bedürfnissen gibt es eine enge Verbindung. Oft werden immaterielle Bedürfnisse (insbesondere die nach Anerkennung und Zugehörigkeit) durch den Besitz materieller Dinge befriedigt. Beispielsweise wird Kleidung nicht nur gekauft, um etwas zum Anziehen zu haben. Statt dessen leistet man sich teure Designerkleidung für das Gefühl zu einer angesehenen Bevölkerungsschicht zu gehören und so das eigene Selbstbewusstsein zu stärken.Um nachhaltig glücklich zu werden, hilft das aber leider nur bedingt.

Denn besitzt man erst einmal ausreichend Geld zur Erfüllung der Grundbedürfnisse, zählen immaterielle Dinge weitaus mehr für das menschliche Glück. Zu den wichtigsten Glücksfaktoren zählen gemäß den World Happiness Reports z.B. eine stabile Beziehung, Kinder, Freundschaft, Geselligkeit, Gesundheit oder auch ein den eigenen Fähigkeiten entsprechender Beruf. Außerdem halten im Vergleich zu den materiellen Bedürfnissen die Glücksgefühle bei der Erfüllung solcher immaterieller Bedürfnisse länger an.

Was macht mich glücklich?

Ich kann das aus persönlicher Erfahrung nur bestätigten. Während ich so viele tolle materielle Dinge genoss, war ich wirklich glücklich. Doch das war ich nur für eine kurze Zeit. Nach ein paar Jahren habe ich mit Freude das schönste 5-Sterne-Hotel für eine Übernachtung im eigenen Bett getauscht. Ich gebe dem simpelsten selbst gekochen Gericht den Vorzug vor jedem noch so schicken Restaurant. Ich tausche aufwändige Veranstaltungen gegen Zeit mit Freunden. Denn was bringt mir das schönste Zimmer, das herausragendste Gericht oder die größte Veranstaltung, wenn ich es nicht mit einem geliebten Menschen teilen kann?

Mein allergrößtes Glück habe ich in diesem Jahr gefunden: Ich habe die Liebe meines Lebens geheiratet und mit ihm eine Tochter bekommen. Diese beiden Menschen machen mich glücklicher als alles andere auf der Welt und insbesondere durch unsere Tochter lernte ich, zu wieviel Liebe ein Mensch fähig ist. #Mutterliebe

Hattest du schon einmal etwas angesehen und Tränen in den Augen, weil es dich so unendlich glücklich macht? Dein Haus, dein Auto, deinen Arbeitsplatz, deine Gehaltsabrechnung, deine Urlaubsbuchung….?

Glück kann man nicht kaufen!

Was einen Menschen nachhaltig glücklich macht sind also gar keine Dinge. Man kann Glück nicht kaufen – egal wieviel Geld man investiert. Und das bedeutet, dass es sich wirklich jeder leisten kann. Denn für das, was wirklich nachhaltig glücklich macht, muss man Zeit investieren. Für die Pflege einer guten Partnerschaft, für Treffen mit Freunden, für eine gesunde Ernährung und Sport, für das Besinnen auf die eigenen Fähigkeiten etc.. Und wir haben alle gleich viel Zeit – nämlich 24 Stunden am Tag. Es liegt ganz bei uns, wie wir sie nutzen.

Viele werden sich jetzt denken: „Die hat gut reden, ich muss meine Schulden abtragen, mein Haus und mein Auto abbezahlen und so weiter. Dafür muss ich viel arbeiten, um genug Geld zu verdienen.“ In dem Fall kann man sich aber auch einfach mal fragen, ob man wirklich das große Haus und das teure Auto benötigt und ob es nicht vielleicht doch eine kleinere Version auch tut. Oftmals braucht man materielle Dinge gar nicht wirklich und besitzt sie nur, um andere zu beeindrucken und zu zeigen, dass man „es geschafft hat“.

Also:
Frage dich, was dich wirklich glücklich macht und nutze deine Zeit doch lieber dazu, glücklich zu sein statt teure, leblose Dinge anzuhäufen! <3

 


Foto: beloved little Sister

Bearbeitung: TrashArt


 

High Intensity Interval Training

Fett verbrennen mit HIIT

Nachdem wir uns schon vor einiger Zeit mit dem Konzept des LISS Cardio-Trainings beschäftigt haben, möchte ich euch heute mal das Gegenstück dazu vorstellen: das HIIT.

Das LISS-Training ist insbesondere für Leute geeignet, die bisher keinen oder sehr wenig Sport getrieben haben und ihren Körper zunächst einmal sanft an ein gewisses Trainingspensum heranführen möchten. Es hat zudem den Vorteil, dass die Ausdauer aufgebaut wird, sodass Nährstoffe und Sauerstoff besser in die Muskulatur befördert werden. Obwohl dieses Training sehr schonend ist, sollte man beachten, dass der Körper immer wieder Ruhephasen benötigt und mindestens einen Ruhetag pro Woche einhalten. Wer bereits regelmäßig trainiert und sehr effektiv Kalorien verbrennen möchte, der kann sich auch an das HIIT wagen.

Was ist HIIT?

HIIT ist die Abkürzung für High Intensity Interval Training. Es steht also für ein Training, in dem sich hochintensive Phasen mit mehreren Ruhephasen abwechseln. In den hochintensiven Phasen trainiert man bei ca. 85-100 {4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} der maximalen Herzfrequenz, während die Ruhephasen bei ca. 40-50 {4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} der maximalen Herzfrequenz liegen. Nach einer kurzen Aufwärmphase steigt man in die Intervalle ein. Ein Intervall besteht immer aus einer Belastungsphase und einer Ruhephase. Die Belastungsphase dauert je nach Trainingszustand zwischen 15 und 60 Sekunden, in denen man einfach alles gibt, was irgendwie geht. Dann folgt eine Ruhephase und man gönnt dem Körper ein klein wenig Erholung, bevor das nächste Intervall beginnt. Insgesamt trainiert man maximal 20 bis 30 Minuten.

Welches Training eignet sich für HIIT?

Es gibt für HIIT die verschiedensten Trainingsvarianten. Ob man nun Fahrrad fährt, läuft, „Hampelmänner“ macht, Seil springt, schwimmt oder etwas ganz anderes macht. Wichtig ist das Training in Intervallen mit unterschiedlicher Intensität, wobei eine Phase innerhalb eines Intervalls bis zur Belastungsgrenze geht und darauf eine Ruhephase folgt.

Ich bin beispielsweise ein leidenschaftlicher Läufer – sowohl für LISS als auch für HIIT.

Die bekanntesten HIIT-Methoden: Tabata und Little

Bei der Tabata-Methode dauert die Belastungsphase 20 Sekunden, auf die eine Ruhephase von 10 Sekunden folgt. Insgesamt werden 8 Intervalle ausgeführt, wodurch man auf eine Trainingsdauer von 4 Minuten kommt. Nach 60 Sekunden Pause kann ein zweiter Durchlauf erfolgen.

Die Little Methode ist etwas „einfacher“, da man hier eine längere Ruhephase hat. Hier arbeitet man mit 60 Sekunde Belastung und 75 Sekunden Ruhe. Es werden insgesamt 12 Intervalle durchgeführt, wodurch man auf eine Trainingsdauer von 27 Minuten kommt.

Meine HIIT-Variation

Da ich persönlich diese beiden Methoden als extrem intensiv empfinde, würde ich gerade für Anfänger des HIIT eine Variation der Little Methode (lange Ruhephase nach hochintensiver Belastung) empfehlen. Selbst in meinen trainingsintensivsten Zeiten habe ich eine Variation genutzt und trotzdem reichlich von meinem Training profitiert.

Nach 5minütigen Aufwärmen (Joggen) sah ein Intervall bei mir folgendermaßen aus:

  • 30 Sekunden – hohe Intensität (85-100 {4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} der maximalen Herzfrequenz) – Rennen
  • 60 Sekunden – niedrige Intensität (40-50{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} der maximalen Herzfrequenz) – Gehen
  • 90 Sekunden – moderate Intensität (50-85{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} der maximalen Herzfrequenz) – Joggen

Ich habe immer mit 6 Intervallen und 5 Minuten genütlichem Joggen zum „Runterfahren“ gearbeitet.

Wie errechnet man die maximale Herzfrequenz und die dazugehörigen Werte für HIIT?

Wie schon in dem Blogbeitrag zu LISS geschildert, gibt es verschiedene Formeln für die Berechnung der maximalen Herzfrequenz. Da sie abhängig von Geschlecht und Alter ist, gelten unterschiedliche Ausgangswerte für die Berechnung. Ich habe mich immer an die folgende Formel gehalten:

Ausgangswert Frauen 226 bzw.  Männer 220 MINUS Lebensalter

Für mich als 37jährige bedeutet das 226 – 37 = 189 maximale Herzfrequenz.

Davon ausgehend liegt mein Wert für die hochintensiven Phasen des HIIT zwischen 161 und 189. In den Ruhephasen sollte die Herzfrequenz zwischen 76 und 95 liegen. Für meine moderaten Phasen habe ich entsprechend eine Herzfrequenz zwischen 95 und 161 angepeilt.

Was sind die Vorteile von HIIT?

Es ist ein sehr effektives Training, das aber trotzdem relativ kurz ist und sich somit gut in den Alltag integrieren lässt.

HIIT kann mit einer Vielzahl von Sportarten ausgeübt werden.

Es ist ein Training, bei dem man sehr viele Kalorien verbrennt – sowohl während des Trainings als auch noch danach. Da man den Körper an seine Belastungsgrenze bringt, benötigt er mehr Sauerstoff als ihm in diesem Moment zur Verfügung steht. Und so muss der Stoffwechsel sehr stark angeregt werden, um den Bedarf zu decken. Je größer der Unterschied des Stoffwechsels zwischen dem Ruhezustand und dem Training ist, umso länger benötigt der Körper, um nach dem Training wieder in den Normalzustand zu kommen. Und während dieser Zeit verbrennt er weiterhin mehr Kalorien. Dieser Effekt wird Nachbrenneffekt genannt und dauert zwischen 24 und 72 Stunden nach dem Training an.

Was sollte man beachten?

Im Gegensatz zu LISS ist HIIT ein Training, das man nicht zu oft durchführen sollte. Die Standardempfehlung liegt bei maximal 2-3 mal pro Woche.

Da dieses Training den Körper sehr stark beansprucht, sollte man auf jeden Fall vorher mit seinem Arzt über das geplante HIIT sprechen, um keine körperlichen Schäden davonzutragen.

 


Du hast eine Frage dazu?

Kein Problem – schreib mir doch einfach eine Email an info@sabrina-garre.de oder melde dich auf Facebook bei mir 😉


 

Sind meine Yogastunden was für dich?

Meine Yogalehrer-Ausbildung

Findest du nicht auch, dass Teilnehmer eines Kurses ihrem Lehrer vertrauen können sollten? Sie wissen im Normalfall nicht so viel wie ihr Kursleiter und das ist vollkommen in Ordnung. Sie legen aber ihre Gesundheit in die Hände dieser Person. Und meiner Meinung nach dürfen sie dann auch erwarten, so trainiert zu werden, dass ihnen möglichst nichts passieren kann. (Hier findest du ein paar Informationen dazu, wann Yoga auch gefährlich sein kann.) Einige von euch verfolgen schon seit einer Weile meinen Blog. Und ganz sicher habt ihrschon mitbekommen, dass mir sehr an der Gesundheit aller gelegen ist. Ich versuche, euch vor meinen eigenen Fehlern zu bewahren und Tips zu geben, wie man es besser machen kann.

Ich habe mich für eine sehr hochwertige Yogalehrer-Ausbildung entschieden.

Da ich mir der Verantwortung eines Yogalehrers sehr bewusst bin, war für mich von Anfang an eine hochwertige Ausbildung wichtig. Nach einigen Recherchen entschied ich mich für eine international anerkannte und zertifizierte Yogalehrer-Ausbildung bei einem von der American Yoga Alliance (AYA) anerkannten Ausbildungsinstitut. Die AYA erstellt Richtlinien, die einen hochwertigen internationalen Qualitätsstandard für Yogalehrer-Ausbildungen gewährleisten. Zudem erfolgt der Unterricht nach den Richtlinien des BDY, dem Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland. Daher erfüllt die Ausbildung national wie auch international einen hohen Ausbildungsstandard. Neben der Zertifizierung bietet sie mir außerdem die Grundlage für eine zukünftige Krankenkassenzulassung. Auch das verdeutlicht meiner Meinung nach noch einmal die Wertigkeit der Ausbildung.

Was habe ich in meiner Ausbildung gelernt?

Zunächst einmal habe ich natürlich sehr viel über die verschiedenen Elemente von Yogastunden gelernt: Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atmung) und Meditation / Entspannung. Hier haben wir sowohl praktisch gearbeitet, als auch ergänzendes theoretisches Wissen erhalten.

Asanas

Gerade für die Asanas (Körperhaltungen) hatten wir einen wahnsinnig guten Lehrer, der sehr viel Wert auf eine korrekte Ausführung gelegt hat. Er hat uns extrem detailliert vermittelt, wie die einzelnen Posen auszuführen sind, worauf bei Teilnehmern zu achten ist und vor allem auch, wie man seine Teilnehmer korrigieren und ggf. auch mit Hilfsmitteln unterstützen kann. Besonders wertvoll empfand ich in diesem Zusammenhang auch die Auseinandersetzung mit der Anatomie und Physiologie. Nur wer weiß, wie der Körper aufgebaut ist und wie er arbeitet, versteht auch wie die Asanas wirken, wann man sie nicht ausführen sollte, welche Auswirkungen eine falsche Ausführung hat oder wie man Menschen mit körperlichen Beschwerden unterstützen kann.

Pranayama

Bestimmt hat der ein oder andere von euch schon einmal Pranayama in einem Yogakurs kennengelernt. Hierbei handelt es sich um verschiedene Atemübungen, die uns helfen unseren Atem bewusst wahrzunehmen und zu steuern. In der Ausbildung haben wir uns mit verschiedenen Pranayama-Techniken mit jeweils unterschiedlichen Wirkungen beschäftigt. Zusätzlich haben wir einiges über Atemphysiologie  und Atemmechanik, also „Wie funktioniert die Atmung?“gelernt.

Wie sehr sich die Atmung auf Körper und Psyche auswirkt, kann jeder in einem einfachen Test selbst erfahren: In Stresssituationen neigen wir dazu sehr schnell und flach zu atmen. Wenn du das nächste Mal in eine solche Situation gerätst und auf deinen Atem achtest, wirst du das schnell bemerken. Versuche dann bewusst tief ein- und auszuatmen und du wirst sicherlich feststellen, dass du insgesamt ruhiger wirst und wieder klarer denken kannst.

Meditation / Entspannung

Im Bereich Meditation / Entspannung beschäftigten wir uns beispielsweise mit verschiedenen Meditationen, Meditationsformen, sowie Entspannungstechniken und Entspannungsphysiologie.

Ergänzt wurde dies durch die Energielehre. Im Yoga geht man davon aus, dass neben dem physischen Körper auch ein feinstoffliches (nicht messbares) Energiesystem besteht. Es ist also ein eher in die spirituelle Richtung gehendes Thema. Doch auch hier konnte ich insbesondere durch praktische „Experimente“ wertvolle und teils extrem überraschende Erfahrungen sammeln. Wenn euch das Thema interessiert, lasst es mich ruhig wissen – dann schreibe ich auch mal etwas darüber!

Weiterführende Theorie

Zusätzlich zu der praktisch-theoretischen Arbeit kamen viele ergänzende Themen und Hintergrundinformationen zur Vorbereitung auf eine künftige Lehrtätigkeit hinzu. So beschäftigten wir uns beispielsweise mit  Yoga und Kommunikation, Yoga und Coaching, Yoga und Ayurveda, Yoga und Ernährung, Psychologie für Yogalehrer und Yoga-Therapie (mit Fokus auf psychischen Erkrankungen, wie Burnout und Depression, und auf körperlichen Einschränkungen).

Zudem haben wir sehr viel über die Geschichte und Philosophie des Yoga gelernt. Für mich gab hier sogar ein ganz tolles AHA-Erlebnis:  Als ich mich intensiver mit der Philosophie beschäftigte, habe ich erst einmal festgestellt, wie sehr ich Yoga tatsächlich schon lebe. Und das allein schon durch die Werte, die mir wichtig sind und die Prinzipien nach denen ich versuche zu handeln!

Das hat mich noch einmal mehr darin bestärkt, dass Yogalehrer für mich mehr als nur ein Job, sondern vielmehr eine echte Berufung ist, da es mein Leben total widerspiegelt. <3

Meine Yogastunden

Was unterrichte ich?

Ich wurde in Hatha Yoga und Vinyasa Yoga ausgebildet (eine Übersicht der verschiedenen Yogastile findest du hier). Da ich ein eher ruhiger Typ bin und es auch im Yoga gerne etwas ruhiger mag, spiegelt sich das auch in meinen Stunden wider. Ich möchte, dass sich jeder auf die Stunde und das wundervolle Gefühl danach freut, statt sich „zum Sport zu quälen“.  Wir stärken den Körper, powern ihn aber nicht aus. Letztlich sollte jeder nach einer Stunde ganz entspannt nach Hause gehen, in dem Wissen seinem Körper und auch seinem Geist etwas Gutes getan zu haben.

Wie läuft eine Yogastunde bei mir ab?

Um zunächst einmal ganz in der Stunde anzukommen, beginnen wir mit einer kleinen Entspannungsphase und bringen anschließend mit Hilfe bewusster Atmung noch ein wenig mehr Ruhe in den Körper (keine Angst, keiner muss hecheln und sich blöd vorkommen 😉 ). Danach wärmen wir uns ein wenig auf, um dann in die Asanas einzusteigen. Die Asanas sind grundsätzlich für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene geeignet und ich biete immer wieder Variationen an, sodass jeder die optimale Ausführung für sich findet. Zudem passe ich die Auswahl der Asanas der Grupppe und dem Fokus des Kurses entsprechend an. So hat beispielsweise eine sehr dynamische Gruppe natürlich andere Bedürfnisse als eine 60+ Gruppe. Zum Ende der Stunde kommt noch einmal eine Entspannungsphase, sodass jeder ganz entspannt aus der Stunde geht.

Warum mache ich in den Yogastunden nicht selbst mit?

In meinen Stunden zeige ich die Asanas, mache aber nicht durchgängig mit. Ich denke, auf diesem Weg besonders hochwertige Yogastunden anbieten zu können. Das ist vielleicht für den ein oder anderen etwas befremdlich. Ich war selbst zunächst etwas verwundert, als mir in der Ausbildung nahegelegt wurde nicht mitzumachen. Das hat aber einen wirklich guten Grund:

Wenn ich eine Stunde gebe, mache ich diese Stunde ganz allein für meine Teilnehmer und nicht für mich. Das heißt, ich bin mit meiner vollen Konzentration bei den Teilnehmern. Ich achte auf eine korrekte Haltung, wenn nötig korrigiere ich oder unterstütze ggf. dabei noch mehr aus einer Pose herauszuholen. In meiner Prüfung  bekam ich von einer lieben Kollegin ein ganz wundervolles Feedback: Sie sagte, sie fühlte sich in meiner Stunde durchgängig sicher und geborgen, da ich die ganze Zeit auf meine Teilnehmer aufgepasst und sofort sanft eingegriffen habe, wenn eine Pose nicht ganz korrekt ausgeführt wurde. Ist das nicht schön?

Letztlich führt es also dazu, den Nutzen und Wert der Yogastunde für jeden einzelnen zu erhöhen und zugleich das Verletzungsrisiko aller Teilnehmer zu minimieren.


Du hast eine Frage dazu?

Kein Problem – schreib mir doch einfach eine Email an info@sabrina-garre.de 😉


 

SabrinaGarre Yoga

Yoga KANN gefährlich sein…worauf man achten sollte

Warum kann Yoga gefährlich sein?

Yoga hat extrem viele Vorteile

Das wisst ihr bereits, denn davon habe ich ja schon in meinem letzten Artikel erzählt. Wer es nochmal nachlesen möchte, findet hier mehr Informationen zu den Vorurteilen gegen Yoga und den Vorteilen von Yoga.

Doch jeder Sport birgt auch Risiken

So wie bei allen anderen Sportarten gibt es natürlich auch im Yoga ein gewisses Verletzungsrisiko. Führt man Asanas (Körperhaltungen) nicht korrekt aus oder überschätzt man sich und geht über seine Grenzen können gezerrte Muskeln, gereizte Gelenke, entzündete Nerven, gerissene Bänder oder aber auch Verletzungen an Wirbelsäule, Schulter-, Knie- und Hüftgelenken die Folge sein.

Da ein Großteil der Schmerzen erst zeitverzögert aufkommt, haben viele Yoga-Praktizierende Beschwerden, die sie gar nicht mit Yoga in Verbindung bringen.

Die Gefahr ist besonders hoch, wenn schlecht ausgebildete Lehrer auf übereifrige Schüler treffen.

William J. Broad, ein Wissenschaftsjournalist der „New York Times“ hat sich über 5 Jahre mit Yoga und seinen Risiken beschäftigt und sieht einen Hauptgrund für Yoga-Verletzungen in den Lehrern:

Immer mehr Anbieter drängen in den Markt. Und zu viele sind nicht dafür ausgebildet, Schüler umsichtig und achtsam, auch unter Berücksichtigung körperlicher Einschränkungen, zu unterweisen. […] Gute Yogalehrer drosseln das Tempo ehrgeiziger Schüler eher, als sie anzutreiben.

Es kann gefährlich werden, wenn schlecht ausgebildete Yogalehrer oder auch andere Trainer grundlegende Dinge falsch machen. Wenn beispielsweise die Grundhaltungen nicht stimmen und ein Fuß falsch steht, wirkt sich das auf den kompletten Körper aus (in meinem Artikel zum Barfußlaufen habe ich diese Kettenreaktion beschrieben). Trainieren diese Leute selbst,  sind Verletzungen an ihren Fußgelenken, Knien und Hüfte vorprogrammiert. Da ist es fraglich, ob sie genau diese Fehler bei ihren Teilnehmern sehen und entsprechend korrigieren können.

Sind sich die Teilnehmer zusätzlich nicht ihrer Grenzen bewusst oder übergehen körperliche Einschränkungen und werden nicht entsprechend betreut, ist das ebenso gefährlich. Eine Kombination von schlecht ausgebildeten Lehrern und übereifrigen Schülern führt folglich zu  einem besonders hohen Verletzungsrisiko.

Yogalehrer/in ist kein geschützter Beruf

Was bedeutet das? Jeder, wirklich jeder kann sich als Yogalehrer/in bezeichnen und Yogaunterricht anbieten.

Ein Beruf ist reglementiert, wenn Sie einen bestimmten Abschluss haben, besondere Prüfungen ablegen oder sich bei einer Berufsorganisation registrieren lassen müssen, bevor Sie ihn ausüben dürfen.

Nach der deutschen Handwerkszeitung sind in Deutschland 152 Berufe reglementiert / geschützt. Alle anderen Berufsbezeichnungen können mehr oder weniger „einfach so“ geführt werden. Ich hätte also durchaus schon vor einiger Zeit einfach loslegen können. Und das wußte ich schon, als ich entschied Yogalehrerin zu werden. Ich hatte bereits einige Jahre Yogaerfahrung auf dem Buckel und konnte für mich gut trainieren. Aber die Verantwortung für andere zu übernehmen ist dann doch nochmal eine ganz andere Hausnummer! …und wenn ich etwas mache, dann möchte ich es auch wirklich gut machen!

Dasselbe gilt übrigens auch für Trainer

Auch die Berufsbezeichnung Trainer ist nicht geschützt. Daher variiert auch hier die Qualität des Trainings abhängig von der Person, die es leitet. Etwas gruselig finde ich, dass es Unternehmen gibt, die Lizenzen an Fitnessstudios verkaufen und dann deren Leute innerhalb von 2 Tagen zu Trainern bestimmter Kurse „ausbilden“. Da gibt es also Leute, die eine Art Yoga-Workout unterrichten – aber keine Yogalehrer sind. Oder aber auch Leute, die eine Art Ballett-Workout unterrichten – aber keinerlei Balletterfahrung haben…also von den zwei Tagen mal abgesehen. 😉

Mit dem richtigen Lehrer ist Yoga eine sichere Sportart

Mediziner der University of Alabama beschäftigten sich mit der Frage „Wie gefährlich ist Yoga?
Dazu werteten sie Krankenhausmeldungen aus den Jahren 2001 bis 2014 aus, in denen erwähnt wurde, dass die Patienten vor den Beschwerden Yoga praktiziert haben. Dabei kamen sie unter anderem zu folgendem Ergebnis:

„Yoga ist eine sichere Sportart“, schlussfolgern die Forscher. Natürlich solle man sich, besonders im Alter, ein wenig vorsehen, die eigenen Grenzen kennen, Yogalehrer sollten qualifiziert sein und auf die richtige Ausführung der Übungen achten. Noch gefährlicher als ein Stolpern auf der Yogamatte ist ja leider, zu viel herumzusitzen.

Angelika Beßler, die Chefin des Berufsverbands der Yogalehrenden in Deutschland, bestätigt noch einmal die Wichtigkeit einer guten Ausbildung:

Gut ausgebildete Yogalehrer wissen um das Risiko, sich zu überfordern.

Ein gut ausgebildeter Lehrer kann seine Schüler einschätzen und die Übungen an die Bedürfnisse seiner Schüler anpassen. Dabei ist es immer möglich mit entsprechenden Hilfsmitteln zu unterstützen. Um einzuschätzen, welche Variante sich für bestimmte körperliche Einschränkungen eignet, sind aber beispielsweise Kenntnisse über die menschliche Anatomie und Physiologie unumgänglich.

Achtet man auf eine gute Ausbildung des Yogalehrers, muss man nicht mit seiner Gesundheit bezahlen

Eine gute Ausbildung und ständige Weiterbildung bekommt leider niemand geschenkt. Wie in jedem anderen Beruf wirkt sich das verständlicher Weise auch bei Yogalehrern aus. Und wie bei allem ist auch hier nicht unbedingt der günstigste Preis der beste! Zu wissen, wie eine Pose ausgeführt wird ist etwas ganz anderes als zu wissen, wofür sie gut ist, unter welchen Umständen man sie nicht ausführen darf, wie man Fehler korrigiert, wie man bei körperlichen Einschränkungen unterstützt, welche Hilfsmittel sich eignen und welche Prozesse körperlich wie auch psychisch durch die Pose ausgelöst werden.

Daher möchte ich euch ans Herz legen, auf  euch aufzupassen und auf die Qualifikation eurer Yogalehrer und Trainer zu achten.

