Geschützt: Für Vera

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Corona-Knigge

Liebe Yogini, lieber Yogi,

Ich möchte Dich über folgende Maßnahmen in unserem Studio informieren und bitte um Deine Unterstützung:

Bitte bleib zuhause, wenn Du Dich nicht gut fühlst.
Ich freue mich immer sehr dich zu sehen, aber die Gesundheit aller hat für mich oberste Priorität! Auch ich als Lehrerin werde nur unterrichten, wenn ich mich ganz gesund fühle. Gern kannst Du weiterhin online mit uns üben.

Klassengröße
Die Klassengröße ist gemäß Vorschrift reduziert.

Maskenpflicht
Komm mit Deiner Maske zu uns ins Studio und begib Dich direkt in den Kursraum auf Deine Matte. Lege dort Deine Maske ab, um frei mit uns Yoga üben zu können. Nach der Klasse bitte ich dich die Maske wieder anzulegen und das Studio zügig zu verlassen.

Hände desinfizieren
Desinfiziere Dir direkt am Eingang Deine Hände. Wir haben alles für Dich vorbereitet.

Umkleiden
Die Umkleiden sind vorübergehend geschlossen. Bitte komme bereits in Yogakleidung zur Stunde, deine Schuhe kannst du im Eingangsbereich auf dem „Schuhparkplatz“ abstellen.

Getränke
Bis auf weiteres darf ich keine offenen Getränke anbieten. Selbstverständlich dürft ihr euch sehr gerne eigene (geschlossene) Getränke mitbringen.

Yogamatte
Bitte bring Deine eigene Yogamatte (gereinigt) mit.

Noch keine eigene Matte?
Du hast die Möglichkeit im Studio vor Ort eine Matte für dich zu erwerben. Ich habe für euch Korkmatten bestellt, mit denen ich selbst sehr gute Erfahrungen gesammelt habe und bisher kamen nur sehr positive Rückmeldungen zu den Matten. Sie kosten 49,00 Euro – für die Yogis im Studio 45,00 Euro.

Hilfsmittel
Bring – wenn möglich – Deine eigenen Hilfsmittel mit.

Husten- und Nies-Etikette
Huste und niese möglichst immer in die Armbeuge oder in ein Taschentuch. Taschentücher anschließend direkt entsorgen. Hände desinfizieren nicht vergessen.

Hände desinfizieren
Sowohl vor als auch nach dem Üben. Im Studio steht Desinfektionsmittel direkt im Eingangsbereich bereit.

Habt euch lieb ohne Körperkontakt
Ich bitte Dich vorübergehend auf enge Interaktionen wie Händegeben oder Umarmungen zur Begrüßung zu verzichten.

Genieße Deine Praxis
Ich werde keine Schüler adjusten (berühren), dafür aber verbal korrigieren.

Vielen Dank für Dein Verständnis und Deine Mithilfe! 🙏

Ich bin sicher, dass Yoga uns in dieser besonderen Situation optimal körperlich als auch mental unterstützen kann.

Ich freue mich auf dich!

Deine Sabrina

Yin Yoga

Yin Yoga ist ein ruhiger, tendenziell passiver Yogastil, der hauptsächlich im Sitzen oder Liegen praktiziert wird.
 
Bei dem Begriff ‚Yin‘ kommt Dir wahrscheinlich schnell der Begriff ‚Yang‘ in den Sinn. Da liegst Du gar nicht so falsch. Die Bezeichnung Yin-Yoga leitet sich von dem chinesischen Begriff ‚Yin‘ ab, der das Weibliche, Ruhige, Sanfte und Beständige definiert. ‚Yang‘ steht für die männliche und dynamische Energie. Muskeln stärkst Du am besten mit Yang betonten Übungen. Wenn Gelenke, Bänder und Sehnen stimuliert