Sonst spart ihr vielleicht am falschen Ende und bezahlt letztlich mit eurer Gesundheit.
…und das ist dann doch sehr viel teurer 😉

 


Foto & Bearbeitung: Nerd Hexe


 

SabrinaGarreYoga

Vorurteile gegen Yoga – und warum sie nicht wahr sind

Yoga ist kein richtiger Sport

Nein, Yoga ist eigentlich sogar noch viel mehr als „nur“ Sport – es ist eine Philosophie und wirkt auf Körper, Geist und Seele.

Trotzdem denken viele, dass Yoga unter sportlichen Gesichtspunkten nichts wert ist, weil es so einfach aussieht. Tatsächlich erfordert Yoga aber ein gewisses Maß an Koordination und beansprucht sogar tief liegende Muskeln, die wir bei anderen Sportarten nicht erreichen und die in unserem Alltag oft verkümmern. Man kann es eigentlich als Ganzkörperworkout bezeichnen, da man alle Muskeln trainiert und zusätzlich Herz und Lunge, das vegetative Nervensystem, den Hormonhaushalt und die Konzentrationsfähigkeit stärkt.

Yoga ist nur was für Frauen

Wie eben schon gesagt, kräftigt Yoga den gesamten Körper…und den haben auch Männer! Tatsächlich wurde Yoga sogar von Männern entwickelt und in Indien für eine lange Zeit nur von Männern an Männer weitergegeben.

Und wem das noch nicht männlich genug ist: Sogar die Fussballnationalmannschaft hat einen eigenen Yogatrainer und selbst Bodybuilder wissen inzwischen den Nutzen von Yoga zu schätzen, da es die Muskulatur dehnt, die sich beim „Pumpen“ auf Dauer verkürzt und damit die Beweglichkeit einschränkt.

Ich bin zu unbeweglich – beim Yoga muss man sich verbiegen können

Man muss nicht extrem beweglich sein, um Yoga zu machen. Man macht Yoga, um beweglicher zu werden.

Die Unbeweglichkeit kommt oft von verkürzten Muskeln, die entweder durch zu viel oder zu wenig Beanspruchung der Muskulatur entstehen. Yoga wirkt dem entgegen, da neben der Kräftigung auch eine Dehnung der Muskulatur vorgenommen wird. (Hier findest du weitere Informationen zu Ursachen, Folgen und Vorbeugemaßnahmen verkürzter Muskeln)

Ich blamiere mich dort

Nein, das tust du ganz sicher nicht! Im Yoga bleibt jeder auf seiner Matte – mit seinem Körper aber auch mit seiner Aufmerksamkeit. Jeder macht Yoga ganz allein für sich und aus eigener Erfahrung kann ich berichten: Beim Yoga hat jeder genug mit sich selbst zu tun und kommt gar nicht dazu, andere zu beobachten und / oder zu bewerten.

Ich bin zu gestresst

Wer zu gestresst für Yoga ist, der ist auch zu müde zum Schlafen und zu dreckig zum Duschen 😉

Yoga bringt Körper, Geist und Seele in Einklang und führt nachweislich zu einer Stressreduktion. Das Nervensystem wird durch Yoga beruhigt und man hat dadurch sogar einen besseren Schlaf. In einer Studie der Yale University konnten Patienten mit Bluthochdruck durch diese Stressreduktion ihre Werte in einen Normalbereich bringen und auf Medikamente verzichten.

Ich bin zu dick

Yoga hilft beim Abnehmen und stärkt den ganzen Körper. Zum einen erhöht sich durch den Muskelaufbau der Grundumsatz, sodass der Körper selbst im Ruhezustand mehr Kalorien verbrennt. (In meinem Beitrag „Hunger ist das Dienstmädchen des Genies“ findest du weitere Informationen zu Grundumsatz, Leistungsumsatz und Gesamtumsatz.) Zum anderen sorgt Yoga für einen gesunden Stoffwechsel und hilft gegen Atembeschwerden.

Ich bin zu alt

Für Yoga ist man nie zu alt! Yoga lindert viele Beschwerden und hält jung. Viele wissenschaftliche Studien belegen, dass Yoga z.B. Beschwerden wie Rückenschmerzen und Migräne nachhaltig lindern kann (Hier findest du einen Überblick wie und warum Yoga wirkt.)

Ich habe körperliche oder gesundheitliche Einschränkungen

Bei gesundheitlichen Einschränkungen sollte man immer zuerst mit dem behandelnden Arzt sprechen und sich von ihm das OK für Yoga geben lassen.

Nach der ärztlichen Abklärung solltest du mich auf deine Einschränkungen ansprechen, damit wir gemeinsam eine Lösung finden. In meiner Ausbildung zur Yogalehrerin wurde sehr viel Wert auf eine korrekte Ausführung der Asanas (Körperstellungen) gelegt. So wurde ich darauf geschult, auch bei körperlichen Einschränkungen Hilfestellung zu geben und entsprechende Hilfsmittel einzusetzen.

…und wenn dich das alles noch nicht überzeugt hat:
Yoga verbessert durch die Stimulation und verstärkte Durchblutung der Unterleibsorgane sogar das Sexualleben 😉

 


Foto: Nerd Hexe

Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena


 

SabrinaGarreBodyMindSoul

Was, wenn ein Plan nicht funktioniert?

Mein Plan

Bereits Anfang Februar habe ich euch davon erzählt, dass ich mir einen ganz großen Wunsch erfüllt habe – ich wurde Yogalehrerin! Meine Zweifel und wie ich sie überwinden konnte, kannst du in meinem Beitrag Wünsche sind da, um erfüllt zu werden nachlesen.

Seitdem hatte ich viele ganz tolle Gespräche geführt und wahnsinnig positives Feedback dazu bekommen. An dieser Stelle mal ein ganz großes Dankeschön dafür! Das hat mich noch einmal mehr darin bestärkt, den Wunsch in die Tat umzusetzen.

Einige von euch warten schon gespannt darauf, dass ich endlich Bescheid gebe, wann und wo der Unterricht startet. Und ich kann es selbst kaum erwarten! So habe ich schon Gespräche für Räume geführt, Konzepte entwickelt, Stunden vorbereitet….und wollte eigentlich schon lange losgelegt haben….eigentlich!

Jetzt gibt es zwei Nachrichten: eine gute und eine schlechte…

Die schlechte zuerst – der Plan hat nicht funktioniert

Leider wird es noch ein wenig dauern, bis ihr zu mir in eine Yogastunde kommen könnt. Und das tut mir aufrichtig leid! Ich darf zur Zeit nicht unterrichten und muss euch daher leider vertrösten. Ich hoffe, ihr verzeiht es mir und freut euch umso mehr auf den Start. Man sagt ja auch „Vorfreude ist die schönste Freude“ 🙂

Die gute Nachricht – es gibt einen ganz wundervollen Grund dafür

In meinem Beitrag zur Wunscherfüllung habe ich euch schon erzählt, dass im Sommer ein zweiter ganz, ganz großer Herzenswunsch in Erfüllung gehen wird. Und das ist auch der Grund, weshalb ich vorerst nicht arbeiten und auch nicht unterrichten darf:

Wir erwarten Nachwuchs! <3

Ihr ahnt gar nicht, wie sehr ich mir das gewünscht habe und wie unendlich glücklich ich bin, dass dieser Wunsch nun in Erfüllung geht! Denn auch hier hatte ich sehr lange Zeit Zweifel und es sollte der „perfekte Moment“ sein – den es aber ganz sicher niemals gibt. 😉

Wenn ein Plan nicht funktioniert, ändere den Plan – aber niemals das Ziel!

Der ursprüngliche Plan hat also nicht funktioniert, da ich bis zum Ende des Mutterschutzes nicht mehr arbeiten darf. Nichtsdestotrotz bleibt das Ziel auf jeden Fall bestehen und der Plan wird einfach entsprechend geändert:

Statt alles im Frühjahr ins Laufen zu bringen, verschiebt sich die Planung ein wenig nach hinten und wir starten im Spätsommer voll mit Yoga durch 🙂

Ich freue mich schon sehr darauf, weil mir das Unterrichten unheimlich viel Freude bereitet! Ganz besonders, wenn ich sehe, dass meine Yogastunden den Teilnehmern wirklich gut tun und sich eine spürbare – wenn nicht sogar sichtbare – Verbesserung für sie einstellt!

Freut euch mit mir auf viele tolle Sachen für Jung & Alt! Ich habe so viel vorbereitet und es wird grandios, das alles umzusetzen! <3

Um auf dem Laufenden zu bleiben, könnt ihr euch gerne für meinen Newsletter anmelden – da bekommt ihr den Startschuss auf jeden Fall mit!

Von Herzen alles Liebe für euch!


Mich interessieren deine Gedanken zu meinem Beitrag…

Wie gehst du damit um, wenn ein Plan einfach nicht funktioniert? 🙂

Dir hat der Artikel gefallen? Dann sei doch so nett und teile ihn!


 


Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena


 

Ernährung – Infos und Experimente

Vorab ein paar Hintergrundinfos zur Ernährung

Wir unterscheiden Makro- und Mikronährstoffe

Unsere Ernährung besteht aus unterschiedlichen Nährstoffen, die wir wiederum in Makro- und Mikronährstoffe unterscheiden. Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (also Eiweiße) und Fette. Die Mikronährstoffe werden in Vitamine und Mineralstoffe eingeteilt. Sie alle sind für unseren Körper notwendig, da sie unterschiedliche Aufgaben erfüllen.

Kohlenhydrate werden von unserem Körper in Glukose umgewandelt und versorgen uns mit Energie. Diese benötigen wir zur Bewältigung unseres Alltags, aber auch für die Körperfunktionen, die unbewusst ablaufen (beispielsweise das Atmen).

Proteine spaltet der Körper in Aminosäuren auf, die zur Reparatur und dem Aufbau der Muskulatur benötigt werden und Fette unterstützen den Körper in Form von Fettsäuren bei der Aufnahme der Mikronährstoffe.

Vitamine werden zur Regelung von Stoffwechselabläufen benötigt. Mineralstoffe hingegen werden zusätzlich noch für den Aufbau und Erhalt des Körpers eingesetzt .

Die (Sonnen-)Energie in unserer Nahrung – Wir essen die Sonne

Ja genau, das tun wir… Aber wir setzen uns jetzt natürlich nicht in den (Winter-)Garten, brutzeln in der Sonne und glauben, dass wir davon satt werden!  😉
Tatsächlich essen wir Energie der Sonne insofern, dass die Energie und Nährstoffe in unserer Nahrung durch sie entstehen. Pflanzen nehmen Kohlendioxid aus der Luft und Wasser aus dem Boden auf. Sobald beide die Oberfläche ihrer Blätter erreichen, werden sie der Sonnenenergie ausgesetzt. Es erfolgt eine chemische Reaktion, die beides spaltet und neu zusammen setzt. Das Produkt: Kohlenhydrate (Glukose) und Sauerstoff – wobei der Sauerstoff über die Blätter abgegeben wird. Die gebildete Glucose ist Grundlage für die Bildung weiterer organischer Stoffe in den Pflanzenzellen (andere Kohlenhydrate, aber auch Fette, Eiweiße, Vitamine und viele mehr).

Seit den 1920er Jahren haben wir die  Energie in unserer Nahrung in Kalorien – oder besser gesagt: in Kilokalorien – gemessen. Diese Maßeinheit ist mittlerweile veraltet und Wissenschaftler messen heute mit Joule. Trotzdem ist sie noch im allgemeinen Gebrauch und ich denke, die meisten von uns können mit Kalorien mehr anfangen. (Mehr Informationen über den Energieverbrauch des Körpers.)

Die verschiedenen Makronährstoffe bieten unterschiedlich viel Energie:

  • Kohlenhydrate liefern 4 Kalorien pro Gramm
  • Proteine liefern 4 Kalorien pro Gramm und
  • Fette liefern 9 Kalorien pro Gramm (wir kommen also vergleichsweise länger mit der Energie eines Gramms Fett aus).

Die Kalorienangaben sagen aus, mit wieviel Energie ein Nahrungsmittel uns beim Verzehr versorgt. ABER Kalorien allein sind kein angemessenes Maß für eine vernünftige, gesunde Ernährung – dafür müssen wir auch noch die Mikronährstoffe in unserer Nahrung betrachten!

Wir leben in einer Welt, in der Nahrung voller Chemie – aber Kosmetik voller natürlicher Stoffe ist.

Mikronährstoffe, also Vitamine und Mineralien, sagen etwas über die Qualität unserer Nahrung aus (zeigen uns wie hochwertig sie ist). Natürliche Lebensmittel  enthalten eine Vielzahl von Mikronährstoffen. Im Gegensatz dazu enthalten industriell verarbeitete Lebensmittel gelegentlich hinzugefügte Vitamine und Mineralstoffe, da ihnen im Zuge der Verarbeitung die natürlichen Nährstoffe verloren gingen. Je weiter ein natürliches Lebensmittel verarbeitet wurde, desto weniger hochwertige Nährstoffe sind darin enthalten. (Von ungesunden Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärkern, Aromastoffen, Farbstoffen, Stabilisatoren und Emulgatoren mal ganz zu schweigen…)

Es ist daher problemlos möglich, den gesamten Kalorienbedarf eines Tages in einer Mahlzeit zu sich zu nehmen, ohne dem Körper die benötigten Nährstoffe zu geben. Daher macht es einen riesigen Unterschied, ob wir „leere Kalorien“ in Form von beispielsweise Limo und FastFood zu uns nehmen oder aber Früchte, Gemüse etc. essen, die uns mit sowohl Kalorien als auch mit wertvollen Nährstoffen versorgen!

Transportmittel Wasser

Wasser zählt nicht wirklich zu Nährstoffen. Trotzdem ist es superwichtig, um unseren Körper mit den durch die Nahrung aufgenommenen Nährstoffen zu versorgen. Es sorgt dafür, dass wir über ausreichend Flüssigkeit verfügen. Diese wiederum transportiert die Nährstoffe dahin, wo sie gebraucht werden. Hier findest du weitere  Hintergrundinformationen und Trinkempfehlungen.

Experimente mit verschiedenen Ernährungsstilen

Ich habe ja schon erzählt, dass es einen Zeitpunkt in meinem Leben gab, an dem ich dringend abnehmen wollte. Ganz klar musste Sport herbei und ich habe mich  HalsüberKopf in „Hardcore“-Trainings gestürzt (meine ersten Erfahrungen mit Sport zum Abnehmen). Blöderweise hat mir das ganze Abrackern zunächst einmal so gut wie nichts gebracht, weil ich meine Ernährungsgewohnheiten beibehalten hatte. Also…eigentlich nicht ganz: ich habe sogar mehr gegessen als zuvor und ich durfte das auch, schließlich hatte ich ja Sport gemacht!

So richtig sinnvoll und zufriedenstellend war das alles also nicht. Ich recherchierte und stellte fest: Mist, ich muss mich jetzt auch noch mit Ernährung auseinandersetzen! Also habe ich nach und nach verschiedene Ernährungskonzepte ausprobiert. Da der Körper immer einige Zeit benötigt, um sich auf einen neuen Ernährungstil einzustellen, habe ich diese immer für ein paar Monate beibehalten. Außerdem habe ich in der Zeit immer sehr regelmäßig weitertrainiert. Daher denke ich, meine Ergebnisse der verschiedenen Ernährungsstile vergleichen zu können.

Low Carb – No Carb – Paleo

Der Klassiker ist sicherlich die „Low Carb“-Diät, bei der zu einem Großteil auf Kohlenhydrate verzichtet wird und entsprechend mehr Proteine (Eiweiße) und Fette gegessen werden. Ich bin mir fast sicher, dass jeder von euch jemanden kennt, der genau auf diesen Ernährungsstil schwört!

Mir hat er leider überhaupt nichts gebracht und so habe ich mich auf „No Carb“ gesteigert. Es gab also überhaupt keine kohlenhydratlastigen Lebensmittel mehr für mich, weil ich Kohlenhydrate weitestgehend vermeiden wollte. Ganz lässt sich das natürlich nicht umsetzen, da ein gewisses Maß an Kohlenhydraten ja in jedem Gemüse und Obst zu finden ist. So *bildete ich mir ein* müsste es mit dem Abnehmen ja sicherlich funktionieren. Tat es aber nicht!

Also ging es weiter auf die nächste Stufe: die Paleo-Diät, die sich an der ursprünglichen Ernährung derJäger und Sammler orientiert. Hier werden unverarbeitete, nährstoffreiche Lebensmittel in Form von Gemüse, Obst, Nüsse & Samen, Fleisch, Fisch und Eiern gegessen. Das klingt ja schon einleuchtend und ergebnisversprechend! Doch davon abgesehen, daß ich diesen Ernährungsstil als extrem mühsam und schwer umsetzbar empfand, habe ich auch nach ein paar Monaten Paleo keine wirklichen Ergebnisse erzielen können.

High Carb – Kalorienzählen

Also Umschwung auf das komplette Gegenteil: High Carb – viele Kohlenhydrate und wenig Fett. Interessanter Weise begann ich nach dieser Umstellung dann doch endlich abzunehmen. Das klappte aber auch nur bis zu einem gewissen Punkt und dann ging es plötzlich nicht mehr weiter. Und so wirklich zufrieden war ich mit den Ergebnissen auch noch nicht.

Dann habe ich wieder weitergesucht und „des Rätsels Lösung“ gefunden: Kalorien zählen und schauen, dass man mehr verbrennt als man zu sich nimmt. Ich habe  weiterhin „High Carb“ gegessen und dazu Kalorien gezählt und ein großes Defizit eingerechnet – was dazu führte, dass ich im Endeffekt viiiel zu wenig gegessen hatte. Das fand der Körper auch nicht gut und ließ kein Grämmchen Fett mehr gehen – wir waren ja schließlich in einer Hungersnot!!! (Wie genau der Körper reagiert, kannst du  hier nachlesen.) Aber das muss man auch erst einmal verstehen und einsehen!

Ausgewogene, gesunde Ernährung

Irgendwann stolperte ich bei meinen Recherchen über Ernährungsempfehlungen von u. a. der Weltgesundheitsorganisation. Und so habe ich festgestellt, dass ich mich scheinbar unterernährte und es kein Wunder war, dass ich meinem Traumkörper nicht näher kam. Nachdem also alle Versuche mit „Wunder-Diäten“ bei mir gescheitert waren, begann ich dann endlich, mich ausgewogen und gesund zu ernähren. Ich achtete darauf, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Getreide (möglichst Vollkorn), Gemüse, Früchten, Milchprodukten, Fleisch bzw. Eiern und ungesättigten Fetten zu mir zu nehmen. Außerdem passte ich darauf auf, ausreichend zu trinken.

Anfangs habe ich mich extrem schwer damit getan, die notwendigen Essensmengen irgendwie runter zu bekommen. Gefühlt war ich den ganzen Tag mit essen beschäftigt. Und auf einmal war es gar nicht mehr so schwierig, meinen Körper mit Hilfe von Ernährung und Sport so zu formen, wie ich es wollte.

Was ich gelernt habe…

Ich möchte keinen der verschiedenen Ernährungsstile verteufeln und weiß auch sehr genau, dass jeder Körper anders ist und anders reagiert. Für mich hat vieles nicht funktioniert, was für andere eine „Wunderwaffe gegen den Speck“ ist. Nach meinen Erfahrungen und mit meinem heutigen Wissen tut man sich aber mit radikalen Diäten wirklich keinen Gefallen (man beruhigt nur seine Ungeduld 😉 ). Außerdem war mein Ziel nicht die Teilnahme an irgendwelchen Bodybuilder-Meisterschaften oder ähnliches. Ich wollte mich wieder wohl fühlen und mir selbst gefallen – und ich denke, euch geht es sicher ähnlich (sofern ihr überhaupt etwas ändern möchtet)!

Ich habe die geläufigsten Dinge ausprobiert und viel über meinen Körper und im Allgemeinen über Ernährung gelernt. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass ein Großteil meiner „Experimente“ gar nicht gut für meinen Körper war. Und ich bin heilfroh, dass ich zumindest nicht auf die Idee gekommen bin, auch noch mit irgendwelchen Diätshakes rumzuprobieren (bitte, bitte lasst so einen Quatsch!)!

Nach der ganzen Odysee und mit meinen körperlichen und geistigen Fortschritten im Gebiet der Ernährung bin ich der festen Überzeugung, dass keine Diät dafür geeignet ist, für einen langen Zeitraum durchgeführt zu werden. Der Körper braucht die verschiedenen Nährstoffe nicht ohne Grund und es ist einfach nicht gesund, ihm langfristig einen davon vorzuenthalten.

Das Geheimnis:
Es gibt kein Geheimnis – mit einem bisschen Disziplin für Ernährung und Bewegung kannst du alles erreichen!

Aus meiner Sicht hilft nur eine dauerhafte Umstellung auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung. Damit bekommt der Körper alles, was er benötigt, um optimal funktionieren zu können. Wenn man ihm dann noch die notwendige Bewegung ermöglicht (hier steht warum), dankt er es einem, indem er sich von seiner besten Seite zeigt.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man bei diesem Lebensstil übergewichtig wird oder bleibt 😉

 


Mich interessieren deinen Gedanken zu meinem Beitrag…

Hast auch du schon einen dieser Ernährungsstile ausprobiert? Oder vielleicht einen anderen?
Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Dir hat der Artikel gefallen? Dann sei doch so nett und teile ihn 🙂


 


Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena



Krieger2_SGarre

Wünsche sind da, um erfüllt zu werden!

„…was, wenn es nicht funktioniert?“

Wie jeder Mensch, habe ich Dinge, die ich sehr liebe, und Wünsche, die ich seit Jahren mit mir herumtrage. Sie umzusetzen war aber mit der sehr ängstlichen und negativen Einstellung, die ich früher hatte, so gut wie unmöglich! Alles wurde immer bis ins kleinste Detail geplant und für alle Eventualitäten musste es einen Plan B geben. Ich habe immer versucht, alles „richtig“ zu machen…für eigene Wünsche außerhalb der Norm war kein Platz!

Abitur, Ausbildung mit Weiterbildung (statt Bühnenbildner lerne ich lieber was sicheres und gehe ins Büro), Bachelor-Studium (selbst wenn man grad mal eine CD brennen kann, muss man unbedingt was mit Informatik studieren – weil zukunftsorientiert!), ein guter Job in der Unternehmensberatung – dann parallel dazu noch ein Master-Studium (IT) in Teilzeit…und natürlich müssen die Noten immer hervorragend sein, denn sonst hat man ja auf dem Arbeitsmarkt gar keine Chance! An dieser Stelle  mal ein dickes Sorry an alle lieben Kommilitonen, die meinen Perfektionismus jahrelang klaglos ertragen haben – ich danke euch für eure Geduld! <3
Das Aussehen musste immer schön dem Kontext angepasst sein, bloß nicht auffallen und aus der Rolle fallen! Immer schön mitspielen, so wie es von einem erwartet wird! …nur, um mal ein paar Beispiele zu nennen 😉

…und was passiert, wenn man alles „richtig“ (im Sinne der Gesellschaft) macht?

Ganz genau, man lebt ein Leben, das allen gefällt – außer einem selbst!

„Nichts ändert sich, bis man sich selbst ändert. Und plötzlich ändert sich alles!“

Ihr wisst, dass ich im vergangenen Jahr sehr viel an mir, meinen Glaubenssätzen und Wertvorstellungen gearbeitet habe. Ich habe erkannt, dass extrem viele Dinge, die  ich als wichtig angesehen habe, für mich persönlich eigentlich gar nicht so wichtig sind. (Davon habe ich hier ja auch schon mal erzählt.) Es waren Dinge, die „man“ so macht und ich habe sie bis zu diesem Zeitpunkt nie in Frage gestellt. Glücklicherweise kam aber dann doch der Moment, an dem ich anfing, mir mein ganz persönliches Wertesystem zu erstellen und mir ganz eigene Ziele im Leben zu setzen! Ich habe mich sehr verändert. Dazu gehörte verdammt viel Mut und es war definitiv nicht leicht. Aber ich durfte lernen, dass es völlig ok ist, nicht immer alles komplett durchzuplanen. Und ich habe bisher nur positive Erfahrungen mit dieser neuen und sehr positiven Lebenseinstellung gemacht und bin sehr viel glücklicher!

…und was passiert, wenn man sich verändert?

Das gefällt vielen Leuten, für die man immer funktioniert hat, leider nicht – dafür aber einem selbst! 😉

„…was, wenn es funktioniert?“

Ich habe eine sehr positive Lebenseinstellung entwickelt und ein gewisses Vertrauen in mich und *wasauchimmer* (Schicksal, Universum, höhere Macht…keine Ahnung!) gewonnen. Dazu habe ich gelernt, dass man vielen Dingen einfach ihren Lauf lassen darf. Und das fast schon erschreckende Ergebnis: Alles fügt sich irgendwie und wendet sich zum Guten! Ihr wollt ein Beispiel?

Im vergangenen Jahr habe ich nach ewigen Zeiten meine kreative Seite wiederentdeckt und bastel seitdem mit riesiger Freude an Bildern herum. Zum einen darf ich die Bildbearbeitung bei TrashArt unterstützen und gewinne total interessante Einblicke in die Fotografie. Zum anderen gab mir der Chaospony Verlag die Gelegenheit, mich an Buchcovern und dem dazugehörigen Werbematerial auszuprobieren. Ich bin wirklich stolz auf ersten veröffentlichten Ergebnisse, die ihr euch hier ansehen könnt…

…und so kam es, dass ich zwischenzeitlich ein Nebengewerbe angemeldet habe und meine Werke zukünftig sogar verkaufen werde.

Wünsche sind da, um erfüllt zu werden!

Wie eingangs schon erwähnt, gibt es ein paar Dinge, die ich mir schon seit langer, langer Zeit von Herzen wünsche und mich trotzdem nie gewagt habe, ihre Umsetzung anzugehen. Das hat sich jetzt geändert, denn Wünsche sind nicht nur zum Träumen da – sie sind da, um erfüllt zu werden! Und wer wird sie mir erfüllen, wenn nicht ich selbst?

Einen sehr großen Herzenswunsch habe ich mir dieses Jahr schon erfüllt:

Ich beschäftige mich schon seit Jahren in meiner Freizeit mit allem was Körper, Geist und Seele glücklich macht und möchte, dass viele Menschen die tollen Erfahrungen, die ich machen durfte, auch erleben können.

Nun habe ich eine Ausbildung zur Yogalehrerin absolviert und darf euch ganz offiziell auf eurem Weg zu einem besseren Wohlbefinden begleiten!!! *strahl*

In der Ausbildung hatte ich eine wundervolle Zeit mit ganz fantastischen Menschen, in der der ich wahnsinnig viel lernen und teilweise echt Erstaunliches erleben durfte!

Man kann den Wert von Yoga nicht beschreiben, man muss ihn erfahren! B. K. S. Iyengar

In absehbarer Zeit werde ich euch also ermöglichen, den Wert von Yoga zu erfahren, indem ich auch Yogastunden anbiete und meine Blog-Seite um die entsprechenden Infos erweitere . Sobald es losgeht, gebe ich auf Facebook und Instagram Bescheid. Wer ganz sicher sein möchte, das sofort mitzubekommen, kann sich sehr gerne für meinen Newsletter anmelden (da gehen alle Infos immer zuerst raus 😉 )

Das alles zu planen und umzusetzen war gar nicht so leicht und hat extrem viel Zeit in Anspruch genommen (vor allem der ganze rechtliche Kram ist ein echter Zeitfresser!). Aber es ist ein großer Traum, der wahr werden will und da nicht alles auf einmal geht, muss man manchmal Prioritäten setzen – auch wenn es in diesem Fall leider bedeutete, dass ich mich so gut wie gar nicht um meinen Blog kümmern konnte. Die wichtigsten Schritte sind jetzt getan und ich blicke ganz gespannt in die Zukunft  🙂

Ein zweiter ganz, ganz großer Herzenswunsch wird im Sommer in Erfüllung gehen…doch dazu ein ander Mal mehr!

Das beste Projekt, an dem du arbeiten kannst, bist du selbst!

Ich kann jedem nur dazu raten, an der Erfüllung seiner Wünsche zu arbeiten. Wenn du dich nicht selbst darum kümmerst, wird es niemand tun und nichts ist trauriger, als irgendwann auf sein Leben zurückzublicken und festzustellen, dass man es mehr für andere als für sich selbst gelebt hat!

Du hast nur ein Leben – mach das Beste daraus! 😉

 


Mich interessieren deinen Gedanken zu meinem Beitrag…

Hast auch du Wünsche, an deren Verwirklichung du dich noch nicht heran getraut hast?
Oder hast du vielleicht schon einmal Yoga ausprobiert und möchtest deine Erfahrungen mit uns teilen?

Dir hat der Artikel gefallen? Dann sei doch so nett und teile ihn 🙂


 


Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena



 

Dankbarkeit SabrinaGarre

In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer

Das Jahr geht zu Ende und überall gibt es Jahresrückblicke auf 2017 zu sehen. In diesen geht es meist darum, was in dem Jahr alles so passiert ist. Für Fernsehsendungen etc. ist das sinnvoll, doch im Privatleben sollte man doch nicht einfach nur eine Liste der Ereignisse im Leben abarbeiten, oder? Sollte man nicht lieber einen Schritt weiter gehen und den Ereignissen eine Bedeutung geben? Denn jedes Ereignis, hat zwei Seiten – eine gute und eine schlechte. Auch, wenn es nicht immer einfach ist, das Gute zu erkennen, ist es immer da und ich habe ja auch schon mehrmals davon berichtet, wie wichtig eine positive Einstellung im Leben ist. Darum geht es heute um Dankbarkeit.

Wofür Dankbarkeit?

Was Dankbarkeit ist, brauche ich wohl kaum zu erläutern. Das Gefühl kennt sicher jeder. Aber wusstest du, dass Dankbarkeit tatsächlich glücklicher macht? Robert Emmons und Michael McCullough haben im Jahr 2003 die Ergebnisse ihrer Studien zu den Auswirkungen von Dankbarkeit veröffentlicht.

In ihren Studien teilten sie die Probanden (Teilnehmer) in drei Gruppen auf, die eine Art Tagebuch führen sollten:

  • eine Gruppe schrieb 5 Dinge auf, für die sie dankbar war
  • die zweite schrieb 5 Dinge auf, die schlecht gelaufen waren
  • und die dritte Gruppe berichtete neutral über ihre Erlebnisse.

In einem ersten Versuch sollten die Probanden über 10 Wochen einmal wöchentlich Tagebuch führen, in einem zweiten Versuch sollten sie es über 2 Wochen täglich tun.

Die Forscher kamen zu dem deutlichen Ergebnis, dass Dankbarkeit zu messbar mehr Optimismus führt. Die Probanden erlebten mehr positive Gefühle, waren hilfsbereiter und fühlten sich sozial verbundener. Auch ihr Schlaf hatte sich verbessert (sie schliefen länger und besser). Zudem erlebten die Dankbarkeits-Probanden im 10-Wochen-Versuch sogar physische Verbesserungen – sie fühlten sich gesünder, körperliche Beschwerden ließen nach und sie trieben mehr Sport.

Warum ist so wichtig bewusst dankbar zu sein?

Unser Gehirn fokussiert sich naturgemäß auf das Negative, auf Unregelmäßigkeiten, Gefahren und Probleme. Das macht vor dem Hintergrund der Evolution auch absolut Sinn. In der Natur geht es um das Überleben und der Mensch ist Teil der Natur. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass es im Sinne der Selbsterhaltung viel wichtiger ist, sich Gefahren anstelle von Freude zu merken. Tritt eine bereits erlebte Gefahr erneut ein, kann der Mensch seine Erinnerung daran abrufen und somit schneller handeln.

Heute sind wir Menschen natürlich nicht mehr in demselben Maße tödlichen Gefahren ausgesetzt, wie wir es noch vor Urzeiten waren. Trotzdem blieb dieser Instinkt erhalten und so konzentrieren auch wir uns (oft unbewusst) mehr auf die negativen als auf die positiven Dinge in unserem Leben. Das passiert zumindest so lange, bis wir bewußt an einem positiven Denken arbeiten. Welche Folgen das haben kann und was uns positives Denken bringt, haben wir uns ja schon vor einiger Zeit angesehen (hier).

Nicht jeder Tag ist gut, aber jeder Tag hat etwas Gutes!

Dankbarkeit für die schlimmen Dinge im Leben…

Alles hat zwei Seiten. Das ist das Gute am Schlechten und das Schlechte am Guten.

Auch, wenn es in der akuten Situation ein schwacher Trost ist, doch selbst die wirklich schlimmen Tage im Leben haben somit auch etwas Gutes. Das zu sehen, erfordert in der Regel Mühe und meist kann man das Gute daran erst nach einiger Zeit erkennen. So findet manch einer nach einer Kündigung seinen Traumjob; ein wichtiger Termin platzt und man fährt nicht auf der Strecke, auf der ein tragischer Unfall passiert; eine geliebte Person stirbt, die sich andernfalls mit Schmerzen hätte quälen müssen; eine Krankheit oder ein Unfall bringt einen dazu, sein Leben zu überdenken, zu erkennen, was wirklich wichtig ist und so endlich glücklich zu werden…

Dankbarkeit für die kleinen Dinge im Leben…

Meist sind es aber die kleinen Dinge, die das Leben schön und lebenswert machen. Und oft sind diese für uns so selbstverständlich, dass wir sie gar nicht mehr wahr nehmen. Die wenigsten von uns müssen sich Sorgen um die Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse, wie beispielsweise Nahrung oder ein Dach über dem Kopf, machen. Wir sind so aufgewachsen, es war also immer so und wir haben nie mit einem Mangel an wirklich lebenswichtigen Dingen kämpfen müssen. Nichtsdestotrotz sind diese Dinge halt eben nicht selbstverständlich – was man insbesondere dann erkennt, wenn man in manch andere Region der Erde schaut!

Manchmal sind wir aber auch einfach zu beschäftigt, um die schönen Dinge im Leben wahrzunehmen. Wer in Gedanken permanent Probleme wälzt oder geistig schon im nächsten Termin steckt wird kaum die schönen Blumen am Wegesrand beachten und sich daran erfreuen. Das Zauberwort heißt hier: Achtsamkeit.

Kleine, alltägliche Dinge für die wir dankbar sein können, sind beispielsweise liebe Menschen in unserem Umfeld, unsere Haustiere, ein schönes Zuhause, Gesundheit, eine erfüllende Arbeit, nette Kollegen, der Gesang der Vögel, die Farbenpracht der Blumen, ein strahlender Himmel, ein leckeres Getränk oder Essen, oder oder oder…

Dankbarkeit ist gar nicht schwer…

Mit Hilfe von Achtsamkeit kann jeder Dankbarkeit lernen und üben. Und wer auf diesem Weg lernt, mit offenen Augen durch das Leben zu gehen, achtsam mit sich und seiner Umwelt umzugehen, der findet ganz sicher viele wundervolle kleine und „unwichtige“ Dinge, an denen er sich erfreuen kann.

In diesem Sinne verabschiede ich mich für dieses Jahr von euch und wünsche euch einen guten Rutsch in ein fantastisches 2018!
Ich danke jedem einzelnen von euch von Herzen für eure Treue und Unterstützung! <3

 


Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena



Mystery Blogger Award

Mystery Blogger Award

 

Ich wurde für den Mystery Blogger Award nominiert – wie cool ist das denn?! *strahl*

 

Ein Award? Da denkt man gleich an irgendwelche tollen Preise und Auszeichnungen….oder?

Was ist der Mystery Blogger Award?

Der Mystery Blogger Award wurde von der britischen Literaturstudentin Okota Enigma ins Leben gerufen, sie definiert ihn folgendermaßen:

Mystery Blogger Award” is an award for amazing bloggers with ingenious posts. Their blog not only captivates; it inspires and motivates. They are one of the best out there, and they deserve every recognition they get. This award is also for bloggers who find fun and inspiration in blogging; and they do it with so much love and passion.
– Okoto Enigma

Zu deutsch: Der Mystery Blogger Award ist eine Auszeichnung für großartige Blogger mit genialen Beiträgen. Ihr Blog fesselt nicht nur, er inspiriert und motiviert. […]

Es geht also weniger darum, sich einen hübschen Pokal ins Regal stellen zu können, sondern vielmehr darum, kleine und besonders schöne Blogs, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben auszuzeichnen. Es ist also quasi eine Auszeichnung in Form der Nominierung 😉

Strich nach Faden

Ich habe mich ganz wahnsinnig darüber gefreut, dass die liebe Sina von „Strich nach Faden“ meinen Blog nominiert hat und ihn als „inspirierend und motivierend“ empfindet! Das ist die allererste „Auszeichnung“, die ich für meinen Blog erhalten habe und etwas ganz besonderes für mich  🙂

Sina schreibt auf ihrem Blog über ihre Reisen und alles, was sie so bewegt – Politik, Philosophie, Ethik, Literatur, Lifestyle und vieles mehr. Ich mag es sehr, dass sie auch über Dinge schreibt, über die man einfach mal nachdenken sollte und ihre Meinung durchaus mal kritisch äußert. Schaut am besten einfach mal bei ihr vorbei – es lohnt sich! 😉

Folgende Regeln müssen Nominierte befolgen:

  1. Put the award logo/image on your blog

  2. List the rules.

  3. Thank whoever nominated you and provide a link to their blog.

  4. Mention the creator of the award and provide a link as well

  5. Tell your readers 3 things about yourself

  6. You have to nominate 10 – 20 people

  7. Notify your nominees by commenting on their blog

  8. Ask your nominees any questions of your choice; with one weird or funny question (specify)

  9. Share a link to your best post(s)

3 Dinge über mich

Eines der wichtigsten Dinge, die mich auszeichnen: Ich bin ein unverbesserlicher Weltverbesserer mit einem riesigen Herz für Tiere. Ich rette Spinnen aus der Wohnung, ins Wasser gefallene Bienchen, oder aber Käfer und Schnecken, damit sie nicht plattgetreten werden. Außerdem trage ich Kröten von unserem Grundstück zu Nachbarn mit einem wunderschönen tiergerechten Garten mit Teich, fahre verletzte Tiere durch die Weltgeschichte, um sie versorgen zu lassen und diskutiere zur Not auch mal mit der Kölner Feuerwehr, ob die Tierrettung wegen einer Taube kommen sollte oder nicht. Unseren Kater bekamen wir, als wir nur mal kurz „Kätzchen gucken“ waren und der arme kleine Kerl kein Zuhause fand. Tiffy, unsere Hündin, sollte als „Scheidungskind“ ins Tierheim und das konnten wir nicht zulassen. Letztlich kamen vor kurzem Bernie und Ert dazu, zwei Goldfische, die in einem traurigen kleinen Aquarium gelebt haben.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die mich bei meinen Rettungsaktionen unterstützen! <3

Ehrlichkeit und Fairness steht bei mir an erster Stelle. Ich kann Lügen nicht ausstehen. Sie können einfach so viel kaputt machen und nehmen jedem weiteren Gespräch seinen Wert. Wenn ich mich mit einer Person unterhalte, von der ich genau weiß, dass sie es mit der Wahrheit nicht so ernst nimmt, stelle ich alles was diese Person sagt in Frage. Keine Lüge sollte das wert sein. Außerdem kann ich es gar nicht leiden, wenn jemand unfair oder schlecht behandelt wird – vor allem nicht, wenn derjenige sich nicht wehren kann!

Zu guter Letzt noch ein Geständnis: ich bin ein Snoozer und sogar ein ganz schlimmer! Frühes Aufstehen liegt mir überhaupt nicht und so quäle ich mich jeden Morgen nach gefühlt Milliarden Mal Snoozen aus der Kiste. Und ich schaffe es im Zweifelsfall sogar eine ganze Stunde lang im 5-Minuten-Takt zu snoozen.
Ja, mein Partner muss mich wirklich lieben…  😛

Fragen von „Strich nach Faden“ an mich

Wieso bloggst du?

Als kleiner Weltverbesserer möchte ich die Welt ein bisschen besser machen. Ich habe mich sehr intensiv mit Fitness, Ernährung und mentaler Gesundheit beschäftigt. Ich weiß, wie es sich anfühlt dick zu sein – genauso weiß ich, wie es sich anfühlt dünn zu sein und kenne alle Phasen von unsportlich und desinteressiert bis sportlich und wissbegierig. Ich weiß, wie es ist stark zu sein – ebenso so wie ich weiß, wie es ist sehr schwach zu sein. In meinem Job muss ich mich in kurzer Zeit in neue Themen einarbeiten und damit arbeiten können. Diese Fähigkeit kam mir hier gelegen und ich habe durch intensive Recherchen und die Bereitschaft vieles auszuprobieren einiges lernen dürfen. Und konnte so all meine Schwierigkeiten lösen.

Das über die Jahre gesammelte Wissen möchte ich teilen, meine Erfahrungen schildern und so hoffentlich den ein oder anderen auf seinem eigenen Weg unterstützen (oder aber auch vor Fehlern bewahren). Ich mag es, wenn auch schwierigere Themen einfach aufbereitet werden. So versuche ich immer wissenschaftliche Fakten mit eigenen Erkenntnissen zu kombinieren und das dann für möglichst jeden gut nachvollziehbar auf den Blog zu zaubern. So sollte hoffentlich jeder das Wissen auch für sich anwenden können 🙂

Hast du ein Buch schon mehrmals gelesen? Wenn ja, welches?

Nein, das ist etwas, das ich überhaupt nicht kann. Ich lese fürchterlich gerne und „verschlinge“ gute Bücher geradezu, weil ich wissen möchte, wie es weitergeht… Das ist natürlich nicht mehr gegeben, wenn man das Buch schon einmal gelesen hat. Ich tue mich sogar schwer damit, Bücher zu lesen nachdem ich schon den Film dazu gesehen habe (die Trilogie der Hungerspiele war bisher die einzige Ausnahme).

Was macht dich glücklich?

Wirklich glücklich macht es mich, meine Familie um mich herum zu haben – und da zählen die Fellnasen und Schuppenfreunde dazu (ja, ich bin tierlieb 😛 ).  Wer seine Liebsten nicht jeden Tag sehen kann, weiß sie ganz besonders zu schätzen! 😉

Was steht auf deiner Bucket List?

Ganz oben steht gerade eine Ausbildung zur Yogalehrerin 🙂

Außerdem träume ich schon seit Jahren von einem Fallschirm-Tandemsprung. Letztes Jahr haben wir Indoor Skydiving ausprobiert und es war absolut genial! Das kann vermutlich nur noch von einem realen Sprung getoppt werden…

Was wolltest du als Kind werden?

Oha, da falle ich total ins Klischee – ich wollte immer Prinzessin werden!

Meine Nominierungen

…folgen noch, ich möchte wirklich schöne Blogs für euch aussuchen, auf die ihr euch auch wirklich freuen könnt und die Auswahl läuft noch  – ich freue mich aber schon die ganze Zeit so über die Nominierung, dass ich euch einfach doch schonmal davon erzählen muss 😉

Mein Lieblingspost auf sabrina-garre.de

Natürlich stecke ich in all meine Posts ganz viel Liebe und Herzblut. Dabei versuche ich immer wissenschaftliche Fakten mit meinen Erfahrungen zu ergänzen und meinen Lesern damit möglichst wertvolle Informationen zu bieten. Ich persönlich mag  „Ich lass mir meine schlechte Laune (nicht) verderben“ besonders gern. 🙂

 

Meditation

Meditation als Workout für den Geist

Vor ein paar Tagen habe ich mich mit einer Freundin über Meditationen unterhalten und darüber, ob sie wohl etwas bringen oder nicht.

Sie schilderte mir, dass sie ein Problem damit hat, Meditationen ernst zu nehmen und nicht dabei zu lachen. Das erinnerte mich an meine ersten Erfahrungen mit Meditationen…

Ein blödes Gefühl…

Meine erste Meditation habe ich im Fitnessstudio durchgeführt – mehr aus Gruppenzwang als aus echtem Interesse heraus. Die Meditation gehörte mit zum Programm und es kam mir zu blöd vor, einfach zu gehen während alle anderen blieben. Und so wollte ich der Sache eine Chance geben – ich kam ja eh nicht drum herum. Es war eine geführte Meditation, bei der die Teilnehmer sich mit geschlossenene Augen auf den Boden legten und sich verschiedenes vorstellen sollten. Und so lag ich da, kam mir so richtig blöd vor und linste immer wieder durch die „geschlossenen Augen“, ob nicht irgendeiner guckt und ob alle mitmachen und fragte mich, warum sich die anderen nicht komisch dabei fühlten. Die Augen geschlossen zu halten fiel mir extrem schwer und ich konnte mich nicht wirklich auf die Meditation einlassen.

…das irgendwann geht!

Auch die nächsten Male blieb ich für die Meditation zum Abschluss des Trainings. Und da ich ohnehin 15 Minuten ruhig liegen musste, versuchte ich mitzumachen (egal wie doof ich mir dabei vorkam). Über die Zeit wurde es dann immer einfacher und ich habe mich an die Situation gewöhnt. Es ist auch wirklich nicht einfach, sich in einem fremden Raum mit lauter fremden Leuten einfach so hinzulegen und die Augen zu schließen!

An diesem Punkt angekommen, wurde die Meditation immer einfacher für mich und ich konnte positive Veränderungen feststellen. Das Training war immer recht anspruchsvoll. Doch im Laufe der Zeit habe ich für mich festgestellt, dass ich durch die abschließende Meditation trotzdem ganz entspannnt nach Hause fuhr. Es fühlte sich überhaupt nicht so an, als hätte ich Sport gemacht – obwohl ich ein gutes Training absolviert hatte.

Meditation als Workout für den Geist

Auch wenn es unterschiedliche Arten von Meditationen gibt, handelt es sich dabei in der Regel um Konzentrations- und Achtsamkeitsübungen. Diese trainieren den Geist und nehmen so Einfluss auf unser Leben. Daß die innere Einstellung extrem viel Einfluss auf unser Leben hat, haben wir ja bereits festgestellt (hier).

Obwohl ich anfangs nicht wirklich gut bei den Meditationen mitgemacht hatte, konnte ich also nach einiger Zeit eine positive Veränderung an mir feststellen. Ab diesem Moment habe ich erst so richtig Gefallen an Meditationen gefunden und sie auch außerhalb des Fitnessstudios für mich eingesetzt. Da ich schon immer ein „Vor-dem-Schlafen-Grübler“ war, haben sie mir beim Einschlafen sehr dabei geholfen, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen. Außerdem habe ich gelernt, dass ich mit Hilfe von Meditationen sowohl konzentrierter als auch entspannter sein und so Einfluss auf mein Gefühlsleben nehmen kann.

Dieses Jahr habe ich gleich zwei Mal das Wanderlust-Festival besuchen dürfen, ein großes Yoga-Event bei dem eine einstündige Meditation mit allen Teilnehmern durchführt wird. Was für ein Erlebnis! Ganz im Gegensatz zu meinen meditativen Anfängen kann ich mich heute sehr gut darauf einlassen. Und es war ein ganz unglaubliches Gefühl mit einer so großen Gruppe zu meditieren!

Vorteile von Meditationen

Mittlerweile kennt ihr mich ja recht gut und wisst, dass ich nicht nur von meinen eigenen Erfahrungen erzählen möchte. Das ist zwar ganz bestimmt für den ein oder anderen sehr hilfreich – allein schon, um zu sehen, dass man nicht allein mit Problemen kämpft und andere in einer ähnlichen Situation sind / waren – aber ein paar wissenschaftliche Fakten gehören für mich irgendwie auch dazu. Also findet ihr nachfolgend ein paar wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditationen:

Meditation stärkt die Psyche und wirkt gegen Stress

Meditation hilft dabei, Ruhe zu finden, sich zu entspannen und ein Gefühl von Zufriedenheit zu erlangen. Da körperliches und emotionales Stressempfinden eng an die Ausschüttung von Stresshormonen gekoppelt ist, die nachweislich durch Meditation gesenkt wird, wirkt Meditation zusätzlich gegen Stress (Quelle). Wie Stress sich auf den Menschen auswirkt, kannst du übrigens hier nachlesen.

Meditation hilft gegen Depression und Angststörungen

Wissenschaftler aus Schweden haben sogar herausgefunden, dass Meditation bei Depression und Angststörungen ebenso wirksam ist, wie eine kognitive Verhaltenstherapie (Quelle).

Das Gehirn altert langsamer

Eine Studie aus dem Jahre 2005 brachte das Ergebnis, dass Menschen die täglich 40 Minuten meditierten eine dickere Großhirnrinde haben, wodurch ihr Gehirn langsamer altert (Quelle).

Schmerzen werden gelindert

In einer Studie der Wake Forest Baptist University konnte belegt werden, dass Meditation das Schmerzempfinden um bis zu 40{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} senken kann (Quelle). Zum Vergleich: Morphium und andere Schmerzmittel erreichen nur ca. 25{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} Schmerzsenkung.

Man wird zu einem bessereren Menschen

Nicht nur wir selbst profitieren davon, wenn wir meditieren. Nach einer Studie der Harvard University sind meditierende Menschen mitfühlender und haben ein ausgeprägteres Bedürfnis Gutes zu tun (Quelle).

Jetzt bist du dran!

Bei all den Vorteilen und dazu noch den positiven Erfahrungen, von denen ich erzählt habe, spricht doch eigentlich alles dafür, Meditationen auszuprobieren, oder?

Wenn du dir (so wie ich) anfangs total blöd dabei vorkommst, kann ich dir einen sogenannten Bodyscan ans Herz legen. Den kannst du ganz für dich allein durchführen und er ist nicht so „spirituell“ wie manch andere Meditation. Hierbei geht es darum, den Körper Stück für Stück bewusst zu spüren und zu entspannen.

Solange man keine wirkliche Übung darin hat, kann man einen geführten Bodyscan durchführen, in dem man durch die komplette Übung geleitet wird. Im Internet findet man wahnsinnig viele geführte Bodyscans. Empfehlungen bringen hier wahrscheinlich wenig, da jederMensch individuelle Vorlieben hat. Allein schon der Sprecher der Meditation macht unglaublich viel aus und nicht jeder empfindet jede Stimme als angenehm. Vielleicht klickst du dich einfach mal durch und suchst dir etwas passendes für dich aus 🙂

 


Welche Erfahrungen hast du mit Meditationen gemacht? Ich bin total gespannt zu erfahren, ob es dir vielleicht ähnlich wie mir ging!

Dir hat der Artikel gefallen? Dann sei doch so nett und teile ihn 🙂


 


Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena



Sportfinden

Finde den richtigen Sport für dich

Der erste Schritt…

Du hast nun also die Entscheidung getroffen, dich zukünftig mehr zu bewegen. Herzlichen Glückwunsch, diese Entscheidung war schon der erste Schritt zu einem aktiveren Leben 🙂

Für eine Entscheidung gibt es in der Regel einen Grund oder ein Ziel. Ob du nun deine Form verändern, stärker werden oder deine Gesundheit verbessern möchtest – es war der Grund für deine Entscheidung, dich mehr zu bewegen, und ist daher extrem wichtig!

Was hat dich motiviert?

„Nature has placed mankind under the governance of two sovereign masters, pain and pleasure. It is for them alone to point out what we ought to do, as well as to determine what we should do […]. They govern us in all we do, in all we say, in all we think.” Bentham

Der Mensch hat also zwei wesentliche Antriebe: Schmerz und Vergnügen. Er kommt somit ins Handeln, wenn entweder das Ziel ausreichend Vergnügen verspricht oder aber der Leidensdruck in der aktuellen Situation groß genug ist. Es ist ganz egal, welches Ziel dich zu der Entscheidung motiviert hat. Bitte behalte es im Hinterkopf, schreibe es auf, male es, denke daran, wenn es schwierig wird! Dein Ziel wird dir helfen, durchzuhalten. Denn es gibt auch blöde Tage…und das blöderweise gerade am Anfang…und da ist es oft hilfreich, sich das Ziel immer wieder vor Augen zu führen.

Die Entscheidung für Sport ist gefallen, das Ziel ist definiert, wir sind hochmotiviert!!! Jetzt macht es Sinn, die ganze Motivation zu nutzen und…. Als ich an diesem Punkt angekommen war, wusste ich erst einmal nicht so richtig, was ich tun wollte.

Diese Fragen solltest du dir stellen

Was schränkt mich ein?

Abgesehen von wenigen Ausnahmen kann sich jeder in irgendeiner Form sportlich betätigen, wenn er es wirklich, wirklich möchte. Gesundheitliche Einschränkungen sind „Einschränkungen„, weil man aufgrund seiner Verfassung im Vergleich zu gesunden Menschen in seinen Möglichkeiten eingeschränkt ist. Man kann nicht alles tun. Das heißt aber nicht, dass man überhaupt nichts tun kann.  Ganz im Gegenteil: Vermutlich freut sich jeder Arzt darüber, wenn ihm sein Patient eröffnet, dass er sich zukünftig sportlich betätigen möchte. Der Mensch ist ja schließlich dafür gemacht, sich zu bewegen! (Warum? Schau hier…)

ABER: Jeder muss seine ganz persönlichen Besonderheiten bei der Wahl seines Sports berücksichtigen – und sei es lediglich, dass er in sportlicher Hinsicht ein absoluter Anfänger ist. Außerdem lohnt sich eine ärztliche Abklärung (Hausarzt, Orthopäde, etc.), da sie der Vermeidung folgenschwerer Fehler dienen kann.

Für mich bedeutet das: Dank ärztlicher Abklärung verpasste mir mein Orthopäde zum Start gleich ein Paar Kniebandagen, um meine Knie beim Laufen zu stabilisieren und zu schützen. Meine letzte Untersuchung zeigte, dass sich meine Knie durch den Sport sehr verbessert und stabilisiert haben. Ich brauche die Bandagen zwar noch immer, aber hey…es ist ein toller Fortschritt und ich hab mich wirklich wahnsinnig darüber gefreut! Mal sehen, wie lange sie überhaupt noch nötig sind… 🙂

Wann und wo?

Jeder kennt den inneren Schweinehund, unseren Teil des Gehirns, der unsere „gemütliche“ Routine so sehr liebt und der so überhaupt keine Lust hat, sich auf ein aktives Leben umzustellen. Tatsächlich dauert es Wochen, bis man eine Gewohnheit abgelegt oder sich eine neue aneignet. Um unserem Ziel näher zu kommen, brauchen wir wiederum Routine…Regelmäßigkeit!

Gibt es Zeiten, die ich regelmäßig für Sport nutzen kann? Zu welcher Tageszeit fällt mir Sport am leichtesten…oder ist die Überwindung am geringsten? Nachdem ich meine Zeiten gefunden hatte, habe ich bestimmte Tage für Trainingseinheiten festgelegt. So habe ich einen regelmäßigen Termin, eine Verpflichtung und die Wahrscheinlichkeit, dass das Training „auf morgen“ verschoben wird sinkt rapide!

Neben der Zeit ist der Ort bei der Wahl eines Sportes nicht zu vernachlässigen. Ist es möglich, regelmäßig an einem bestimmten Ort zu sein oder brauche ich einen Sport, der überall ausgeführt werden kann?

Die Einschätzung sollte möglichst realistisch sein, sonst wird aus der freudigen Motivation nur traurige Frustration. Ein Beispiel: Als Nachteule werde ich ganz, ganz sicher nie auf die Idee kommen, morgens eine Stunde früher aufzustehen, um vor der Arbeit zu sporteln. Ich bewundere Leute, die das schaffen und sehe auch die Vorteile davon…es wird vermutlich trotzdem nie passieren und den täglichen Frust, es mal wieder nicht geschafft zu haben, den spare ich mir und habe dafür länger Spass am Sport! 🙂

Allein oder in der Gruppe?

Brauche ich zeitliche und / oder örtliche Unabhängigkeit? Ist unangenehm, wenn mich andere beim Sport sehen oder könnten die anderen vielleicht zu schnell für mich sein? Dann macht es Sinn, lieber allein zu trainieren und Sachen wie Fitnessprogramme (per Internet / App) und  Laufen oder Schwimmen könnten was für mich sein. Das kann man ja auch zusätzlich in Gruppen machen, und selbst für die Fitnessprogramme per App gibt es mittlerweile in vielen Städten Gruppen, die sich irgendwo zum Training treffen.

Brauche ich Motivation durch andere, halte Verabredungen besser ein als „Dates mit mir selbst“ oder macht es einfach mehr Spass, wenn viele Leute dabei sind? Dann können  Gruppensportarten wie Tanz, Yoga, Ballsport, Reitsport, Kampfsport oder ähnliches in Frage kommen. Neben den typischen Gruppensportarten gibt es ja auch noch ganz viele andere Sachen, die in Gruppen Spaß machen…spontan fallen mir Gassi-/Spazier-/Lauftreffs, Wandergruppen oder  Schwimmkurse ein.

Meine ursprüngliche Motivation für mehr Bewegung lag darin, dass ich mich in meinem Körper nicht mehr wohl gefühlt hatte. Nachdem ich seit ewigen Zeiten keinen Sport getrieben hatte, fühlte ich mich zusätzlich unsicher. Ich wollte mich auf gar keinen Fall in dem Zustand irgendwelchen Sportkanonen präsentieren. Mal ganz abgesehen davon, dass ich als Unternehmensberaterin ohnehin auf absolute zeitliche und örtliche Unabhängigkeit angewiesen war, kann ich es also total verstehen, wenn man erst einmal lieber für sich allein trainieren möchte. Der Rest kommt dann über die Zeit von selbst 🙂

Drinnen oder Draußen?

Im Winter ist es drinnen warm und trocken…im Sommer liebe ich die frische Luft und die Sonnenstrahlen auf der Haut..

Für Leute, die sich beim Sport gerne drinnen aufhalten möchten, könnten ein Fitnessstudio, eine Tanz-, Yoga- oder Kampfsportschule oder eine Turnhalle des Turnvereins der Ort der Wahl sein. Viele fühlen sich aber nicht wohl dabei, wenn andere sie beim Sport sehen und möchten erstmal in den eigenen vier Wänden sporteln – was der Markt mit einer Vielzahl von Fitnessvideos und -programmen per DVD, Internet oder App beantwortet. Sofern ein Crosstrainer oder Laufband vorhanden ist, kann man außerdem auch drinnen prima laufen.

Ist man gern draußen in der Natur könnten Wandern oder Radsport genau das Richtige sein.

Außerdem lassen sich viele Sportarten sowohl drinnen als auch draussen ausführen, wie beispielsweise Laufen, Ballsport oder Reitsport – aber auch Klettern und Yoga.

Unglaublich, ich mach Sport…und das fast jeden Tag!

Meine Entscheidung zu mehr Bewegung und Sport fiel mit dem Ziel, meine Form zu verändern – die Motivation dahinter: Leidensdruck. Es sollte ein regelmäßiges, abendliches Training an festen Wochentagen sein und ich entschied mich für den Anfang für 5 Trainingstage, an denen ich für ca. 30 Minuten trainieren wollte. Jobbedingt kommt es selten vor, dass ich 5 Abende hintereinander an einem Ort bin – nicht einmal zuhause – und so war für mich klar, dass mein Sport überall durchführbar sein musste…am liebsten drinnen.

Ich suchte stundenlang im Internet, bis ich etwas Interessantes fand und startete letzlich mit einem Fitnessprogramm, mit dem ich erst einmal die ganzen Haltungen, Übungen und ihre Namen kennenlernte (z.B. „Was zum Teufel ist ein Burpee?“) und erste Hinweise erhielt, worauf ich achten musste. Parallel dazu recherchierte und recherchiere ich noch immer weiter und probiere alles aus, was mir irgendwie interessant und sinnvoll erscheint. Dabei habe ich festgestellt, dass sich verschiedene Übungen in allen möglichen Sportarten/-programmen immer wieder finden.

Ich habe aber auch festgestellt, dass das Prinzip „Viel bringt viel“ hier einfach nicht gilt und, dass ich ziemlich unverantwortlich mit meinen Körper umgegangen war. Damit du meine anfänglichen Fehler nicht wiederholst, möchte ich an dieser Stelle noch einmal auf meinen Artikel zu LISS (hier) verweisen. Gerade für Anfänger ist LISS sehr gut für den sportlichen Einstieg geeignet!

Jetzt du!

Hast du erst ein paar Ideen gesammelt, welche Sportarten dir gefallen könnten und mit dem Doc gesprochen, musst du eigentlich nur noch eines tun: Ausprobieren!

Um dauerhaft am Ball zu bleiben, sollte ein Sport richtig viel Spaß machen und nicht zu schwierig sein. Über die Zeit eröffnen sich dank verbesserter Ausdauer, Kraft, Balance etc. immer mehr sportliche Möglichkeiten und mit einem bisschen Kreativität fallen einem immer wieder neue Dinge zum Ausprobieren ein. Es gibt wahnsinnig viele Sportarten und es kommen nicht grundlos immer wieder Trendsportarten auf, die sich dann auch teilweise langfristig etablieren.

Jeder hat mal „keinen Bock“ und gerade solange der Schweinehund noch gegen die neue Gewohnheit kämpft, hat jeder harte Tage und zweifelt. Wenn dir aber der Sport grundsätzlich gefällt, du dir deine ursprüngliche Motivation immer wieder bewusst machst und dich durchkämpfst, wirst du irgendwann dafür belohnt! Ganz sicher! Hätte man mir früher gesagt, dass die Aussage mal von mir kommen wird, hätte ich lauthals gelacht, aber:

Irgendwann macht Sport tatsächlich wahnsinnig viel Spass. Man sieht und spürt die positiven Veränderungen im Körper, wird stärker, fühlt den Körper bewusster und VERMISST den Sport, wenn man nicht dazu kommt!…ohne Scheiß 😉



Ganz bestimmt sind hier superviele tolle Sportarten durch mein Raster gefallen…wenn du also was ergänzen oder uns einen tollen Sport vorstellen möchtest, freue ich mich auf deinen Kommentar! 😉


 


Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena



Stress lass nach!

Wer hat etwas von dem ganzen Stress – oder auch nicht?

Alles und jeder wird optimiert oder optimiert sich selbst, man muss immer schneller und immer besser werden… Ich denke, die Beschleunigung und Optimierung der Gesellschaft kommt zu einem großen Teil den Unternehmen und Konzernen zugute. Die freuen sich fürchterlich über ihre Angestellten, die mit Hilfe von Technik sehr viel leisten können und das auch tun. Mit ein wenig Glück verschaffen sie ihnen so vielleicht sogar einen Wettbewerbsvorteil vor der Konkurrenz. Der Beste und der Schnellste gewinnt. Ich habe gelesen, dass ein normaler Arbeitnehmer heute so viel schafft, wie 4-5 vor ungefähr 50 Jahren. Damals wurde fast alles von Hand geschrieben, es gab kaum Maschinen. Natürlich dauerte alles länger. Heute geht alles total schnell, innerhalb kürzester Zeit werden verschiedenste Dinge nacheinander abgearbeitet und das auf verschiedensten Kommunikationskanälen, da muss der Kopf erstmal hinterherkommen. „In Ruhe Arbeiten“ gibt es kaum noch.

Außerdem ist jeder jederzeit erreichbar, das Firmenhandy klingelt auch noch abends um 10 oder teilweise noch später…und viele schauen nach, ob es vielleicht etwas wichtiges war. Damit ist die Erholung im Feierabend gegessen. Morgens geht der erste Blick auf’s Smartphone, die Arbeit beginnt schon bevor man überhaupt das Haus verlassen hat. Irgendwo angerechnet werden diese Zeiten oft nicht, dann ist das Mails-Checken quasi ein Hobby, weil Freizeit. So richtig abzuschalten haben viele verlernt….und die Unternehmen freuen sich über ihre fleißigen Bienchen, denn sie verdienen ja daran.

Selbst schuld?

Die Geiz-ist-geil-Mentalität bestärkt die Unternehmen noch in ihrem Beschleunigungs- und Optimierungswahn. Kaum jemand möchte viel Geld für ein handgemachtes, qualitativ hochwertiges Produkt zahlen, wenn er es genausogut viel billiger irgendwo anders bekommt. Gebrauchte Dinge haben heute keinen Wert mehr, kaum etwas wird noch repariert (denn neu kaufen ist ja oft billiger) und gar etwas gebrauchtes von jemand anderem kaufen kommt in vielen Fällen so überhaupt nicht in Frage! Die Unternehmen versuchen also immer billiger zu produzieren…

Haben sie wirklich was davon?

Beschleunigung und Optimierung – zusammen mit der Globalisierung – ermöglichen es ja auch tatsächlich immer billiger zu produzieren. Und zumindest vermeintlich profitieren die Unternehmen auch von der Selbstausbeute ihrer Mitarbeiter. Letztlich zeigen aber die Gesundheitsreports der DAK Gesundheit (mehr dazu hier)  sehr deutlich, dass Stress den Menschen einfach nicht gut tut und immer mehr Leute mit psychischen Problemen kämpfen. Und langfristig könnte die steigende Zahl der entsprechenden Krankschreibungen dann auch für die Unternehmen ein immer bedrohlicheres Problem darstellen…

Was willst du überhaupt?

Ich glaube viele merken, dass es so einfach nicht mehr lange weitergehen kann. Das Wertegerüst wackelt und ich habe den Eindruck, dass wir so langsam an einem Punkt angekommen sind, an dem die breite Masse der Gesellschaft zu einem Umdenken kommt. Muss man echt perfekt sein, um glücklich sein zu dürfen? Brauche ich „mein Haus, mein Auto, mein Boot“ wirklich? Was brauche ICH tatsächlich, um glücklich zu sein?

Für mich war eine Überprüfung meiner Glaubenssätze Gold wert. Glaubenssätze sind Gedanken und Überzeugungen, die wir entweder im Laufe unseres Lebens mitgeteilt bekamen oder aber durch Abgucken von anderen übernommen haben.  Am meisten lernen wir  – wen überrascht es? – durch Abschauen. Sieht man viele Filme, oder stöbert häufig in den sozialen Medien herum, prägt das dort oft verzerrt dargestellte Bild der Realität die eigenen Werte. Da gibt es dann auch die erfolgreiche supermodel Business-Powerfrau mit ihrer perfekten Familie, die ganz nebenbei den perfekten Haushalt schmeißt, die interessantesten Hobbies pflegt, die Welt bereist, sich sozial engagiert…. ahja, und Wagen, Hund und Häuschen in der Vorstadt nicht vergessen!

Ich habe mich also gefragt, ob ich wirklich alles so machen MUSS wie ich immer dachte…und ich hatte extrem hohe Erwartungen an mich selbst, die ich gerne auch auf mein Umfeld übertragen habe (das das dann meist irgendwie nicht so toll fand). 😉

„Aber was sollen denn die Leute denken?“

Ich habe mich ganz bewusst von „Was sollen denn die Leute denken?“ abgewandt und mir überlegt, was für mich persönlich wirklich wichtig ist. Jetzt lebe ich nach meinen eigenen Prioritäten und tue genau das, was ich selbst für richtig und wichtig halte. Was „die Leute“ denken ist mir mittlerweile relativ egal, denn eigentlich ist es so, dass die meisten Leute ja ohnehin schon genug mit sich selbst zu tun haben. Sie sind im Stress mit ihren eigenen Dingen und dass du heute im Supermarkt mal nicht perfekt gestyled warst, haben sie sowieso schon wieder vergessen. Davon mal ganz abgesehen finden böse Zungen auch an perfekten Dingen etwas zu meckern (und wenn es einfach nur „zu perfekt“ ist)  und andere wiederum verurteilen niemanden wegen ein paar Kleinigkeiten…und das sind ja schließlich die Leute, auf die es ankommt! <3

Ein Beispiel von vielen: Meine Wohnung MUSS nicht immer picobello aufgeräumt und geputzt sein, nur weil das bei meiner Mutter immer so war. Wenn ich mit anderen Dingen beschäftigt bin, dann darf auch einfach mal was liegen bleiben.  Und das ist nicht einmal schlimm, wenn Besuch kommt. Wer mich besucht, möchte ja schließlich mich sehen und keine blitzblanke Musterhauswohnung…das hätte es vor ein paar Jahren noch nicht gegeben. Da wurde ganz brav für jeden einzelnen Menschen, der die Wohnung betrat, aufgeräumt.

Ich wette, der ein oder andere schmunzelt jetzt in sich hinein und fühlt sich ertappt, weil auch er ständig für den Besuch aufräumt und eigentlich auch in einer ganz normalen Wohnung lebt, der man auch mal ansieht, dass in ihr gelebt wird. 🙂

Vom MÜSSEN und WOLLEN…

Auch wenn ich das eigentlich eher unbewusst umgesetzt hatte, hatte ich mich mit dem Überdenken meiner Glaubenssätze von sehr viel Druck befreit. Das passt sehr gut zu Reginas Hinweis bei meinem Blogpost Ich lass mir meine schlechte Laune (nicht) verderben! (danke Regina 😉 ), denn auch hier geht es darum, Druck zu reduzieren.

Ein kluger Mann hat einmal gesagt: Wenn man die Wörter MUSS und ABER aus seinem Wortschatz verbannen würde, wäre das der richtige Weg, um glücklicher zu werden – hm, auch dies wäre einen Versuch wert.

In den letzten Wochen habe ich das einmal ganz bewusst aufprobiert. Es macht wirklich einen großen Unterschied, ob man etwas WILL oder MUSS! „Muss“ ist ein Wörtchen, das man am besten schnellstmöglich aus seinem Wortschatz streichen sollte. Wenn man in seinem Leben hauptsächlich Dinge tun MUSS, dann MUSS man daran etwas ändern 😛

Oftmals will man ja sogar die Dinge, von denen man behauptet, dass man sie muss. Schauen wir uns mal ein ganz einfaches Beispiel an. Aus einem „Ich muss noch die Küche aufräumen.“ kann schnell ein „Ich WILL noch die Küche aufräumen, damit ich heute Abend gleich mit dem Kochen loslegen kann.“ werden. Alles was wir tun oder lassen hat seine Konsequenzen. Ich MUSS strenggenommen gar nicht arbeiten, eigentlich WILL ich es, denn ich möchte mir verschiedenes leisten können. Ich MUSS die Wäsche nicht waschen, ich MÖCHTE es aber, um keine wandelnde Stinkwolke zu werden…

Um negative Konsequenzen zu vermeiden oder etwas tolles zu erreichen, MÖCHTE man eigentlich relativ viel.  Allein durch die veränderte Wortwahl haben wir uns hier aber selbst *aktiv* dafür oder dagegen entschieden, es wurde uns kein Zwang auferlegt durch den wir etwas fremdbestimmt erledigen „müssen“. Genauso räume ich meine Wohnung gerne auf, wenn ich Zeit dafür habe – denn ich mag es sauber und aufgeräumt. Da ich es aber nicht mehr MUSS, verliert diese Aufgabe enorm viel Druck und wenn ich es mal nicht mache, ist das auch nicht schlimm 🙂

Stress lass nach…

Natürlich kann es immer wieder Phasen geben, in denen viel los ist und es gibt diverse Techniken zum Abbau von akutem Stress. Du kannst einfach mal danach im Internet suchen oder abwarten, bis sie demnächst hier im Blog ihr Plätzchen finden.

Wenn man aber

  • an seiner inneren Einstellung arbeitet und sich bewusst macht,  wie viel man von dem was man MUSS tatsächlich eigentlich möchte,
  • eigene Prioritäten setzt und
  • „Fünfe auch mal grade“ sein lässt (vor allem dann, wenn man es eh nicht ändern kann)

kann man seinen Stresslevel insgesamt schon drastisch reduzieren…und darüber, wie viel schon eine positive Einstellung bringen kann, haben wir uns ja erst letztens (hier) unterhalten 🙂

Wenn das alles nicht hilft, ist es übrigens auch keine Schande, sich professionelle Hilfe zu holen…denn dafür ist sie ja da 😉


Ich hoffe, der Beitrag wird seinen Teil dazu beitragen auch dein Leben ein wenig entspannter zu machen!

Was sind deine Erfahrungen zu dem Thema? Hast du vielleicht sogar ein paar schöne Tipps für uns alle? 🙂

Dir hat der Artikel gefallen? Dann sei doch so nett und teile ihn 😉



Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena


Stress

Schwer im Stress?

Stressbedingte physische Erkrankungen

Wie bereits im letzten Artikel (hier) beschrieben, entsteht Stress im Kopf. Er wirkt sich aber auf den Körper aus und so kann dauerhafter Stress sogar richtig krank machen. Typische durch Stress verursachte Erkrankungen sind Herz-Kreislauf-Probleme, Schlafstörungen, Appetitverlust, Verdauungsprobleme, nachlassende Libido, oder Kopf- und Rückenschmerzen.

Meine Stresssymptome…

Bestimmt kennen einige von euch das Problem, trotz Gesundheit körperliche Beschwerden zu haben, sei es ein nervöser Magen, Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden, oder oder oder. Zunächst sucht man die Ursache in einem körperlichen Problem und nach einer Reihe von Untersuchungen sind sich alle Ärzte darüber einig, dass man kerngesund ist. Erst dann zieht man in Erwägung , dass vielleicht einfach nur der Kopf „dran schuld“ sein könnte.

Ich selbst habe ewig gebraucht, bis ich meine Stresssymptome als solche verstanden hatte. Vielleicht sollte ich kurz erwähnen, dass ich immer ein extrem ehrgeiziger und leistungsorientierter „Kopfmensch“ war. Selbst wenn es mir nicht immer gut ging, konnte ich trotzdem hervorragend „funktionieren“. Jahrelang hatte ich in unregelmäßigen Abständen an Nackenproblemen gelitten (es sieht dann so aus, als hätten sich die Halswirbel verschoben), die zu wahnsinnigen Kopfschmerzen führten. Diese waren so schlimm, dass ich mir teilweise nicht mehr zu helfen wusste. Trotz starker Schmerzmittel war es nicht auszuhalten und ich presste beide Händen mit aller Kraft gegen meinen Kopf, um die Schmerzen irgendwie zu ertragen.

Klar musste da mal geschaut werden was los war und ich habe eine richtige Ärzte-Odyssee hinter mich gebracht

Ich war beim Augenarzt, beim Orthopäden, habe ein Belastungs- und ein Langzeit-EKG gemacht, es wurde die Leitfähigkeit der Nerven getestet, ein MRT vom Kopf gemacht und so weiter und so fort. Das Ergebnis: „Sie sind gesund!“ Nach einiger Zeit hatte ich so meine Taktiken parat. Ich spürte recht frühzeitig, wenn es wieder losging. Zudem hatte ich meinen Weg gefunden, mit den akuten Schmerzen umzugehen ohne daran zu verzweifeln. Lange Jahre zogen ins Land und ich kämpfte mich so durch. Durch den Sport fing ich langsam an, genauer in meinen Körper hineinzuspüren und besser auf ihn zu achten, was ich vorher nie so wirklich getan hatte. Und heute weiß ich, dass mir mein Körper auf diesem Weg einfach nur sagt, dass alles zu viel wird und ich mich zurücknehmen muss. Der Kopfmensch hat gelernt, dass der Körper ihm wahnsinnig viel erzählt, wenn er ihm einfach nur vernünftig zuhört 😉

Stressbedingte psychische Erkrankungen

Für Dauerstress bekommen wir also oftmals die Quittung in Form von Erkrankungen. Neben den bereits oben aufgeführten stressbedingten physischen Erkrankungen kann Stress aber auch eine Reihe psychischer Erkrankungen auslösen. Typische Beispiele hierfür sind Depressionen, psycho-physische Erschöpfungszustände („Burnout“ ist keine anerkannte Diagnose 😉 ), Angst und Angststörungen, Nervosität und Unruhe oder Konzentrationsstörungen.

Schaut man sich die Auswertung der DAK Gesundheit (Gesundheitsreport 2016 und 2017) an, sieht man, dass psychische Krankheiten allein im letzten Jahr von Platz 3 auf Platz 2 in der Liste der wichtigsten Krankheitsarten gerutscht sind. Sie bekommen also scheinbar einen immer höheren Stellenwert.

Weiterhin erkennt man eine wirklich besorgniserregende Entwicklung der psychischen Erkrankungen im Verlauf der letzten 20 Jahre. Die Kurve der folgenden Grafik zeigt einen ganz deutlichen Aufwärtstrend. Heute haben wir mehr als die dreifache Anzahl von AU-Tagen und -Fällen verglichen mit 1997.

Wie kommt es zu diesen Zahlen?

Man darf sich natürlich nicht von den reinen Zahlen in die Irre führen lassen. Die Zunahme der AU-Tage und -Fälle liegt nicht allein daran, dass immer mehr Menschen psychisch erkranken. Die wachsende Zahl liegt auch mit darin begründet, dass sich die Forschung immer weiterentwickelt hat. Somit werden viel mehr Diagnosen gestellt, die man früher nicht immer als solche erkannte. Früher wurden oftmals einfach die Folgen psychischer Erkrankungen diagnostiziert und behandelt, wie beispielsweise psychisch bedingte Magen-Darm-Probleme.

Außerdem finden psychische Erkrankungen immer mehr Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft. Nicht jeder denkt an Menschen mit Zwangsjacken in Irrenanstalten (die ja in Gruselfilmen sehr beliebt sind), wenn man ihm sagt, dass eine Psychotherapie angemessen ist. Ich begrüße diese Entwicklung sehr, denn meiner Meinung nach sollten psychische Krankheiten den physischen Krankheiten gleichgestellt werden. Die Erkrankten leiden an beiden gleichermaßen und haben in beiden Fällen ernstzunehmende Beschwerden.

Letztlich ist es vermutlich eine Kombination aus allen drei Faktoren: Es gibt immer mehr psychische Erkrankungen, diese werden immer besser diagnostiziert und die Menschen gehen offener damit um (wodurch sie ebenfalls besser diagnostiziert werden können). Nichtsdestotrotz finde ich die Entwicklung wirklich besorgniserregend…

Hier geht es weiter

 


 

Dir hat der Artikel gefallen? Dann sei doch so nett und teile ihn 😉

 



Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena


Stress mich nicht

Puh…was’n Stress!

Hast du Stress? Vermutlich schon…hat ja heute irgendwie jeder, oder?

Woher kommt der Stress?

Vielleicht ist das einfach so eine geschichtliche Sache, dass unsere Vorfahren (teilweise sogar noch unsere Eltern) die entsetzliche Armut des Krieges kannten und durch die aufkommenden Möglichkeiten in einer relativ langen Friedenszeit eine Art Euphorie ausbrach: Alles wurde optimiert, perfektioniert  – es ging immer mehr, immer schneller, immer höher, immer weiter…

Wir sind nun in einer extrem schnelllebigen Zeit angekommen. Veränderungen geschehen in rasantem Tempo. Was gestern noch neu war, ist heute schon Standard und morgen ein „alter Hut“. Daran haben wir uns schon gewöhnt, uns angepasst und wehe etwas funktioniert mal nicht so schnell wie gewohnt! Außerdem leben wir in einer Leistungsgesellschaft, in der Einkommen und Status durch die individuelle Leistung bestimmt werden. Wer erfolgreich sein möchte, muss also nur genug leisten. Wer keinen Erfolg hat, hat sich halt nicht genug angestrengt oder ist schlichtweg *Achtung Schimpfwort* faul!

Optimierung und Effizienz sind Zauberworte, die helfen sollen sowohl Schnelligkeit als auch Leistung unter einen Hut zu bekommen. Ohne Rücksicht auf Verluste werden also Erde, Tiere und Menschen immer weiter ausgebeutet und viele von uns schrecken nicht einmal davor zurück, sich zudem auch noch selbst auszubeuten. Leistung um jeden Preis…

Überzogene Anforderungen

Die Medien, ganz besonders Filme und soziale Netzwerke, gaukeln uns vor, dass wir die verschiedensten Anforderungen erfüllen können und müssen, um ein glückliches und erfolgreiches Leben zu führen. Diese sind natürlich total überzogen, hier mal eine kleine Auflistung:

  • Zunächst einmal muss ich eine steile Karriere in einen Job machen, für den ich mich mit herausragenden Noten in Schule und Ausbildung / Studium qualifiziert habe, dass Überstunden dazu gehören ist selbstredend
  • Ich habe eine perfekte Beziehung mit einem wunderschönen und sehr gebildeten Menschen, dort herrschen Harmonie und Glückseligkeit
  • Meine Kinder und/oder Haustiere werden immer gut versorgt und trotz extremer Intelligenz hervorragend weiter gefördert
  • Besuche bei den Eltern und Großeltern gehören zum Pflichtprogramm, Familie ist wichtig!
  • Ich treffe mich regelmäßig mit Leuten aus meinem großen Freundeskreis, wir unternehmen die abgefahrensten Dinge
  • Ganz nebenbei bin ich selbstverständlich immer gepflegt und super gestyled
  • Mein Körper gleicht dem eines Fitnessmodels
  • Ich habe wahnsinnig interessante und ausgefallene Hobbies
  • Außerdem reise ich viel und habe die halbe Welt bereits gesehen
  • Mein Haushalt muss jederzeit glänzen
  • Ah, und das hübsche Häuschen mit englischem Rasen und den schicken (stets gewaschenen und polierten) Wagen vor der Türe dürfen wir natürlich nicht vergessen!

Nicht alle davon betreffen jeden, doch in ein paar dieser Anforderungen wird sich bestimmt jeder wiedererkennen.

Schaffst du es, all diese Anforderungen zu erfüllen?  Ich glaube, das ist schlichtweg nicht machbar. Der Tag hat 24 Stunden. Ziehe ich davon 8 Stunden Schlaf und 10 Stunden Arbeit ab, bleiben 6 Stunden für Partner, Kinder, Haustiere, Freunde, Hausarbeit, Einkaufen, Gartenarbeit, Styling und Sport. Selbst wenn ich mal so überhaupt keine Ruhezeit für mich einplane, bleibt da doch irgendwas auf der Strecke. Und das obwohl ich permanent durcharbeite und im Stress bin.

Was ist Stress?

Christina Aichinger definiert Stress in „Arbeitszeit und Subjektive Gesundheitsaspekte“ folgendermaßen

Stress ist definiert als ein Spannungszustand, der durch die Befürchtung entsteht, dass eine stark aversive, zeitlich nahe oder bereits eingetretene subjektiv lang andauernde Situation als nicht vollständig kontrollierbar erlebt wird, deren Vermeidung aber subjektiv wichtig erscheint.

Ähnlich definiert Klaus Jürgen Becker in „Erfolg ohne Stress“

Stress ist ein biochemischer Vorgang der nur im Kopf stattfindet, wird hervorgerufen durch die Angst etwas nicht schaffen zu können. Stress wird nicht von jemand anderen hervorgerufen sondern immer nur von der gestressten Person selbst.

Unser Alltags-Stress ist also eigentlich nichts anderes als das subjektive Empfinden, den gestellten Anforderungen nicht mit den verfügbaren Ressourcen gerecht werden zu können. Man hat Angst nicht alles zu schaffen.

Wie reagiert der Körper?

Stress entsteht im Kopf, doch der Körper reagiert darauf und „denkt“ einer gefährlichen Situation ausgesetzt zu sein. Es werden alle notwendigen Kräfte für Kampf oder Flucht aktiviert und der Körper in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Dabei laufen messbare Prozesse im Körper ab: die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet. Herzschlag, Puls und Atemfrequenz werden beschleunigt, um den Körper mit mehr Sauerstoff zu versorgen. Zusätzlich sorgen sie dafür, dass die Sinne geschärft und die Schmerzempfindlichkeit reduziert werden. Die Leber setzt Zucker frei, sodass Hirn und Muskeln mehr Energie zur Verfügung steht. Man fängt an zu schwitzen, sodass der Körper vor Überhitzung geschützt ist und die Blutgerinnungsfaktoren erhöhen sich, um im Fall einer Verletzung nicht zu verbluten. Alle nicht benötigten Funktionen werden heruntergefahren, so beispielsweise die Verdauung oder der Sexualtrieb.

Kurzzeitig macht das auch heute noch Sinn, obwohl wir im Normalfall weder kämpfen noch flüchten müssen. So zum Beispiel, wenn man im Straßenverkehr in einer brenzligen Situation schnell reagieren muss. Im Normalfall reguliert der Körper nach der Gefahrensituation oder aber einer kurzen Stressphase alles wieder auf die normalen Werte zurück.  Hat man aber über einen längeren Zeitraum oder gar dauerhaft Stress, ist die permanente Alarmbereitschaft schädlich und macht krank. Der Regulierungsmechanismus stupft ab und da niemand dauerhaft 150{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} seiner Leistung bringen kann, können diverse Erkrankungen folgen. Beispiele hierfür sind Bluthochdruck und erhöhter Blutzuckerspiegel/Insulinbelastung (fördert die Verfettung), schnelleres Altern von Immunsystem und Haut, verringerte Bildung von Geschlechtshormonen oder Abbau von Knochen- und Muskelmasse.

Weiter geht es hier


Dir hat der Artikel gefallen? Dann sei doch so nett und teile ihn 😉

 



Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena


Hunger ist das Dienstmädchen des Genies

Hunger ist das Dienstmädchen des Genies

Immer wieder bekomme ich in meinem Umfeld mit, dass gerade etwas kräftigere Leute sehr wenig essen. Andere nutzen FdH (Friss die Hälfte) oder die berühmt-berüchtigte Nulldiät, um abzunehmen und hungern still vor sich hin. Im ersten Moment klingt das ja auch schlüssig: ich esse weniger, dann nehme ich automatisch ab. Doch leider stimmt das nur bedingt…

Was ist Hunger überhaupt?

Hunger ist ein absolut wichtiges Kommunikationsmittel unseres Körpers. Schon in Beitrag „Du bist, was du isst“ haben wir festgestellt, dass der Körper Nährstoffe als Bausubstanz für das Erschaffen neuer Zellen und Strukturen benötigt. Da sich der Körper permanent erneuert, braucht er immer wieder neues Baumaterial. Zudem kosten alle Aktivitäten Energie und auch die erhält er über die Nahrung. Hunger ist also das Signal deines Körpers, dass ihm Nährstoffe oder Energie fehlen und du ihn doch bitte wieder damit versorgen möchtest.

Nur so bleibt er leistungsfähig – nicht umsonst sagte Mark Twain bereits „Hunger ist das Dienstmädchen des Genies“ 😉

A propos Energieverbrauch…

Wenn ich davon schreibe, dass alle Aktivitäten Energie kosten, meine ich damit nicht nur die bewusst ausgeführten Aktivitäten wie beispielsweise Sport oder Hausarbeit. Unser gesamter Energieverbrauch (Gesamtumsatz) besteht aus zwei Komponenten:

Grundumsatz

Unter dem Begriff „Grundumsatz“ versteht man die Energie, die der Körper zum Funktionieren benötigt. Selbst im Schlaf, wenn wir quasi nichts tun, verbrennen wir Energie für Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Gehirnaktivitäten etc.. Der Grundumsatz pro Tag ist also die Menge an Energie (gemessen in Kalorien), die wir benötigen, wenn wir uns überhaupt nicht aktiv bewegen.

Eine kleine Motivation für Sport: Je größer Muskeln sind, umso mehr Kalorien verbrauchen sie auch im Ruhezustand. Muskelaufbau erhöht also den Grundumsatz 🙂

Leistungsumsatz

Bei dem Leistungsumsatz kommt die Bewegung mit ins Spiel. Hierzu zählen alle Aktivitäten des Bewegungsapparates wie Umherlaufen, Sport, Tippen auf der Tastatur und so weiter. Jede einzige Bewegung kostet den Körper Energie. Und so wie ein Motor Benzin verbrennt, verbrennt der Körper die Energie aus der Nahrung.

Die gute Nachricht: Wenn man gerne mehr Kalorien zu sich nehmen möchte, kann man den Leistungsumsatz durch sportliche Betätigung erhöhen. Das war übrigens gaaanz zu Anfang meine größte Motivation…Schwitzen für mehr Essen 😀

Grundumsatz + Leistungsumsatz = Gesamtumsatz

Als Summe von Grundumsatz und Leistungsumsatz erhalten wir also den Gesamtumsatz. Das ist die Menge an Kalorien, die unser Körper am Tag insgesamt verbraucht. Geben wir ihm mehr als er benötigt, freut er sich und lagert Reserven für schlechte Zeiten an. Möchte man abnehmen, kann man die Energiezufuhr leicht (!) reduzieren (mit ganz großem Ausrufezeichen hinter dem „leicht“!). Viele Diäten arbeiten nach dem Motto „viel bringt viel“ und verlangen ein großes Kaloriendefizit. Das ist auf Dauer sehr ungesund und teilweise sogar sehr schädlich!

Kurz noch ein paar Worte zum Sport: Wir halten an dieser Stelle mal fest, dass regelmäßiger Sport zum einen den Grundumsatz durch Muskelaufbau und zum anderen den Leistungsumsatz durch Bewegung erhöht. Man dreht mit Hilfe von sportlicher Betätigung gleich an zwei Schräubchen , die den Gesamtverbrauch erhöhen. Wer nicht abnehmen möchte, freut sich über die zusätzlichen Kalorien, die er damit problemlos essen darf ohne seine Figur zu riskieren.
Wer abnehmen möchte, muss oft schon gar nicht weniger essen als sonst – das durch Sport entstehende Defizit von Kalorienzufuhr und verbrannten Kalorien ist groß genug. Wird dieses Defizit zu groß, führt das zu Hunger  😉

Was passiert, wenn man den Hunger dauerhaft ignoriert?

Bei Hunger fehlen dem Körper Nährstoffe und Energie, die „Bitte Tanken-Leuchte“ geht an. Hält der Zustand nur für kurze Zeit an, nimmt man erst einmal ab. Wird der Hunger weiterhin ignoriert, bekommt man irgendwann Heisshunger-Attacken. Das ist schon nicht  mehr nur ein dezentes Signal des Körpers, nein, er „schreit“ förmlich nach Nahrung. Vermutlich hat keiner von euch schon einmal Heisshunger auf einen Salat oder Apfel gehabt, oder? Meist greift man in dem Zustand doch eher nach schnell verfügbaren hohen Kalorienmengen in Form von Pizza, Kuchen oder ähnlichem, um die Speicher schnell wieder aufzufüllen.

Widersteht man dem Heisshunger und isst weiterhin zu wenig, stellt sich der Körper nach einiger Zeit auf die reduzierte Energiemenge ein, um das weitere Überleben in der aktuellen „Hungersnot“ zu sichern.

[Anmerkung: Wir reden hier nicht von vernünftig durchgeführem Fasten, sondern von Diäten und Unterernährung – also bitte keine Fastendiskussion lostreten :* ]

Wie reagiert der Körper?

Der Stoffwechsel wird auf Sparflamme gesetzt und ein Notprogramm gestartet. Der Grundumsatz wird gesenkt, indem sich beispielsweise Herzschlag und Atmung verlangsamen und die Körpertemperatur leicht gesenkt wird. Darüber hinaus nutzt der Körper weitere Maßnahmen, um so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen. Dazu gehört unter anderem der Abbau von Muskelmasse. Das hat aus Sicht des Körpers zwei Vorteile: je kleiner die Muskeln sind, desto weniger Energie verbrauchen sie im Ruhezustand. Außerdem hat der Mensch weniger Kraft und verschwendet keine Energie durch unnötig viel Bewegung. Zur Kraftlosigkeit kommen oft weitere Symptome wie beispielsweise Konzentrationsschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle.

Das heißt, die Zahl auf der Waage ändert sich und man nimmt ab, nur halt kein Fett. 😉

Der Jojo-Effekt

Das Fett bleibt, die Muskeln verschwinden und sobald die „Hungersnot“ vorbei ist, lagert der Körper *verständlicherweise* so viele Reserven wie möglich für den nächsten Notfall an. Das ist dann der allseits bekannte „Jojo-Effekt“, der oft nach Diäten eintritt. Der Grundumsatz ist durch den Abbau von Muskelmasse dauerhaft niedriger, bis die Muskulatur mühsam wieder bis auf das Niveau vor der Hungersnot aufgebaut wurde. Der Körper braucht also nach der Diät weniger Kalorien als zuvor. Wer abnehmen wollte, hat mehr oder weniger das Gegenteil erreicht. Wer gar nicht erst abnehmen wollte, hat sich sogar grundlos geschädigt.

Also ist Hunger eigentlich eine feine Sache!

Nahrungsaufnahme ist überlebenswichtig und Hunger ein wichtiges Signal unseres Körpers, das wir schätzen lernen und auf das wir hören sollten. Statt die Nahrungsmenge an sich zu reduzieren, ist es wichtig auf die Qualität zu achten. Wenn wir ehrlich sind, wissen wir doch eigentlich alle wie gesunde Ernährung funktioniert. Oder? 😉

Reagieren wir auf unseren Hunger und laden unsere Akkus immer rechtzeitig mit hochwertiger Energie auf, sind wir den ganzen Tag über leistungsfähig! Kombinieren wir das mit regelmäßiger Bewegung, müssen wir uns im Normalfall auch keine Gedanken über unser Gewicht machen.

Bei Alltagsgegenständen wie Auto oder Handy achten wir ja auch darauf, nicht ohne genügend Energie unterwegs zu sein und wählen dafür möglichst die richtige Energiequelle. Warum also nicht auch bei unserem wertvollsten Besitz, unserem Körper? 🙂


Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena


 

Katzengras

Wer hat Angst vor Katzengras?

Nach fast drei Wochen komme ich jetzt endlich wieder zum Schreiben und kann mich mal wieder meinem geliebten Blog widmen! Es sollte aber zwischenzeitlich scheinbar einfach nicht sein… 🙁

Was war da los?

Zunächst einmal bekamen wir unerwartet unerwünschten Besuch, der mich eine gute Woche auf Trab gehalten hat. Ich habe gewaschen, geputzt, geräumt, weggeworfen…meine Finger sahen aus wie die einer alten Oma und dank der vielen Chemie konnte man sogar sehen, wie die Haut immer dünner wurde. Gar nicht schön!

Auslöser war – man mag es kaum glauben – ein kleines Töpfchen Katzengras. Ich hätte nie damit gerechnet, aber plötzlich lag um das Töpfchen herum lauter „Blütenstaub“. Bei näherer Betrachtung sah ich dann aber, dass sich der Blütenstaub bewegte. Ohnein! Ein vergrößertes Handyfoto zeigte kleine (ca. 0,5 mm) Tierchen mit 6 Beinen. Ok, das war seltsam, aber erst mal nicht weiter tragisch. Ich habe die Tierchen aufgesaugt und fand dabei immer mehr davon. Sie hatten sich im kompletten Zimmer verteilt – das war dann schon gar nicht mehr witzig! Vor allem, da wir hier nicht von Flur oder Keller sprechen – nein, das Ganze fand natürlich im Schlafzimmer statt… Google half nicht wirklich und die Facebookgruppe, die ich in meiner Verzweiflung gefragt hatte, brachte mehr Panik als Hilfe. Von Zecken über Wanzen bis zu „Kannmannichtsagen“ war alles dabei.

Weizenlaus Copyright http://westerwaldyoga.de/impressum

Wie geht man damit um?

Damit war dann meine Ruhe dahin. Also Pflanze in eine Plastiktüte (und die gut verschnürt) und ab in den *Tierbedarfladen*, wo ich sie gekauft hatte. Die Leute vor Ort waren echt total nett, konnten mir aber leider weder sagen um welche Tiere es sich handelte noch wie ich sie wieder loswerden könnte. Ein paar Telefonate später hieß es dann ich sollte bitte die Fotos per Mail schicken (was an Ort und Stelle geschah) und „Der Chef meldet sich morgen“.

Jaaaa…bis morgen kann das nur leider nicht warten! Der nächste Schritt war ein Date mit dem Tierarzt. Leider war auch da eine eindeutige Identifikation der kleinen Tierchen nicht so ganz möglich. Ich liebe Tiere ja wirklich über alles, aber kleine Krabbler im Schlafzimmer, die sich auch noch in der ganze Wohnung verbreiten mag ich dann irgendwie doch nicht so gerne! Und ich kann euch sagen, das ist ein richtig ätzendes Gefühl! Selbst direkt nach einer heißen Dusche fühlte es sich an als würde es überall am Körper krabbeln… 🙁

Die einzig verbleibende Möglichkeit, um ein Risiko für uns und die Tiere auszuschließen,  waren leider Chemiebomben vom Tierarzt. Die haben wir dann auch losgelassen, wobei wir samt Tieren außerhalb der Wohnung übernachten mussten. Am nächsten Tag ging es dann mit der Extremputzaktion los und ab da ging eine gute Woche lang jede verfügbare Minute dafür drauf, die Wohnung wieder für uns und vor allem die Tiere wieder normal bewohnbar zu machen. Es war einfach nur fürchterlich – zumal ich im Normalfall auf so viel Chemie wie möglich verzichte (ich stelle ja sogar inzwischen meine eigene Seife her). Alles musste abgewaschen und alle Textilien gewaschen werden.

Was sagen die Problemverursacher?

Nach zwei Tagen hatte sich übrigens auch der „Chef“ gemeldet und mir versprochen, sich um die Problematik zu kümmern. Er hatte auch schon den Katzengras-Lieferanten kontaktiert und meine Mail an ihn weitergeleitet. Dieser hatte ihm mitgeteilt, dass es sich bei den Tierchen um „irgendwelche Läuse“ handeln würde, die aber nicht von dem Katzengras kommen könnten.  Aha!

Ich habe dem *Chef* dann mal erklärt, dass es sich sehr wohl um ein Problem dank Katzengras handelte. Die Tierchen waren Weizenläuse, also eine Art Blattläuse. Der Hersteller beschreibt auf seiner Homepage sogar, dass besagtes Katzengras aus ganz jungen Weizentrieben besteht…ein Schelm, wer einen Zusammenhang zwischen Weizenläusen und Weizentrieben vermutet 😉  Außerdem findet man im Internet diverse Anleitungen zur Zucht dieser Läuse (unter anderem mit Hilfe von Katzengras), die dann an Froschbabies verfüttert werden sollen. Das alles habe ich dem Chef dann in einer Mail verpackt noch einmal mit allen Quellen und einer Makroaufnahme zugeschickt.

Weizenlaus Makro Copyright http://westerwaldyoga.de/impressum

 Dann kam die Mail vom Lieferanten…ganze 6 Tage nach dem Vorfall

Sehr geehrte Frau Garre,

der Besitzer des *Tierbedarfladen*, hat uns darüber informiert, dass Sie einen Befall von Läusen an Ihrem Softgras von der *Lieferant* haben. Wir freuen uns, dass Sie so aufmerksam waren und uns dies sofort weiter geleitet haben.

Für Sie, Ihr Haustier und Ihre Umgebung besteht keinerlei Gefahr. Eine Blattlaus ist ein reiner Pflanzenschädling und ernährt sich ausschließlich von pflanzlichem Zellsaft. Bitte entsorgen Sie die betroffene Futterpflanze einfach in Ihrem Hausmüll.  Weitere Maßnahmen sind nicht notwendig.

Woher die Läuse auf Ihrer Futterpflanze gekommen sind, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Momentan liegt bei uns im Betrieb kein Schädlingsbefall vor. Wahrscheinlich ist der Befall saisonal bedingt. Da wir im Moment auf den Herbst zu gehen, suchen sich viele Schädlinge einen neuen Wirtspflanze, welche am besten über den Winter warm steht. Deshalb bilden Blattläuse gerade um diese Jahreszeit Flügel aus, um sich eine neue Pflanze zu suchen.

Natürlich ist es ärgerlich, wenn man eine gekaufte Pflanze entsorgen muss.

In Absprache mit Herrn *Chef* können Sie sich gerne eine kostenlose Ersatzpflanze in der *Tierbedarfladen* Filiale abholen.

Mit grünen Grüßen

Ich habe also eine Woche lang geputzt, hatte 70 Euro Tierarztkosten, dazu Unkosten für heißlaufende Waschmaschine und Trockner, keine freie Minute mehr für mich und das bringen wir jetzt wieder in Ordnung, indem wir eine Pflanze für 2,99 Euro verschenken, die im Leben niemals wieder in meine Wohnung kommen wird?

Ich habe der netten Dame per Mail deutlich gemacht, dass ich mich von ihr ziemlich auf den Arm genommen fühlte. Außerdem habe ich sie gefragt, ob das ihr Ernst war. Lebt sie wirklich fast eine komplette Woche mit Ungeziefer in der Wohnung ohne etwas dagegen zu unternehmen und wartet darauf, dass sich der Lieferant mit einer solchen Lösung bei ihr meldet?

Der Händler hat das Problem dann aber doch noch gelöst

Da der *Tierbedarfladen* die Mails in Kopie erhalten hat, rief mich am nächsten Tag noch einmal der *Chef* an und entschuldigte sich für die Mail des Lieferanten. Letztlich hat er mir die Kosten für den Tierarzt erstattet und noch ein bisschen was für die zusätzlich entstandenen Kosten und den ganzen Aufwand draufgelegt. Damit konnten wir uns dann letzten Endes auch vernünftig einigen. Sollte *Chef* das hier lesen: An dieser Stelle noch einmal „Danke, dass wir das vernünftig klären konnten!“ 🙂

Gibt es etwas Positives an der Sache?

Ich versuche immer an allem das Positive zu sehen. Manchmal ist das ganz einfach, manchmal eher nicht. Anfangs habe ich mich auch wirklich schwer damit getan, an Läusen und Chemie in meiner Wohnung etwas Positives zu finden! Außerdem hat mir der ganze Aufwand meinen kompletten Zeitplan durcheinander gebracht, da in der Zeit eigentlich komplett alles andere liegen geblieben war. Glücklicher Weise habe ich jetzt so langsam alles wieder im Griff 😉

 Aaaaber es ist mir gelungen auch hieran etwas Positives zu finden – sonst wäre ich auch vermutlich verzweifelt

Schon vor langer Zeit habe ich festgestellt, dass wir eigentlich viel zu viele Dinge in unserer Wohnung angesammelt haben. Eigentlich wissen wir nicht einmal, was wir alles haben und teilweise kaufen wir Sachen doppelt, weil uns nicht bewusst ist, dass wir es schon haben. Das sind dann Dinge, die wir ganz besonders brauchen, kaufen, weglegen und niemals benutzen 😛 Daher habe ich schon lange geplant, unsere Besitztümer zu reduzieren und dieser Vorfall war eine prima Gelegenheit dazu.

Ein erster Schritt zu einem minimalistischen Leben

Viele Dinge wurden bereits aussortiert und sind entweder in den Müll gewandert oder sie waren noch in einem guten Zustand, sodass sie Bedürftigen zu Gute kamen. Die Wohnung ist mittlerweile wieder sauber – vermutlich sauberer als je zuvor 😀 Trotzdem hat die riesige Putzaktion den Stein ins Rollen gebracht und es wird in der nächsten Zeit noch sehr viel mehr aussortiert. Auf lange Sicht würde ich gerne minimalistischer leben und dazu gehört, sich von unnötigem Ballast und materiellem Überfluss zu befreien. Ich habe gelesen, dass jeder Mensch in Europa durchschnittlich 10.000 Dinge besitzt, von denen er aber nur einen Bruchteil wirklich benutzt. Das ist doch irgendwie erschreckend, oder?

Ich möchte mich mehr auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren und das sind sicher nicht leblose Gegenstände! Und ganz ehrlich, davon können wir nichts mitnehmen, wenn der große Tag des Abschieds gekommen ist. Dann habe ich mein Geld und meine Energie doch viel lieber in tolle Erlebnisse und liebe Menschen und Tiere investiert. Das Leben ist zum Leben da!

Daher werdet ihr in Zukunft sicher noch öfter von meinem „Minimalismus-Projekt“ hören. 😉


Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena



negative Gedanken

Ich lass mir meine schlechte Laune (nicht) verderben!

Jeder von uns hat schlechte Tage, an denen so gar nichts funktionieren möchte. Man hat verschlafen, bekommt schlechte Laune, verschüttet in der Eile seinen Kaffee, dann kommt ein Stau auf dem Weg zur Arbeit, wir haben Kopfschmerzen, die Kollegen oder der Chef wollen unmögliche Dinge von uns…die ganze Welt hat sich gegen uns verschworen! Aber ist das wirklich so? Ich denke, eher nicht!

Die rosarote…oder auch die schwarze Brille

Ein Teil unseres Problems liegt in unserer Wahrnehmung. Das menschliche Gehirn filtert bei der Informationsverarbeitung alles heraus, was nicht zu unseren Annahmen passt. Sind wir verliebt, sehen wir alles durch die rosarote Brille…die Welt ist einfach nur schön! Haben wir aber einen richtig miesen Tag, tragen wir eine schwarze Brille. Wenn wir also nur Negatives erwarten, nehmen wir die strahlende Sonne, die schönen Blumen am Wegesrand, das nette Lächeln mancher Kollegen überhaupt nicht wahr. Die schönen Dinge passen einfach nicht zur Tagesstimmung – man will sich „seine schlechte Laune nicht verderben lassen“. 😉

Was bringen mir negative Gedanken?

Auch ich war lange Zeit ein Opfer der bösen Welt da draußen und habe mich fürchterlich über alles Mögliche aufgeregt. Vermutlich kennt ihr alle den Spruch:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Ich kannte ihn schon sehr lange und habe ihn nie wirklich verinnerlicht, bis ich ein Beispiel des Persönlichkeits-Trainers Christian Bischoff dazu gehört habe. In dem Beispiel ging es um die steigenden Benzinpreise, über die sich jeder ständig aufregt. Aber kann ich es ändern, dass die Preise steigen? Nein! Ändert es die Preise, wenn ich mich darüber aufrege? Nein! Es bleibt mir also nur, die gegebenen Preise hinzunehmen. ABER: Ich kann mir überlegen, wie ich mehr Geld verdienen kann, sodass mir die gestiegenen Preise nichts mehr ausmachen. Denn das ist etwas, das ich tatsächlich ändern kann. Ab da habe ich endlich kapiert, dass mir all die Aufregung einfach rein gar nichts bringt…außer eben schlechter Laune!

Negativität zieht Negativität an

Ein weiterer Teil des Problems richtig mieser Tage liegt in unserer inneren Einstellung. Francis Galton, ein Cousin Darwins und unter anderem Begründer der Differenzialpsychologie, hat ein sehr interessantes Experiment im Bezug auf die innere Einstellung durchgeführt:

Eines Tages hat er sich vor seinem allmorgendlichen Spaziergang intensiv vorgestellt, der meistgehasste Mensch Englands zu sein. Er hat diese Vorstellung ganz tief verinnerlicht und sich auf seinen Weg gemacht. Im Gegensatz zu sonst reagierte seine Umwelt an diesem Tag plötzlich ganz anders auf ihn. Die Menschen auf der Straße beschimpften ihn oder wandten sich in Abscheu von ihm ab. Ein Hafenarbeiter rempelte ihn an, sodass er fiel. Doch damit nicht genug! Selbst auf Tiere hat sich seine innere Einstellung übertragen und ein Droschkengaul schlug nach ihm aus, traf ihn schmerzhaft an der Hüfte und er fiel erneut. Das führte zu einem Volksauflauf. Doch statt ihn zu unterstützen ergriffen die Menschen Partei für das Pferd und er beeilte sich nur noch schnell nach Hause zu kommen.

Dieses Experiment wurde als „Francis Galtons famous walk“ bekannt und zeigt uns zwei Dinge:

  1. Der Mensch wird, was er denkt und
  2. Er muss seiner Umwelt nicht einmal seine innere Einstellung mitteilen, denn sie spürt es und reagiert darauf.

An dieser Stelle sei jeder dazu eingeladen, dass Experiment selbst nachzumachen! Aber vorsicht, bitte erschreckt euch nicht über die Reaktionen 🙂

Was sagt der Körper dazu?

Nachdem sie lange Zeit getrennt voneinander betrachtet wurden hat die moderne Medizin inzwischen anerkannt, dass Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Im medizinischen Kontext gibt es beispielsweise den Placebo-Effekt. Er beschreibt eine Verbesserung körperlicher Beschwerden allein durch den Glauben an die Wirksamkeit einer „Pille“.  Zudem gibt es den entsprechend gegensätzlichen Nocebo-Effekt (Glaube an die negative Wirkung eines Medikaments und körperliche Verschlechterung).

Aber auch im Alltag kann man die Auswirkungen von Gedanken auf den Körper erkennen. Schaut man in die Gesichter seiner Mitmenschen, sieht man es besonders bei älteren Menschen. Überwiegend positive Gedanken lassen sich beispielsweise an Lachfalten erkennen. Haben aber negative Gedanken ihr Leben bestimmt, erkennt man Sorgen- oder Zornesfalten etc..

Ein Experiment zur Verbundenheit von Geist und Körper, das jeder ganz schnell nachmachen kann, ist das folgende: Schließe die Augen und stelle dir eine saftige Zitrone vor. Nimm sie gedanklich in die Hand, rieche daran und schneide sie in zwei Hälften, sodass der Saft herausquillt. Dann beiße in Gedanken herzhaft hinein und beobachte die Reaktion deines Körpers. Die meisten werden feststellen, dass im Mund vermehrt Speichel produziert wird und sie das Gesicht verzogen haben, als hätten sie tatsächlich in die Zitrone gebissen.

Negative Gedanken wirken ebenso wie positive auf den menschlichen Körper,  können aber langfristig zu Beschwerden führen. Beispiele hierfür sind vermehrtes Schwitzen und Nervosität, Kopf- oder Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, Magen-Darm-Beschwerden oder ein geschwächtes Immunsystem. Sie können also durchaus krank machen!

Wie kann man negative Gedanken vermeiden?

Schon vor einiger Zeit hatte ich für mich beschlossen, mich nicht mehr so oft aufzuregen und das auch ganz passabel gemeistert. Da ich aber immer gerne neue Dinge ausprobiere, die eine Steigerung des Wohlbefindens versprechen, stolperte ich eines Tages über eine Idee von Pastor Will Bowen. Er wollte in seiner Kirchengemeinde das Jammern verringern und gab seinen Schäfchen lilafarbene Armbänder, die sie bei jedem Nörgeln, Beschweren oder Lästern von einem Handgelenk zum anderen wechseln sollten. Das Ziel war 21 Tage ohne einen Wechsel des Armbandes zu erreichen.

Die 21 Tage als Richtdauer für die Änderung von Gewohnheiten kamen daher, dass der Chirurg Maxwell Maltz in den 1950er Jahren feststellte, dass sich seine Patienten in der Regel innerhalb von 21 Tagen an die Veränderung nach einer OP gewöhnt haben. Eine Studie von Phillippa Lally und ihrem Team hat in 2009 gezeigt, dass die 96 Teilnehmer 18 bis 254 Tage für das Ändern einer Gewohnheit benötigten. Da sie im Durchschnitt 66 Tage brauchten, geht man heute von 66 Tagen als Richtwert aus.

Ich habe eine etwas abgewandelte Version von Bowens Idee ausprobiert

  1. Zum einen habe ich jeden, wirklich absolut jeden negativen Gedanken eingeschlossen. Jedes Jammern, Schimpfen, Beschweren, Lästern, Selbstzweifel, Ungeduld, Genervt sein…einfach alles! Ich habe gelesen, dass sich im Schnitt jeder ca. 10-30 Mal pro Tag beschwert. Trotz meiner „Vorarbeit“ hinsichtlich des Nicht-Aufregens war ich aber extrem überrascht, wie viele negative Gedanken ich tatsächlich hatte. Ich habe keine Ahnung woher die Zahlen kamen, aber an durchschnittlich 10-30 Mal glaube ich nicht wirklich, die Zahl muss sehr viel höher sein…
  2. Zum anderen habe ich einen Wechsel zum anderen Handgelenk auch ohne negative Gedanken genutzt. Ich trage mein Armband lieber am rechten Arm und nach Bowens Methode hätte nur ein weiterer negativer Gedanke einen Wechsel von links nach rechts ermöglicht. Das ist natürlich kontraproduktiv. Um trotzdem wechseln zu dürfen, musste ich an etwas denken, wofür ich dankbar bin.

Meine Erkenntnisse

  • Durch Achtsamkeit bemerkt man erst einmal, wie negativ man unbewusst tatsächlich ist. (Das war erschreckend!)
  • Mich hat es anfangs extrem genervt, ständig das Armband wechseln zu müssen!
  • Es ist möglich, die negativen Gedanken extrem zu reduzieren, wenn man erst einmal bewusst darauf achtet.
  • Es gibt sehr viel mehr Dinge für die ich dankbar bin, als ich dachte.
  • Ich weiß auch viele sehr kleine Dinge zu schätzen. (Mein Leben ist wirklich schön, auch wenn es nicht immer optimal läuft!)
  • Der gesamte Fokus ändert sich. Mir fallen immer mehr Sachen auf, die das Leben schön und lebenswert machen und über die ich mich freue. …und sei es nur eine süße kleine Schnecke im Garten oder ein hübsches Blümchen am Wegesrand 😉

Eine zeitliche Begrenzung habe ich mir nicht gesetzt, genauso wenig ein Ziel von X Tagen. Ich habe die positiven Effekte festgestellt und es einfach so gut wie möglich dauerhaft in mein Leben integriert. Das klappt manchmal besser, manchmal schlechter…aber so ist das Leben eben 🙂


Ich hoffe, der Beitrag wird seinen Teil dazu beitragen auch dein Leben ein wenig positiver zu machen! 

Bist auch du oft zu negativ eingestellt? Oder hast du eines der Experimente ausprobiert?
Lass uns doch an deinen Gedanken teilhaben! 🙂

Dir hat der Artikel gefallen? Dann sei doch so nett und teile ihn 😉




Foto & Bearbeitung: Nerd Hexe



 

 

Vorteile von Sport

Du kannst Ergebnisse oder Entschuldigungen haben…niemals beides! Die Vorteile von Sport

Man hört immer wieder, dass regelmäßiger Sport wichtig für die Gesundheit ist. Schon der römische Dichter Juvenal wußte, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnt. Trotzdem treibt heutzutage jeder zweite Deutsche kaum oder keinen Sport!

So wie ich es früher auch gemacht habe…

Ich hatte mich nie für Ernährung oder Sport interessiert, weil es aus meiner Sicht schlichtweg nicht notwendig war. Ich hatte auch keine Lust darauf, schließlich „… hab ich besseres zu tun, wenn ich denn einmal Zeit hab! Auf der Couch liegen zum Beispiel! Ich muss mich erholen! Außerdem hab ich keine Zeit, um irgendwo regelmäßig teilzunehmen und überhaupt: Sich anstrengen und schwitzen ist blöd, das KANN ja überhaupt keinen Spaß machen! Ich bin mit mir zufrieden und ich brauche das nicht…SO!“

Ok…dann wollen wir uns mal anschauen, welche Vorteile wir durch Sport erhalten und überlegen uns noch einmal, ob Sport wirklich so doof ist 😉

Die Vorteile von Sport

Innerhalb von Sekunden…

  • Die Herzfrequenz steigt und Blut wird in die Muskeln gepumpt.
  • Die Atmung wird schneller und tiefer, sodass die Muskeln mehr Sauerstoff bekommen.
  • Du beginnst Kohlenhydrate und Fette zu verbrennen.
  • Die Stimmung wird verbessert.

 Eine Stunde später…

  • Du hast dein Immunsystem durch den Sport gestärkt.
  • Die verbesserte Stimmung hält noch immer an.
  • Darüber hinaus verbrennt der Körper weiterhin Kalorien mit einer höheren Verbrennungsrate.

Abends…

  • Die Muskeln erholen sich und wachsen (mit größeren Muskeln verbrennt der Körper ganz nebenbei selbst im Ruhezustand mehr Kalorien).
  • Der Blutzuckerspiegel sinkt und es wird weniger Insulin benötigt, da die Glukose während der Belastung mit Hilfe entsprechender Proteine schneller aus dem Blut in die Muskelfasern transportiert wird. Dies hilft bei Herzproblemen wie auch bei Diabetes.
  • Du fühlst dich wacher.

Eine Woche später…

  • Die Ausdauer wird verbessert und du spürst, dass dein Körper stärker wird – im Vergleich zu vorher hältst du nun schon länger durch.
  • Auch die aerobe Fitness (Verbrennung von Kohlenhydraten und Fetten unter dem Verbrauch von Sauerstoff) wird verbessert.
  • Du profitierst von einem stärkeren Immunsystem, besserer Stimmung und niedrigerem Blutdruck.

Drei bis sechs Monate später…

  • Die Fitness von Herz und Lungen hat sich verbessert. Deine Herzfrequenz ist im Ruhezustand niedriger und erholt sich nach dem Training schneller.
  • Deine Muskeln sind größer und stärker, wodurch du dauerhaft mehr Kalorien verbrennst. Daher hast du auch dein Körperfett reduziert.
  • Das Risiko von Diabetes, Herzproblemen, Krebs und Osteoporose, aber auch von Depression, Angstzuständen und Stress hat sich reduziert.
  • Du hast also insgesamt deine Lebensqualität erhöht.

Also?

Mit Blick auf diese vielen Vorteile scheint sich Sport doch wirklich zu lohnen, oder?  Man muss nicht gleich von 0 auf 100 durchstarten! Drei bis viermal pro Woche eine gute halbe Stunde Sport sollte jeder gesunde Mensch schaffen (im Zweifelsfall solltet ihr bitte euren Arzt ansprechen). Dass es nicht gleich Hochleistungssport sein muss und moderates Training absolut ausreichend ist, haben wir ja schon vor ein paar Tagen festgestellt, als ich euch das Konzept des LISS vorgestellt habe. 🙂

Rückblickend muss ich sagen, dass meine vielen „Gründe“ gegen Sport dann wohl doch eher Ausreden als wirkliche Gründe waren und ich wette, vielen von euch geht es genauso 😉 Nach meiner Erfahrung lohnt sich aber wirklich, die Komfortzone zu verlassen und ich kann sagen, dass Sport zu einem meiner liebsten Hobbies geworden ist. Ja, es macht tatsächlich richtig viel Spaß…auch wenn ich das als ehemalige Couchpotatoe früher niemals geglaubt hätte!

Ich bin gespannt, ob es euch auch so geht oder gehen wird! 🙂


Kamen dir die Argumente gegen Sport und Bewegung bekannt vor? Würdest du auch gerne mehr für dich tun und kannst dich nicht überwinden?

Ich hoffe, mein Blog kann dich in Zukunft mit wertvollen Informationen und Denkanstössen dabei unterstützen und  freue mich auf deine Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema 🙂




Foto & Bearbeitung: Nerd Hexe



 

 

SabrinaGarre LISS

Ran an den Speck…mit LISS

Ich glaube so ziemlich jeder kennt das Gefühl, wenn sich dank leckerem Essen und einem bisschen Bequemlichkeit hier und da kleine Fettpölsterchen zeigen und man mit seinem Körper nicht mehr ganz so zufrieden ist. Was dann zu tun ist, ist wohl auch jedem klar…Bewegung muss her!

Ein falscher Anfang kann böse Konsequenzen haben

So habe ich angefangen

Bitte macht jetzt aber nicht denselben Fehler wie ich! Als es bei mir so weit war, dass ich definitiv etwas tun musste, habe ich im Internet recherchiert und ein Trainingsprogramm für mich gesucht. Ganz nach dem Motto: Von viel kommt viel! Und so habe ich mich gleich auf Workouts konzentriert, die mit sagenhaften Versprechen gelockt haben. „In 4 Wochen zum Traumkörper“, „In 12 Wochen zum Traumkörper“…diese Aussagen und fantastische Vorher-Nachher-Vergleichsbilder findet man immer wieder und wer möchte das denn nicht? Zu diesem Zeitpunkt hatte ich weder Kenntnisse über die Funktionsweise meines Körpers, noch über gesunde Ernährung oder ähnliches. So bin ich sofort darauf angesprungen und habe mich gleich in „Hardcore“-Trainings gestürzt.

Erst einmal ging es noch relativ sachte mit „Ripped in 30“ von Jillian Michaels los. Das ist ein vierwöchiges Programm, bei dem man täglich 30 Minuten nach einem Video trainiert. Nach den vier Wochen sah ich aber irgendwie gar nicht so aus, wie die vielen hübschen Leute auf den Nachher-Bildern… Also muss natürlich etwas anstrengenderes her und ich habe mir den Drei-Monats-Coach von Freeletics „gegönnt“. Hierbei wird zu Beginn ein Einstufungstest durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen werden individuelle Kombinationen aus vordefinierten Workouts durchgeführt. Dabei wird zusätzlich auf Zeit trainiert, sodass man motiviert ist, immer wieder seine eigene Zeit zu schlagen.

Warum war das nicht gut?

Wenn ich heute daran denke, was ich mir damit angetan habe und wie verantwortungslos das war, kommt mir ehrlich gesagt das Grauen! Ein untrainierter Körper ohne Kondition wird zu hochintensivem Training und das teilweise auf Schnelligkeit gezwungen. Von dem Verletzungsrisiko mal ganz abgesehen, denn so richtig viel Ahnung und Erfahrung hinsichtlich der korrekten Durchführung der Übungen war ja gar nicht vorhanden. Versteht mich nicht falsch, die Trainings sind wirklich, wirklich gut. Sie waren einfach nur zu dem Zeitpunkt und in meinem damaligen Zustand so gar keine gute Idee! Außerdem haben sie auch nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht, weil ich nicht wusste worauf ich achten musste. Hier kommt mal wieder das Thema Achtsamkeit ins Spiel (auch das habe ich leider erst sehr viel später gelernt). Es macht einen riesigen Unterschied, ob man „gedankenlos“ vor sich hin hampelt oder die Muskeln gezielt anspannt und damit arbeitet!

Wie sollte man denn dann anfangen?

Wer sich in einer ähnlichen Ausgangssituation befindet, dem sei geraten es langsam angehen zu lassen und in seinen Körper hineinzulauschen. Das fällt schwer, ich weiß! Aber auf lange Sicht ist das der bessere und gesündere Weg, auch wenn er etwas länger ist! Dass Laufen als Sport (auch für Anfänger) eine grundsätzlich gute Idee ist, haben wir schon im Beitrag „Willkommen im Experiment!“ festgestellt. Aber Laufen und Laufen ist nicht immer dasselbe 😉

Daher möchte ich euch heute mal das Konzept des LISS Cardio-Trainings vorstellen

LISS kommt aus dem englischen und ist die Abkürzung für Low Intensity Steady State (stetiges Training bei niedriger Intensität). Es eignet sich hervorragend zum Laufen, aber auch für Yoga, Schwimmen oder Radfahren! Wichtig ist, dass für eine Dauer von 30 bis 60 Minuten mit niedriger Herzfrequenz trainiert wird. Bei diesem Training bewegen wir uns zwischen 60 und 70{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} der maximalen Herzfrequenz. Dieser Bereich ist die sogenannte Fettverbrennungszone, in der der Körper die meisten Kalorien aus Fett verbrennt.

Für diejenigen, die einen Herzfrequenzmesser besitzen

Die maximale Herzfrequenz ist abhängig von Geschlecht und Alter. Um sie zu berechnen, gibt es mehrere Formeln, die aber zu ähnliche Ergebnissen führen. Ich halte mich bei der Berechnung an die folgende Faustformel: Als Ausgangswert nehmen Frauen 226 / Männer 220 und ziehen davon ihr Lebensalter ab. Da ich 36 Jahre alt bin, rechne ich also 226 – 36 = 190 maximale Herzfrequenz. Davon ausgehend errechne ich 60 bzw. 70{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7}, um meine Fettverbrennungszone zu erhalten (114 – 133). Bei meinem LISS Training versuche ich also durchgängig einen Wert um die 120 zu halten. Wer nicht selbst rechnen möchte, findet auf dieser Seite ein Tool, das nach dieser Formel arbeitet: http://www.bikegalerie.de/de/berechnungstools/herzfrequenzzonen

Ein Herzfrequenzmesser ist aber kein Muss

Wer keinen Herzfrequenzmesser besitzt kann sich daran orientieren, dass man sich bei dem LISS Training noch gemütlich unterhalten können sollte. Auf einem Laufband oder beim Laufen mit einer App wie beispielsweise Runtastic sollte man damit durchgängig bei einer Geschwindigkeit von ca. 6,5 km/h liegen (zügiges Gehen).

Mache dein Training zu einer Routine

Um Ergebnisse zu erzielen muss natürlich eine gewisse Regelmäßigkeit her und dafür ist LISS prima geeignet. Wichtig ist nur, dass man sich auch hiermit nicht übernehmen darf und den Körper Ruhepausen gönnt. Mindestens ein Ruhetag pro Woche ist absolute Pflicht, aber auch zwei oder drei Tage sind für den Anfang vollkommen ok. Da dürfen es lieber mehr Ruhetage sein, wenn man dafür konsequent bei seinem Training bleibt. Das ist sehr viel besser als mit 100{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} loszulegen und nach ein oder zwei Wochen keine Freude mehr daran zu haben und alles hinzuschmeißen!

Welche Vorteile habe ich davon?

Zunächst einmal lernst du deinen Körper besser kennen, weil du ihm ungewohnte Bewegung gönnst. Das gilt insbesondere, wenn du achtsam in ihn hineinlauschst und darauf achtest, wie sich die Muskeln und die Bewegungen anfühlen. Du führst deinen Körper langsam an regelmäßiges Training heran. Dabei verbrennst du Fett, baust Muskeln auf und stärkst dein Herz-Kreislaufsystem. Darüber hinaus werden die Gelenke im Vergleich zu intensiveren Trainings geschont und das Verletzungsrisiko ist relativ gering. Außerdem hilft das LISS-Training beim Abbau von  Stress, was in unserer schnelllebigen, leistungsorientierten Welt ein wunderschöner Nebeneffekt ist! 😉

 


Hast du schon einmal etwas von LISS gehört? Oder hast du schon nach dem Prinzip trainiert? Vielleicht probierst du es auch aus und möchtest uns davon berichten?

Ich freue mich auf deine Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema 🙂




Foto & Bearbeitung: Nerd Hexe



Barfuß Füße

Sperrst auch du deine Füße zu oft ein?

Die Geschichte der Füße

In dem Post „Willkommen im Experiment“ haben wir festgestellt, dass die Entwicklung des aufrechten Ganges einen ganz entscheidenden Schritt in der Evolution des modernen Menschen darstellte. Ab diesem Zeitpunkt hatte der Mensch die Möglichkeit mit den Händen zu arbeiten, da sie nun nicht mehr zur Fortbewegung benötigt wurden. Gleichzeitig war aber auch eine Weiterentwicklung der menschlichen Füße notwendig, denn der aufrechte Gang stellte ganz neue Ansprüche an sie:

  • Das gesamte Körpergewicht liegt nicht mehr auf vier, sondern eben auf zwei Füßen.
  • Der Körperschwerpunkt verlagert sich und es ist schwieriger das Gleichgewicht zu halten.

Man kann also sagen, dass unsere Füße evolutionstechnisch noch gar nicht so alt sind. Besonders gut sieht man den Unterschied auch bei einem Vergleich der menschlichen Füße mit denen der Schimpansen. Ihre Fußgewölbe („Stoßdämpfer“) sind viel flacher als unsere. Sie laufen aber auch sehr viel seltener auf zwei Beinen und benötigen daher auch weniger Dämpfung unter den Füßen.

Außerdem stellen unsere Füße ein wichtiges Sinnesorgan dar. Warum? Sie sind beim aufrechten Gang der einzige Kontakt zum Boden. Daher nehmen sie Informationen über seine Beschaffenheit, aber auch über unsere Bewegung und Geschwindigkeit auf. Diese Informationen – zusammen mit denen der Augen, des Gleichgewichtsorganes und der Muskeln – ermöglichen es uns überhaupt erst, auf zwei Beinen durch die Weltgeschichte zu marschieren.

Alles in allem sind unsere Füße also extrem wichtige Körperteile! …auch, wenn uns das vielleicht nicht immer bewusst ist und die Allgemeinheit sie meist kaum zu schätzen weiß.

Schuhe sind ein Problem

Leider neigt der Mensch zur Bequemlichkeit und so wurden im Laufe der Zeit Schuhe erfunden. Das Tragen von Schuhen lässt uns den Boden weniger spüren, sodass das Laufen angenehmer ist. Man spürt eben nicht mehr jedes noch so kleine Steinchen. Aber warum ist das ein Problem? In der Natur gilt „Was nicht wächst, stirbt“. Das hat gewiss jeder schon einmal kennengelernt. Wer sein Köpfchen nicht regelmäßig trainiert tut sich mit dem Lernen schwer. Wer seinen Körper nicht trainiert, bemerkt früher oder später, dass seine Muskulatur abbaut. Beispiele gibt es viele und euch fällt bestimmt noch das ein oder andere dazu ein 🙂

Und so kommen unsere Füße aus dem Training, wenn wir sie ständig in „bequeme“ Schuhe packen. Die vielen kleinen und großen Fußmuskeln, wie auch die Sehnen und Bänder bilden sich ohne Training zurück und das kann zu Fehlstellungen führen. Laut Martin Engelhard (Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie am Klinikum Osnabrück) hat die Mehrheit unserer Bevölkerung Fußdeformationen, also Knick-, Senk- oder Spreizfüße. Ist das nicht bedenklich? Naja, verwunderlich ist es jedenfalls nicht, wenn man bedenkt, dass es für uns „das Natürlichste der Welt“ ist, permanent Schuhe zu tragen.

Doch gerade beim Schuhkauf werden oft gravierende Fehler gemacht. Die Füße werden in zu enges oder schlecht sitzendes Schuhwerk gepackt, in dem sie oft kaum Luft bekommen. Das Ergebnis:  Schweißfüße, Fußpilz, eingewachsene Zehennägel, Hornhaut und Hühneraugen. Viel schlimmer aber sind Überlastung und Fehlhaltungen. Diese können die Knochen im Laufe der Jahre verformen und so zu Hammerzehen oder Hallux Valgus (Schiefstand der großen Zehe) führen.

Die Lösung: Öfter mal Barfuß laufen!

Wir können unserem Körper einen Gefallen tun, indem wir einfach mal unsere Schuhe weglassen und barfuß laufen. Zuhause ist das fast immer umsetzbar (ich bin selbst im Winter oft barfuß oder maximal mit Socken in der Wohnung unterwegs), aber besonders im Sommer bietet es sich an, auch draußen barfuß zu laufen. Und das hat so viele Vorteile! Wer das nicht mag, für den habe ich einen Tip: Es gibt mittlerweile ganz wunderbare „Barfuß-Schuhe“, die die Füße nicht einschränken 😉

Aber Achtung: Bei Diabetes und Polyneuropathie, wie auch bei Arthrose sollte vor einem „Barfuß-Experiment“ zunächst mit einem Arzt gesprochen werden, um keine Verletzungen zu riskieren! 

Was bringt es ab und an barfuß zu laufen?

Die Muskulatur, Sehnen und Bänder werden gestärkt

Ohne die Unterstützung des Fußgewölbes durch einen Schuh ist der Fuß gezwungen sich selbst zu halten, wodurch die Muskulatur entsprechend trainiert wird. Da die Fußmuskeln das Längs- und Quergewölbe des Fußes tragen, können so Fehlstellungen wie Platt-, Senk- und Spreizfüße oder Hallux Valgus vorgebeugt bzw. verringert werden.

Wir werden für unsere Lauftechnik sensibilisiert und schonen unsere Gelenke

Wenn wir barfuß gehen, setzen wir die Füße behutsamer auf. Fast automatisch werden Fersenläufer zu Mittelfußläufern – der Fuß wird nicht mehr mit der Ferse aufgesetzt und die Belastung auf den Vorder-/Mittelfuß verlagert. Probiert es einfach mal aus und schaut, wie sich der Gang verändert 😉

Dadurch werden die Kräfte, die auf die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke wirken, reduziert. In einer amerikanischen Studie wurde festgestellt, dass bei dem Tragen von Laufschuhen die Belastung auf die Kniegelenke um 37{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} und auf die Hüftgelenke sogar um 54{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} höher ist als beim Barfußlaufen.

Die Haltung wird verbessert

Viele Probleme von Knien, Hüfte oder auch Rücken haben ihre Ursache bei unseren Füßen – ähnlich wie bei einem Haus mit instabilem Fundament. Das kann jeder bei sich selbst ganz einfach nachvollziehen:

Stell dich einfach hin und schau auf deine Knie. Wenn du jetzt das Gewicht erst auf die Fußinnenseite und dann auf die Außenseite verlagerst, wirst du feststellen, dass sich deine Knie mit bewegen. Diese Bewegung geht wie eine Kettenreaktion hoch bis in die Halswirbelsäule. Stehen die Füße korrekt, ist der komplette Aufbau nach oben ebenso korrekt ausgerichtet. Eine dauerhaften Fehlstellung der Füße führt im Gegenzug also auch zu einer dauerhaften Fehlhaltung nach oben hin, die entsprechende Probleme verursachen kann.

Der Tastsinn der Füße wird trainiert

Ohne eine dicke Sohle unter den Füßen spüren wir den Boden viel intensiver. Unebenheiten, Steinchen, Gras und ähnliches können mit den Füßen ertastet werden und auch hier gilt: Training stärkt und so lernen die Füße wieder viel mehr zu spüren. Wir nehmen unser Umfeld (insbesondere den Boden) achtsamer wahr und dieses bewusste Wahrnehmen kann ähnlich wie autogenes Training zur Reduktion von Stress beitragen.

Die Füße werden unempfindlicher

Durch die vermehrten Reize der Fußsohlen wird die Fettschicht unter der Epidermis dicker, sodass man Unebenheiten (z.B. Steinchen) zwar wahrnimmt, sie aber keinen Schmerz mehr verursachen. Keine Angst vor Hornhaut, denn diese entsteht durch Reibung und Feuchtigkeit – was beim Barfußlaufen höchst selten vorkommen sollte.

Das Immunsystem wird gestärkt

Durch die Unebenheiten des Bodens werden unsere Fußreflexzonen massiert und damit der gesamte Organismus angeregt, sowie der Blutdruck reguliert. Die stärkere Durchblutung der Füße und die Tatsache, dass sie vermehrt der frischen Luft ausgesetzt sind, schützt auch ganz nebenbei vor Pilzbefall. Man muss auch keine Angst vor Erkältungen haben, wenn man mal durch feuchte Wiesen geht…solange man in Bewegung ist, darf man ruhig ein wenig an den Füßen frieren. Wie schon Kneipp wusste: “Kältereiz ist Lebensreiz” und nicht umsonst ist seine Kneippkur zur Stärkung des Immunsystems so anerkannt 😉

Und zu guter Letzt:

Wer barfuß läuft, dem kann man nichts in die Schuhe schieben! 😛

 


Dir hat der Artikel gefallen? Dann sei doch so nett und teile ihn 🙂

Anregungen, Verbesserungsvorschläge und liebe Worte sind übrigens immer herzlich willkommen!



Eine Bienentränke…was’n das?

Heute kommt mit meiner Bienentränke der erste Blogbeitrag aus der Kategorie „Soul“ angeflogen. Ich hatte ja schon ganz zu Beginn des Blogs in meinem allerersten Post davon erzählt, dass ich immer mal wieder Dinge für meine Seele tue – was meist irgendwas mit Umwelt oder Tieren zu tun hat.

So schaue ich also immer wieder nach Möglichkeiten, in dem mir möglichen Rahmen Gutes zu tun…der kleine unverbesserliche Weltverbesserer eben 😉 Ich kann da nicht aus meiner Haut und verstehe auch oft nicht, wie gedankenlos und teilweise unverantwortlich Menschen sein können. Es gibt wahnsinnig viele verdammt schlimme Dinge in der Welt, seien es Tierversuche, Massentierhaltung, Verdreckung und Zerstörung der Umwelt….von dem was Menschen anderen Menschen antun mal ganz abgesehen! So halte ich es nach dem Sprichwort aus Afrika:

Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Bild der Welt verändern!

…und ich freue mich wahnsinnig darüber, dass in den letzten Jahren ein Wandel von der Geiz-ist-geil-Mentalität hin zu nachhaltigem und verantwortungsbewusstem Leben begonnen hat und ich das auch in meinem Umfeld immer stärker spüren kann!

Ein Thema, das mir am Herzen liegt sind die Bienchen…und auch die Hummelchen, aber die beiden schmeiß ich ohnehin mehr oder weniger in einen Topf, sie sind putzig, tun mir nichts und bestäuben Blüten 😀

Das Sterben von Bienen, Hummeln und Co….

Vermutlich hat fast jeder in den vergangenen Jahren einmal etwas zum Thema Bienensterben gehört oder lesen. Schaut man sich die Ursachen an, wundert man sich allerdings nicht:

Globalisierung und weltweiter Warenaustausch inklusive „blinder Passagiere“

  • Zunahme von Krankheiten und
  • Zunahme von Parasiten, wobei beides keine „natürlichen Feinde“ sind

Industrialisierung in der Landwirtschaft

Diese Probleme betreffen natürlich neben den Bienen vom freundlichen Imker auch die Wildbienen, Hummeln und weniger beliebten Insekten. Das ist vielleicht erstmal gar nicht so tragisch, denn…

 …Insekten mag ich eh nicht!

Viele Insekten sind wirklich nervig, sie stechen und stören und man hat erstmal keinen direkten Nutzen davon – von daher ist es eigentlich prima, denn wenn sie weg sind, werde ich wenigstens nicht mehr gestochen. Das ist nur leider zu kurz gedacht. Zunächst sind die Konsequenzen eines Insektensterbens für uns nicht weiter spürbar, abgesehen von steigenden Honigpreisen vielleicht. Aber auch Obst und Gemüse und vieles mehr hängt an unseren blütenbestäubenden Freunden. So sind sie beispielsweise auch maßgeblich an der Zersetzung von toten Lebewesen beteiligt sind und sie dienen vielen anderen Tieren als Nahrung. Würden alle Insekten verschwinden, würden wir also ganz schön aus der Wäsche gucken 😉

Wir haben ein Eckchen im Garten, in dem wachsen darf was wächst, sodass eigentlich immer ein paar hübsche Wildblumen da sind – neben den anderen Blumen im Garten. Und da auch Bienchen, Hummelchen und Co. im Sommer Durst haben wie du und ich (und ich sie zudem nicht ständig aus dem Hundepool retten möchte), habe ich einen Bienentränke gebaut. 🙂

Wie baut man einen Bienentränke?

Eine Bienentränke ist eigentlich ganz einfach und schnell gemacht. Man nehme

  • Eine flache Schale
  • Murmeln, Steine oder Moos
  • Wasser

In die flache Schale kommen die Murmeln, Steinchen oder Moos. Das braucht man, damit Bienen überall in der Schale Halt finden können und nicht ins Wasser rutschen und ertrinken. Danach wird sie mit Wasser gefüllt. Natürlich sollte man jetzt nicht alles überschwemmen und ein Aquarium aus der Schale bauen. 😉

Die fertige Bienentränke kommt dann an eine sonnige, etwas windgeschützte Ecke – bei uns steht sie direkt neben den Blüten, die immer gut besucht sind.

Es ist also total einfach und kostet kaum Zeit und Geld! Eine perfekte Möglichkeit, ohne viel Aufwand im kleinen Rahmen etwas Gutes zu tun.

 Ich würde mich total freuen, wenn es mir jemand nachmacht! Bist du dabei? 🙂

 


Dir hat der Artikel gefallen? Dann sei doch so nett und teile ihn 🙂

Anregungen, Verbesserungsvorschläge und liebe Worte sind übrigens immer herzlich willkommen!



Against Bodyshaming

Du siehst aber schlecht aus….!

Kennst du den Spruch, gefolgt von einer Liste was alles nicht in Ordnung ist? Hast du dich danach tatsächlich schlecht gefühlt, obwohl vorher alles ok war? Dann könntest du ein Opfer von Bodyshaming geworden sein…auch wenn das zugegebener Maßen sehr oft nicht einmal böse gemeint sein muss und ein gedankenlos geäußertes Zeichen von Sorge sein kann 😉

Nachdem es viele, viele Jahre lang gesellschaftlich akzeptiert war, andere für ihr Aussehen zu diskriminieren, gibt es in der letzten Zeit immer mehr Kampagnen gegen Körperscham (engl. Bodyshaming). Die meisten verbinden mit Bodyshaming die Diskriminierung von Übergewichtigen…vermutlich, weil sich die meisten auch genau mit dem Problem identifizieren können (laut statistischem Bundesamt waren 2013 in Deutschland insgesamt 52{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} übergewichtig und 16{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} sogar stark übergewichtig).

Das war auch meine erste Erfahrung mit Bodyshaming. Als Kind macht man sich wenig Gedanken über den eigenen Körper. Sobald sich Kinder dann aber als Person begreifen, setzt erstmals Körperscham ein. Eine Studie hat herausgefunden, dass diese Entwicklung bei den meisten Kindern im Alter von 5 Jahren einsetzt – spätestens jedoch mit 7 sind alle Kinder „in der Lage“, sich für ihren Körper zu schämen. Und spätestens dann sollte man keinem Menschen etwas sagen, das sein eigentlich positives Verhältnis zu seinem Körper ändern könnte!

„Du bist zu dick!“

Nachdem ich immer ein dünnes Kind war, legte ich in der Pubertät extrem zu bis ich kurz vor dem Knacken der 100kg-Marke stand. Ich erinnere mich an unzählige Shoppingtouren, bei denen ich superhübsche Klamotten anprobiert habe und wie eine Presswurst aussah – ich gefiel mir selbst nicht und das war richtig schlimm! Noch schlimmer aber waren die Kommentare der anderen, die der Meinung waren, man müsste mir auch noch sagen, dass ich „zu dick“ sei. …vielleicht, weil ich keine Augen oder keine Ahnung habe oder so. Ich war eben dicker als normale Teenager….aber Moment…

Was ist eigentlich NORMAL?

Wenn ich so zurückdenke, habe ich mich mein Leben lang den Bewertungen und dem Urteil anderer Menschen ausgesetzt gefühlt und habe mich manchmal schwer damit getan, was „man macht“ und was nicht oder was „normal“ ist. Denn das war für mich oft gar nicht nachvollziehbar.  Der Duden sagt, normal bedeutet

1.1)  der Norm entsprechend; vorschriftsmäßig
1.2) so [beschaffen, geartet], wie es sich die allgemeine Meinung als das Übliche, Richtige vorstellt
1.3) (umgangssprachlich) normalerweise
2) (veraltend) in [geistiger] Entwicklung und Wachstum keine ins Auge fallenden Abweichungen aufweisend

Die Natur wollte, dass ich nicht „normal“ bin und jeder kann es sehen…

„Du bist zu groß!“

…denn ich steche allein aufgrund meiner Körpergröße heraus. Während die deutsche Durchschnittsfrau irgendwo bei ca. 1,65m liegt, bringe ich es auf stolze 1,82m und da ich recht früh ausgewachsen war, war ich in meinem Leben schon oft „zu  groß“ und habe mich oft dafür geschämt. Ich war zu groß für Kinderfahrgeschäfte, zu groß für knöchellange Hosen, zu groß für Jungs, zu groß für Männer, zu groß für einen Job (ja, auch hier haben viele Männer und teilweise sogar Frauen Probleme damit, große Frauen zu akzeptieren)…trotzdem habe ich mich irgendwann daran gewöhnt, überall „die Größte“ zu sein und Menschen zu ignorieren, sofern sie ein Problem damit haben. Ich kann meine Größe nicht ändern und habe sie akzeptiert. Nein, eigentlich sogar mehr…ich habe die schönen Aspekte daran zu schätzen gelernt und finde es inzwischen schön so groß zu sein <3

Jede Medaille hat zwei Seiten: Du findest mich zu groß? Dann bist du ganz offenbar zu klein…denn du hast ja scheinbar ein Problem und nicht ich! 😉

Die gegenteilige Erfahrung habe ich leider nie machen können…zumindest würde mir spontan nicht eine einzige Gelegenheit einfallen, zu der ich „zu klein“ gewesen wäre. Trotzdem denke ich, dass viele kleinere Leute vermutlich ganz genauso mit ihrer Größe zu kämpfen haben werden. Vielleicht mag ja der ein oder andere seine Erlebnisse hier mit uns teilen? 🙂

„Du bist zu dünn!“

Ich habe die Extreme der Gewichtsskala für meinen Körper in beide Richtungen erlebt. So wie ich meinen Körper mit fast 100kg kennengelernt habe, kenne ich ihn auch mit 58kg. Und ebenso wie ich mit 99kg „zu dick“ war, war ich nach Unterschreiten der 70kg-Marke „zu dünn“.

Was hier wiederum ganz interessant ist: Bei dünnen Menschen denken viele, es sei ok, sie dafür zu diskriminieren. Das war eine ganz neue Erfahrung. Dicke Menschen darf man nicht darauf ansprechen – das ist unhöflich, große bzw. kleine Menschen können nichts dafür und haben kaum Einfluss auf ihre Größe, da halten sich viele zurück. Dünne Menschen hingegen müssen unbedingt etwas ändern und das muss man ihnen auf jeden Fall sagen. Auch das ist respektlos und fällt unter Bodyshaming! Oh, da schießt sie jetzt aber mit Kanonen auf Spatzen… Wirklich? Ist „du musst mehr essen, du bist zu dünn“ wirklich etwas ganz anderes als „du musst abnehmen, du bist zu dick“?

Was ist Bodyshaming?

Jede Kritik am Körper eines anderen Menschen, die diese Person dazu bringt, sich für ihren Körper zu schämen, fällt unter Bodyshaming! Es ist egal, ob es aufgrund der Größe, des Gewichtes,  wegen abstehenden Ohren, einer schiefen Nase, schielenden Augen..wasauchimmer ist! Es ist jede Art negativer Kritik am Körper einer anderen Person – und kommt meist ungefragt und ist meist verletzend. …besonders schlimm, wenn die betroffene Person unter einer Krankheit leiden sollte! 😉

Was kann man tun?

Vor ein paar Jahren war mein eigenes Unwohlsein für mich die Motivation, mich endlich mit meinem Körper zu beschäftigen und mich vernünftig zu informieren.

Mit der Entscheidung etwas zu ändern und der Bereitschaft zu lernen habe ich mir den größten Gefallen getan, den ich mir hätte tun können. Vorher habe ich mich kaum bewegt, Sport gab es nie und ich habe alles zu mir genommen, was schmeckte. In der Zwischenzeit habe ich die Bedürfnisse meines Körpers kennengelernt, verstehe seine Signale und kann darauf eingehen. Und ich weiß, was er leisten kann. Durch dieses gute Verhältnis zu meinem Körper bin ich nicht mehr auf das Urteil und die Akzeptanz anderer angewiesen. Das war ein ziemlich cooler Nebeneffekt, mit dem ich eigentlich gar nicht gerechnet hatte 😀

Mein Fazit:
Lernt man sich und seinen Körper kennen und erfüllt seine Bedürfnisse, wird er alles geben, sich von seiner besten Seite zu zeigen.  Man lernt seine Stärken schätzen, an Schwächen zu arbeiten, Unveränderliches zu akzeptieren und stärkt zudem sein Selbstbewusstsein 🙂

Um selbst niemanden in die blöde Situation zu bringen, hilft Klopfers Motto:

„Wenn man nichts nettes zu sagen hat, soll man den Mund halten“ (aus Bambi).

Man kann es ohnehin nie allen Recht machen, jeder muss sich selbst gefallen und niemandem sonst! <3

 


Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena




Mein Festival-Workout

Festival & Sport? Mein Festival-Workout!

Schon vor ein paar Wochen habe ich davon berichtet, dass es ich mir ganz viele Gedanken darüber gemacht habe, ob man Sport und Festivals sinnvoll miteinander verbinden kann und habe nach anfänglichen Zweifeln für mich entschieden:

JA, es geht! Es kommt nur darauf an, was man tut…und so entstand mein Festival-Workout 🙂

Leider kam ich bisher nicht dazu, etwas davon zu zeigen. Aber das Warten hat sich gelohnt…denn zwischenzeitlich hat sich hinter den Kulissen ein bisschen was getan und es gibt ganz tolle Neuigkeiten:

Nach der Erstellung und dem erfolgreichen Test habe ich mein Festival-Workout beim Chaospony Verlag eingereicht und ganz tolles Feedback dazu bekommen. Selbst Laien konnten alles prima nachvollziehen und jaaaa… Mein Workout hat es in die mein Festival-Tagebuch Sonderedition geschafft! Nächste Woche wollen wir uns mal darüber unterhalten, wie es weitergehen könnte. 🙂

Du wartest seit dem letzten Festival-Beitrag darauf, endlich etwas von dem Workout zu sehen? Kein Problem, das habe ich versprochen und das halte ich! Daher hier nun auch FÜR EUCH:

 

Mein Festival-Workout

Mein Festival-Workout ist eine Zusammenstellung aus hauptsächlich leichten Dehnübungen, die den Körper ein klein wenig bei der Regeneration von „Festivalschäden“ unterstützen können.

Klar muss man für das Workout nicht zwingend auf ein Festival fahren oder irgendwelche Beschwerden haben! Ich habe es in der letzten Zeit immer wieder mal selbst gemacht und empfand es besonders morgens zum Start-in-den-Tag total angenehm. 😉

Da immer alles in Bewegung ist,  habe ich inzwischen versucht, hübschere „Püppchen“ selbst zu zeichnen statt fertige Strichmännchen-Grafiken zu nutzen. Sagen wir mal, es ist jetzt künstlerisch wertvoll und wir werden die Entwicklung der Püppchen über die Zeit beobachen 😛


~ Wir wärmen die Rückenmuskulatur auf und lösen Verspannungen im Rücken und Nacken ~

Seitliches Dehnen

SeitwärtsBeuge

Stelle dich mit gegrätschten Beinen gerade hin, die Knie sind gestreckt. Strecke den rechten Arm nach oben aus und neige den Oberkörper nach links, die linke Hand fährt dabei am linken Oberschenkel entlang nach unten und stützt das Gewicht. Achtung: Keinen Druck auf das Kniegelenk ausüben!

⇒ Halte die Position für 4 tiefe Atemzüge, dann ist die andere Seite dran.

Vorbeuge & Aufrollen

Vorbeuge Stand

Stelle deine Füße hüftbreit auseinander und beuge dich nach vorn, deine Knie sind leicht gebeugt. Du kannst mit den Händen deine Waden umfassen, sie auf dem Boden auflegen oder aber die Arme in verschränkter Haltung baumeln gelassen. Die Dehnung nach unten erfolgt ohne Kraft und allein durch das Körpergewicht / die Schwerkraft, Kopf und Nacken hängen locker (jeder dehnt so weit er kommt, bitte nichts erzwingen.)

⇒ Halte die Position für 4 tiefe Atemzüge.

⇒ Rolle Wirbel für Wirbel nach oben zurück in den Stand und streck dich.


~ Wir wecken den Kreislauf und stimulieren das Nervensystem ~

„Swing & Twist“

Swing_Vorbereitung Twist

Auch diese Übung sind wird im Stand durchgeführt, die Beine gegrätscht und gestreckt. Neige deinen Oberkörper mit geradem Rücken nach vorn in die Waagrechte und strecke die Arme seitlich aus. Der Blick geht zum Boden.

Einatmen: Drehe deinen Oberkörper langsam nach links, der linke Arm zeigt zum Himmel – der rechte Arm zum Boden. Dein Blick folgt dem Arm Richtung Himmel.

Ausatmen: Zurück zur Ausgangsposition und mit dem nächsten Einatmen ist die andere Seite dran.

⇒ Führe diese Übung für –4 tiefe Atemzüge im Wechsel (li – re – li -re) durch.

„Zelt im Wind“ (herabschauender Hund – Brett)

Vierfussstand

Aus dem Stand heraus gehen wir nun auf alle Viere (Vierfußstand auf Händen und Knien – Hände unter den Schultern, Knie unter der Hüfte), der Rücken ist gerade.

Hund Brett

Einatmen: Stelle deine Zehenspitzen auf, die Knie werden angehoben und der Po nach oben gedrückt, bis deine Beine gestreckt sind. Die Finger sind gespreizt und drücken in den Boden. Dein Kopf befindet sich in der Verlängerung der Wirbelsäule, wobei  Oberarme und Ohren auf gleicher Höhe sind.  Der Körper bildet also ein umgedrehtes V, wobei der Po nach oben und die Fersen nach unten ziehen.

Ausatmen: Gleite mit dem Ausatmen nach vorn. Die Hände sind unter den Schultern, die Beine bleiben gestreckt und der gesamte Körper wird lang gemacht, wobei der Blick nach vorn gerichtet und der Rumpf angespannt ist.

⇒ Wiederhole die Übung für 4 tiefe Atemzüge und lege dich dann auf dem Bauch ab.


~ Wir mobilisieren und stärken die Wirbelsäule  ~

„War da was?“ (Baby Kobra)

Kobra_Vorbereitung Kobra

Du liegst mit gestreckten Beinen auf dem Bauch. Die Fußrücken liegen auf und deine Stirn berührt den Boden. Stelle deine Hände auf Brusthöhe dicht neben dem Körper auf (Fingerspitzen zeigen nach vorn) und winkle die Arme an.

Einatmen: Spanne die Muskulatur in Beinen und Po an und hebe den Oberkörper etwas an, sodass der Blick leicht nach vorn geht.

Ausatmen: Mit dem Ausatmen legen wir uns wieder zurück in die Ausgangsposition.

⇒ –Für 4 tiefe Atemzüge wiederholen und abschließend auf dem Bauch ablegen.

„Kotzende Katze“ nach Patric Heizmann

Vierfussstand

Ausgangsposition ist wieder der Vierfußstand auf Händen und Knien (Hände unter den Schultern, Knie unter der Hüfte), der Rücken ist gerade.

Kotzende Katze   Katze

Einatmen:  Ziehe die Wirbelsäule in die Länge und schaue leicht nach vorn, der Rücken „hängt etwas durch“.

Ausatmen: Ziehe deinen Bauch zur Wirbelsäule, der Rücken rundet sich dabei zu einem Katzenbuckel, das  Steißbein zieht nach unten und der Blick geht zum Körper.

⇒ –Wenn du die Übung für 4 tiefe Atemzüge wiederholt hast, geht es direkt weiter mit der nun folgenden Entspannungsübung.


~ Wir reduzieren Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen und beruhigen die Verdauungsorgane ~

Stellung des Kindes

Kind Kind2

Senke den Po aus dem Vierfußstand heraus langsam zu den Fersen ab. Die Stirn berührt den Boden, der Bauch drückt sanft gegen die Oberschenkel. Du kannst die Arme entweder nach vorn ausgestreckt liegen lassen oder sie neben dem Körper ablegen. Bleibe in dieser Position so lange es dir gut tut 🙂

 


Wie gefällt dir mein Festival-Workout? 🙂

Anregungen, Verbesserungsvorschläge und liebe Worte sind immer herzlich willkommen!

…außerdem würde ich mich wahnsinnig freuen, wenn du mein Festival-Workout ausprobierst und uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt 😉



Foto & Bearbeitung: Nerd Hexe



WaterByDioTenaTrashArt

Willst du knusprig sein?

Unser Durstempfinden wird zunehmend unterdrückt

Günter Wagner vom Deutschen Institut für Sporternährung warnt im Gespräch mit FOCUS Online: „Unser Durstempfinden wird zunehmend unterdrückt.“ Das liege insbesondere an unserem schnelllebigen Alltag. Weiter erklärt der Experte: „Oft trinken wir kein Wasser, weil wir denken, wir haben dafür keine Zeit. Oder wir verdrängen es.“ Der Körper gewöhne sich daran. Aber genau das sei fatal. Wagner ist sich sicher: „Wenn jeder morgens mindestens ein Glas Wasser trinken würde, wenn er aus dem Haus geht, würden sich weniger Autounfälle ereignen.“ Quelle

Unser schnelllebiger Alltag führt also dazu, dass wir nicht mehr auf unseren Körper hören und seine Bedürfnisse nicht erfüllen…

Meine Pflanzen sind nicht tot, sie wachsen nur knusprig!

Pflanzen bestehen zu 50 – 90 {4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} aus Wasser und jeder kennt das Ergebnis von zu wenig Wasser: „knusprige Pflanzen“. Der Mensch ist den Pflanzen gar nicht so unähnlich, auch er ist ein „Wasserwesen“ und besteht im Schnitt aus 65{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} Wasser. Daher ist es nicht weiter erstaunlich, dass dieses für ihn auch wichtiger als Nahrung ist. (Ohne Wasserzufuhr kann ein Mensch unter „normalen“ Bedingungen nur vier Tage überleben, während er ohne Nahrung ganze 60 Tage überstehen kann.)

Der Körper dehydriert, wenn er mehr Flüssigkeit verliert, als in den Körper hereinkommt.

Menschen werden im Vergleich zu Pflanzen zwar nicht gleich „knusprig“, ein bisschen ähnlich finde ich Folgen einer Dehydration aber trotzdem: das Blut wird zähflüssiger, dementsprechend muss das Herz mehr arbeiten, das Herz-Kreislauf-System ist seiner Leistung gemindert und die allgemeine Leistung sinkt. Auch Kopfschmerzen, ein trockener Mund, Müdigkeit und fehlende Kraft können Symptome einer Dehydration sein und es lohnt sich durchaus, erst einmal seine Flüssigkeitszufuhr zu prüfen, bevor man zu Medikamenten greift. Das kann ich aus persönlicher Erfahrung bestätigen, denn ich habe ja alle Fehler selbst gemacht und irgendwann dann auch gelernt, wie oft meine damaligen Beschwerden mit Flüssigkeitsmangel zusammenhingen.

Wie viel sollte man trinken?

Die Empfehlungen reichen „von bis“ und variieren. Das ist erst einmal nicht weiter tragisch, Menschen sind individuell und die Empfehlungen müssen es entsprechend auch sein, um überhaupt sinnvoll sein zu können.

Die meisten Empfehlungen bewegen sich um die 2 Liter pro Tag für einen Erwachsenen. In der Vergangenheit wurde sogar mehr empfohlen, bis man in Studien herausfand, dass eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr zu einem Salzmangel führen kann. Auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. habe ich eine Übersicht von Referenzwerten nach Alter gefunden und ich denke, man fährt damit als groben Richtwert auch ganz gut:

Ein Erwachsener sollte demnach ca. 1,5 l Flüssigkeit durch Getränke zu sich nehmen.

Faktoren, die neben dem Alter den Bedarf beeinflussen sind  beispielsweise auch das Aktivitätslevel, die Umwelt (Klima etc.) und die Ernährung. Hier erzähle ich sicher nichts neues! Menschen, die sehr aktiv sind oder aber in heissen Regionen leben, haben natürlich einen sehr viel höheren Wasserbedarf als Couchpotatoes in einem kühlen Klima (…und nein, das ist jetzt keine neue Ausrede dafür wenig trinken zu dürfen 😉 ).

War das zu wenig?

Wusstest du, dass du bereits dehydrierst, wenn du Durst hast? Es ist tatsächlich so, dass dein Körper eben nicht jetzt gerade Wasser benötigt – er benötigt es schon seit einer Weile und das ist sein Weg, dir das zu zeigen. Trinkst du genug, wirst du an dem Tag keinen Durst haben. Fällt dir hingegen auf, dass du heute schon ein paar Mal durstig warst, könntest du zu wenig getrunken haben.

Ein weiterer Indikator für den Flüssigkeitshaushalt, den vermutlich jeder kennt, ist die Farbe des Urins. Während ein helles Gelb ein Zeichen für eine gute Wasserversorgung ist, wird die Farbe immer dunkler je dehydrierter der Körper ist.

Meine Methode

Ich schaue immer wieder nach neuen Dingen, die mir meinen Alltag erleichtern und mein Wohlbefinden steigern könnten. So stolperte ich eines Tages über die japanische Wassertherapie. Hier geht es darum, morgens zunächst auf nüchternen Magen 4 Gläser warmes Wasser nach und nach (nicht auf einmal!) zu trinken, dann weitere 45 Minuten nichts zu essen und nach dem gewohnten Frühstück wiederum zwei Stunden nichts zu essen.

Das passte gut in meine Morgenroutine, da ich ohnehin nicht gleich nach dem Aufstehen etwas essen kann. Zusätzlich versprach die Wassertherapie positive Nebenwirkungen:

  • Anregung von Kreislauf und Stoffwechsel (Anstieg der Stoffwechselrate um bis zu 24 {4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7})
  • Einleitung von Entgiftungsprozessen
  • Vorbeugen gegen Sodbrennen und Magenverstimmung durch Verdünnung des Säuregehalts im Magen

Vor dem Hintergrund, dass ein Erwachsener pro Nacht ca. 0,5 Liter Flüssigkeit durch Schweiß verliert, machte es für mich Sinn das morgens gleich wieder aufzufüllen und ich beschloss, die Methode einfach mal zu testen.  Ich passte die Methode für mich an und so gab es jeden Morgen einen halben Liter warmes Wasser auf nüchternen Magen. Das fand ich besonders anfangs extrem gewöhnungsbedürftig…außerdem konnte ich selbst nach ein paar Wochen keine wirkliche Wirkung für mich feststellen. Eines Tages habe ich es einfach wieder gelassen und da passierte etwas interessantes: ich fühlte mich komisch und irgendwas stimmte nicht.

Am nächsten Tag habe ich es wieder mit meinem warmen Wasser versucht und fühlte mich wieder gut. Das habe ich ein bisschen hin und her getestet und ich muss sagen: Mir geht es damit tatsächlich besser! …davon mal ganz abgesehen, dass ich so schon einen großen Teil meines Tagesbedarfs gleich schon morgens gedeckt habe und die Chance auf das Erreichen meines Tagesziels rasant steigt 😉

Also?

Achte möglichst darauf, ausreichend Flüssigkeit zu dir zu nehmen, um deinem Körper die Symptome einer Dehydration zu ersparen. Wenn du dir nicht sicher bist, wieviel Wasser du trinken solltest, starte mit 1,5l am Tag. Dein Durst und dein Urin geben dir Hinweise darauf, ob du ausreichend getrunken hast. Experimentiere ein wenig und über die Zeit wirst du herausfinden, wieviel dein Körper braucht.  Und je länger du darauf achtest, umso stärker wirst du Zusammenhänge zwischen Wasserzufuhr und Wohlbefinden feststellen. Vielleicht bist du auch neugierig auf meine Form der Wassertherapie geworden und möchtest das mal ausprobieren? Ich würde mich freuen, wenn du mich an deinen Erfahrungen teilhaben lässt! 🙂

Achja…last but not least: Die beste Flüssigkeitsquelle ist selbstverständlich Wasser – keine Limonade, kein Eistee, kein Kaffee, keine Energydrinks, kein Alkohol, kein Saft! Einfach nur Wasser 😉

 


Mich interessieren deine Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema!

Wie viel trinkst du? Hast du gute Tipps und Tricks, die du mit uns teilen magst? 🙂


 


Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena




SabrinaGarreFestival

Festival, Festival, Festival…und Sport?

Es ist eine Woche vor Pfingsten,  die Festival-Saison steht an und der ein oder andere freut sich sicher schon auf das heiß ersehnte Wochenende, an dem das Festival seiner Wahl stattfindet…

Nachdem ich mich schon echt lange gar nicht mehr mit dem Thema beschäftigt hatte, kam ich zufällig doch noch einmal dazu. Was ist passiert?

Das Chaospony und „Mein Festival-Tagebuch“

Der Chaospony Verlag hat vor nicht allzu langer Zeit ein ziemlich cooles Festival-Tagebuch herausgebracht. Die Beschreibung des Büchlein kann ich einfach nicht besser machen und da sie schon ein bisschen den Charakter des Tagebuchs zeigt, habe ich sie gleich mal bei Amazon geklaut:

Mein Festival-Tagebuch hält alles für dich fest – vom Einkaufszettel bei den allerersten Vorbereitungen über deine persönliche Packliste und Bandplanung bis hin zur Erinnerung daran, wer dir noch Geld schuldet. Es hilft bei der Suche nach dem perfekten Zeltplatz, merkt sich die Namen deiner Festivalbekanntschaften und bewahrt Fotos und Autogramme auf.  Mit einem Augenzwinkern begleitet dich das Büchlein auf ein Festival deiner Wahl und sucht sich hinterher einen Platz in deinem Bücherregal, um deine Erinnerungen an die tolle Zeit für dich festzuhalten. Lediglich beim Zeltauf- und Abbau ist es leider nicht behilflich.

Macht Sport auf Festivals Sinn?

Nachdem ich mich mit Sandra vom Chaospony Verlag vor einiger Zeit über das Festival-Tagebuch unterhalten hatte, habe ich mich gefragt, inwieweit Sport und Festivals überhaupt zusammen passen oder ob man während dieser Zeit besser nichts tut. Spontan würden viele sagen: „Ein Workout auf einem Festival – das passt doch überhaupt nicht!“. Mhm, ja! Ich glaube, das ist die normale Reaktion…

Aber fragen wir doch mal anders…“Warum denn nicht?“. Es gibt so viele Arten von Festivals *mittlerweile ja sogar Sport-Festivals* und belohnt man seinen Körper nicht eher durch Bewegung? Es muss natürlich die richtige Bewegung sein!

Als große Frau, die viele Jahre lang überhaupt keinen Sport gemacht und dafür umso mehr gearbeitet hat, hatte ich oft mit höllischen Kopfschmerzen zu kämpfen. Die Empfehlung: Wärme drauf und ab ins Bett schonen.  Wie schon auf meiner Über mich Seite beschrieben, musste ich mich irgendwann zwangsläufig mit Sport beschäftigen, um mich wohlzufühlen. So habe ich über die Zeit immer mehr über meinen Körper gelernt. Ich habe ihn besser gespürt und Zusammenhänge zwischen dem Training und meinem Wohlbefinden feststellen können. Ich habe gelernt, wie sich welches Training auf mich auswirkt und irgendwann waren sie wieder da: diese wahnsinnigen Kopfschmerzen. Aber dieses Mal war etwas anders…ich war anders und so habe ich mich zum allerersten Mal in diesem Zustand an Bewegung herangetraut und ein sanftes Yoga Workout gemacht. Und siehe da: Es hat mir gleich viel mehr gebracht als Wärme im Bett!

Was könnte man da machen?

Darum hat es mich furchtbar gefuchst! Also habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was wohl bei so ziemlich allen Festivals gleich sein wird. Aus meiner eigenen Festivalerfahrung: Ich war ungewohnt lange auf den Beinen und bin ungewohnt viel gelaufen, ich habe den ganzen Tag laute Musik gehört, mein Rücken ächzt beim Gedanken an die viel zu kurzen Nächte mit Schlafsack und Isomatte mit einem Stein im Kreuz (der findet sich immer!), es gab Dosenravioli und viel zu viele ungesunde Getränke, sodass mir am nächsten Tag gerne mal die Haare weh getan haben. Leider kann ich mein schönstes Festival-Erinnerungsfoto nicht mehr finden – wenn ich es noch irgendwie bekommen sollte, werde ich es auf jeden Fall posten 😀

Das mag jetzt natürlich nicht repräsentativ sein. Ich könnte mir aber vorstellen, dass einige Leute zumindest eines der Wehwehchen kennen oder sich ohnehin sportlich betätigen und sich die Zeit für das Heraussuchen sparen mögen. So habe ich zunächst Übungen herausgesucht, die die von mir definierten Anforderungen erfüllen:

  • Fokus: Mobilisierung und Dehnung der Wirbelsäule gegen Rückenschmerzen, Aktivierung des Kreislaufs und der inneren Organe (insbesondere der Leber) gegen Kopfschmerzen und zum Alkoholabbau
  • Ausführung im Stand auf zwei Beinen oder in Bodennähe (-> geringes Schwank-/Sturzpotential, da die Koordinations- und Reaktionsfähigkeit unter Alkoholeinfluss *auch Restalkohol* nachlässt und man zudem nicht ausschließen kann, dass doch irgendein lustiger Mensch in stark aloholisiertem Zustand irgendetwas ausprobieren möchte)
  • Einfache Übungen, die möglichst jeder ausführen kann und die jeder so oder in abgewandelter Form kennt, um sie möglichst fehlerfrei durchführen zu können
  • Schonung des Kreislaufs durch langsame Übungen und tiefe Atemzüge als „Zeitgeber“

Ein Festival-Workout?

Aus dem daraus entstanden Set habe ich dann eine – aus meiner Sicht – hübsche Zusammenstellung aus hauptsächlich leichten Dehnübungen gezaubert, die den Körper ein klein wenig bei der Regeneration von „Festivalschäden“ unterstützen sollen. Sicherlich tun die Übungen ebenso gut, wenn sie im normalen Alltag gegen Kopf- und Rückenschmerzen und zur Stimulation der inneren Organe durchgeführt werden. 😉

Ich wollte alles auf möglichst ein, zwei Seiten packen – niemand will beim Sport viel rumblättern. So konnte ich also keine umfassende Beschreibung jeder Übung inklusive aller möglichen Fehler verfassen. War es trotzdem gut? Ein Test musste her! Der „glückliche“ Testkandidat war mein Partner, der überhaupt nichts von der ganzen Geschichte mitbekommen hatte. Übung für Übung wurde ihm ein Strichmännchen unter die Nase gehalten und der dazugehörige Text vorgelesen…und es war super! Die meisten Sachen kannte er zumindest vom Sehen und mit Bild inklusive Anleitung konnte er fast alles prima ausführen.

Dort wo Infos fehlten, wurden sie umgehend ergänzt. „Mein Festival-Workout“ war geboren.

Ja, aber…

Ein Workout auf einem Festival passt für mich mittlerweile ganz hervorragend. Es ist natürlich absolut wichtig, dass jeder auf sich selbst aufpasst! Trotzdem möchte ich schnell noch ein paar wichtige beachtenswerte Punkte erwähnen:

  • Körperliche Betätigung sollte nur nach einem (zumindest kleinen) Frühstück erfolgen. …und das Trinken nicht vergessen, am besten Wasser.
  • Wenn dein Körper angeschlagen ist, solltest du ihn schonend unterstützen und bitte nicht stark belasten.
  • Bei Schmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Ähnlichem bitte sofort mit der Übung aufhören bzw. gar nicht erst damit anfangen! Was sich nicht gut anfühlt, tut nicht gut.
  • Wer einen richtigen Kater hat, sollte von sportlicher Betätigung absehen. Der Fachbegriff für „Kater“ ist Alkoholintoxikation – man hat Symptome einer zumindest leichten Alkoholvergiftung und damit hat der Körper dann genug  zu tun.
  • Während allen Übungen das ATMEN nicht vergessen!
Eigentlich wollte ich noch so viel mehr davon erzählen und schon einmal etwas zeigen, aber dann geht der Post heute vermutlich auch nimmer online…
Da kommt aber auf jeden Fall noch was. Versprochen!  😉

 


Was denkst du? Passten Festivals und Workouts zusammen? Welche Erfahrungen hast du gemacht?

ACHTUNG: Bis Montag, den 29.05.2017 um 20.00 Uhr hast du die die Gelegenheit ein Exemplar des Festival-Tagebuchs auf der Chaospony-Seite zu gewinnen: HierGehtsLang



Foto & Bearbeitung: Nerd Hexe



SabrinaGarreBodyMindSoul

Warum du bist, was du isst…

Du bist, was du isst!

Wer hat diesen uralten Spruch nicht schon tausendfach gehört? Mich hat er vermutlich mein ganzes Leben lang begleitet und ich habe ihn nie verstanden…
Wenn ich das hier so schreibe, komme ich mir fast schon ein bisschen doof vor. „Wie kann man einen so einfachen Satz nicht verstehen?“ Aber es geht in dem Fall nicht um verstehen können, sondern um verstehen wollen! Denn hätte ich den Satz verstehen wollen, hätte ich wohl ziemlich sicher darüber nachgedacht. Habe ich aber nicht…und das ist auch ok so. Die Erkenntnis kam somit spät, aber besser als nie und wie das so ist: Hinterher wundert man sich sowieso immer, warum man nicht früher darauf gekommen ist. 🙂

Warum könnte da etwas dran sein?

Entstanden aus einer einzigen winzig kleinen Zelle, besteht ein erwachsener Mensch aus durchschnittlich 100 Billionen (anschaulicher: 100 000 000 000 000) Zellen. Diese sind zum Teil sehr spezialisiert und funktionieren nur zusammen mit anderen, sodass die Zellen eines Körpers letztlich als ein einziges gigantisches Team zusammen arbeiten. Zwischen diesen beiden Zuständen muss etwas zu der ersten winzigen Zelle dazugekommen sein…also, allein von der Masse her, erwachsene Menschen sind ja nun mal deutlich größer als eine Zelle. Woher hat nun die erste Zelle, haben die ersten Zellen, hat der Körper die Bausubstanz für das Erschaffen neuer Zellen und Strukturen bekommen? Richtig: Aus der Nahrung.

Bist du wirklich, was du isst?

Bis zur Geburt ist das Menschlein nahrungstechnisch komplett auf die Mutter angewiesen (die Nährstoffe selbst kommen direkt über die Nabelschnur). Wer möchte, kann also sagen, der Mensch ist eigentlich erst einmal das, was seine Mutter isst. 😀
Mit der Geburt ist die körperliche Verbindung zur Mutter gekappt und das Menschlein beginnt, seine Nahrung über den Mund aufzunehmen. Es beginnt zu essen – auch wenn das in den ersten Monaten mit Milch und Brei vielleicht nicht jeder so wirklich als „essen“ bezeichnen mag…

An diesem Punkt frage ich mich jetzt gerade, was genau „essen“ überhaupt ist.
Der Duden bietet drei Bedeutungen: 1. [feste] Nahrung zu sich nehmen, 2. als Nahrung zu sich nehmen, verzehren und 3. durch Nahrungsaufnahme in einen bestimmten Zustand bringen. Bei fester Nahrung sind wir uns sicher alle einig, aber was ist jetzt mit flüssiger Nahrung? Gehe ich davon aus, dass ich Suppe esse, essen Babys dann nicht auch Milch?
Hierüber kann man wunderbar philosophieren und das überlasse ich gerne euch 🙂

Das Menschlein beginnt also zu essen und sein Körper verwertet die Nahrung selbst (statt die Nährstoffe angeliefert zu bekommen). Der Körper wächst und im Erwachsenenalter ist ein Großteil der körperlichen Entwicklung abgeschlossen – das Wachstum geht in die Breite statt in die Höhe 😉

Ja, du bist was du isst!

Um jetzt noch einmal die Kurve zu dem Eingangsstatement zu bekommen…
Der menschliche Körper befindet sich in einem Zustand permanenter Wartung bzw. Erneuerung. Pro Sekunde werden ca. 50.000 Zellen neu geschaffen und genauso viele sterben. Wie häufig sie ersetzt werden ist abhängig von der Art der Zellen.

Eindeutige, umfassende und wissenschaftlich fundierte Informationen über die Lebensdauer von menschlichen Zellen zu erhalten gestaltet sich teilweise schwierig. Bei sich schnell erneuernden Zellen, wie beispielsweise der Haut, liegen gesicherte Erkenntnisse vor. Für langlebige Zellen hingegen nicht – so ist noch nicht klar, wie schnell sich gewisse Stellen in Hirn oder Herz erneuern. Um diese Informationen zu erhalten, müsste man das Verfahren aus der Forschung mit Tieren auf den Menschen übertragen und Menschen schon bei der Geburt mit radioaktiven Markern versehen – was ganz sicher nicht so schnell geschehen wird! Einig scheint sich die Wissenschaft bisher darüber zu sein, dass sich der Körper „im Schnitt“ alle 7 bis 10 Jahre erneuert. Detailinformationen weichen jedoch je nach Quelle immer wieder von einander ab.

Dein Körper hat alle Zellen, aus denen du heute bestehst, aus der Nahrung gebaut, die du ihm gegeben hast.

You are what you eat! So don’t be fast, cheap, easy or fake. 😉

 


Foto & Bearbeitung: Nerd Hexe


SabrinaGarre BodyMindSoul WillkommenImExperiment

Willkommen im Experiment!

Ich gehöre zu den Teilnehmern eines gigantischen Experiments – eines Experiments, das es in diesem Rahmen noch nie gegeben hat. Du übrigens auch…warst du dir dessen bewusst?
Vor dem Experiment…

Im Laufe der Evolution hat sich der Körper unserer Vorfahren immer wieder verändert und sich an sich ändernde Umweltbedingungen und Nahrungsquellen angepasst. Ein ganz entscheidender Schritt in der Evolution des modernen Menschen war die Entwicklung des aufrechten Ganges. Dies ermöglichte uns den Gebrauch der Hände zur Feinmotorik und somit ein Leben als „Jäger und Sammler“. Die Stärksten *also die Fittesten* überlebten. Der Mensch entwickelte sich zu einem Dauerläufer, was ihm in der Jagd im Vergleich zu anderen Tieren Vorteile bescherte.

Seit dieser Zeit hat sich unsere Anatomie nicht mehr wesentlich geändert. Man kann also sagen, dass unser Körper mehr oder weniger aus der Steinzeit kommt. Bis zur Erfindung des Bürojobs war das auch überhaupt kein Problem, denn bis zu diesem Zeitpunkt galt das Prinzip „Körpereinsatz gegen Nahrung“. Wer sich nicht körperlich betätigte, hatte eben nichts zu essen und so war es normal, sich den ganzen Tag zur Nahrungsbeschaffung zu bewegen.

Ein Experiment mit unvorhersehbaren Konsequenzen…

Durch die rasante gesellschaftliche Entwicklung in den letzten paar hundert Jahren besitzen wir heutzutage Maschinen für nahezu jede denkbare Aufgabe. Menschen leisten vermehrt geistige statt körperlicher Arbeit und selbst ein großer Teil der Hausarbeit wird uns von Maschinen abgenommen. Wir müssen unseren Körper nicht mehr aktiv zur Nahrungsbeschaffung einsetzen und ein Großteil der Bevölkerung verbringt sowohl Arbeit als auch Freizeit im Sitzen, wodurch wir uns heute um zwei Drittel weniger als noch vor 100 Jahren bewegen.

Das Blöde daran ist nur, dass die körperliche Evolution überhaupt nicht mit dem Tempo der gesellschaftlichen Entwicklung Schritt halten kann. Auch heute ist der Mensch anatomisch noch immer ein Läufer und kein Sitzer. Wird er dem nicht gerecht, ist sein Körper chronisch unterfordert.

Da die Natur nach dem Prinzip „Was nicht wächst, stirbt“ arbeitet, baut unser Körper also ohne regelmäßige Bewegung immer weiter ab. Mangelnde Bewegung ist als ein Grund für viele Zivilisationskrankheiten bekannt und ein ernst zu nehmendes Thema. Diverse Studien belegen zusätzlich eine kontinuierliche Zunahme in BMI und Adipositas über alle gesellschaftlichen Gruppen hinweg – unabhängig von Rasse, Bildung und Einkommen. Das ist doch erschreckend, oder?

In der gesamten Evolution hat „kein Mensch“ so viel gesessen, wie der moderne Mensch heute…und wir beginnen gerade erst, die vollständigen Auswirkungen davon zu erfassen… Willkommen im Experiment! 

Und nun?

Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken! Wer bis ins hohe Alter gesund und leistungsfähig sein möchte, kann etwas für sich tun. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Erwachsene eine intensive sportliche Betätigung von mindestens 150 Minuten pro Woche. Sie zählt aber auch Freizeitbeschäftigungen (z.B. Spazieren, Gartenarbeit, Tanzen…) und Arbeiten im Haushalt dazu.

Du musst also nicht gleich zum Leistungssportler mutieren! Schon 30 Minuten sportliche Betätigung an 3 – 5 Tagen in der Woche können Jahre zur Lebenserwartung beitragen. Ich weiß, wie schwer es ist, sich gerade am Anfang dazu zu motivieren. Vermutlich kenne ich jede erdenkliche Ausrede von mir selbst. Meine Erfahrung hat mir aber gezeigt, dass es sich auf jeden Fall lohnt und *ohne Quatsch* tatsächlich irgendwann richtig viel Spaß macht! 😉


Mich interessieren deine Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema 🙂

Bist du Arbeit- / Freizeit-„Sitzer“? Wie viel intensive sportliche Betätigung schaffst du pro Woche?


Body - Mind - Soul

Warum „Body – Mind – Soul“?

Typisch ich, habe ich mir unendlich viele Gedanken über den Namen meines Blogs gemacht. Ich habe Ideen gesammelt, mit vielen Leuten gesprochen, viel gelesen und sehr viel liebe Unterstützung bekommen. Nachdem einige Wochen mit der Namenssuche vergingen, waren einige ganz coole Namen gefunden. Trotzdem war irgendwie nichts dabei, bei dem ein „Genau, das ist es!“ aufkam. Was hatte ich an diesen ganzen Namen auszusetzen? Ich konnte mich nicht damit identifizieren, sie waren nicht ich.

Ja und so bin ich einfach ich: Sabrina Garre. In Kombination mit dem, was mich meiner Meinung nach ausmacht.
Mit dem, was mich interessiert und fesselt – zusammengefasst in drei Begriffen: Body – Mind – Soul.

Warum „Body – Mind – Soul“?

Body

Seit ca. 4 Jahren beschäftige ich intensiv mit den Themen Fitness und gesunde Ernährung – aus einer Not heraus. Mein langjähriges Gewichts-Jojo, mit dessen Hilfe ich mich immer trotz extremer Unsportlichkeit in einem gewissen Wohlfühl-Rahmen bewegte, hat mich mit einem Mal verlassen. Schleichend hat sich Kilo um Kilo angesiedelt, bis ich ein ernsthaftes Klamottenproblem bekam (mein Kleiderschrank umfasste zu dem Zeitpunkt alles von Größe 34 bis 42). Es war mir zu teuer alles noch einmal in der nächsten Größe zu kaufen und so richtig wohl fühlte ich mich auch nicht. Ich musste an mir arbeiten!

Eine Lösung musste her, die ich gut in meinen Alltag als Beraterin mit deutschlandweitem Einsatz integrieren konnte und das ging für mich am besten in Eigenverantwortung. So habe ich unzählige Stunden in Recherche investiert, nach über 15 Jahren wieder mit Sport begonnen, diverse Sportarten/-programme und Ernährungsstile ausprobiert…und mein Ziel erreicht.  🙂 Du möchtest gern wissen, was ich alles ausprobiert habe und welche Erfahrungen ich damit sammeln durfte? Kein Problem! Die Posts, die sich mit diesen Themen befassen, kommen nach und nach in die Kategorie „BODY“ hinein.

Mind

Mein Leben lang habe ich mich schon für Psychologie interessiert – mit Fokus auf Persönlichkeitsentwicklung, Selbstoptimierung und Glücklich sein. In den vergangenen Jahren habe ich mich dann verstärkt mit verschiedensten psychologischen Erkrankungen und Heilmethoden beschäftigt. Dieses Wissen hilft mir zum einen,  meine eigenen Päckchen besser zu tragen und andere beim Tragen ihrer Päckchen zu unterstützen. Zum anderen war es mir möglich zusätzliche Erkenntnisse darüber zu gewinnen, warum Menschen wie ticken und wie stark sich der Geist auf den Körper auswirkt.

Es ist ein wirklich wahnsinnig spannendes Thema und es fesselt mich immer wieder, wie stark man doch auf sich selbst und sein Wohlbefinden Einfluss nehmen kann. Somit dürfte sich die Kategorie „MIND“ fast selbst erklärt haben 😉

Soul

In meiner Welt kann man nur glücklich sein, wenn es Körper, Geist und Seele gut geht und so habe ich immer wieder einmal kleine Dinge, die ich für meine Seele tue. Als kleiner Träumer *insbesondere was Tiere, Umwelt und ein freundliches Miteinander angeht*  ist es manchmal nicht ganz einfach, Verständnis für „die Welt da draußen“ zu haben. So versuche ich, sie immer wieder ein kleines bisschen besser zu machen. Meine *zugegebenermaßen manchmal recht ungewöhnlichen* „Seelen-Projekte“ und meinen Gedanken dazu werden sich im Laufe der Zeit in der Kategorie „SOUL“ tummeln.

Body – Mind – Soul ergibt für mich ein rundes Bild – Gesundheit und Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele!
Nach meinem Empfinden spiegelt es mich und das, was mich bewegt und über das ich bloggen möchte sehr gut wider. 🙂

 


An dieser Stelle noch ein ganz großes Dankeschön an die lieben Leute, die sich Zeit genommen haben, um mich zu unterstützen:

  • meinen Partner und Fotografie-Lehrer DioTena
  • das Chaospony, das mich überhaupt erst zu meinem Blog ermutigt hat und mir während der ganzen Zeit beistand – ohne dich wäre das hier nie entstanden!
  • meine Fotografin und Bearbeitungsguru, die Nerd Hexe
  • meine Schwester und ihre Ohana-Gruppe für das Brainstormen und Feedback

Ihr seid die Besten :-*


 

 


Foto: Trash-Art by Dionisio Martena


 

Save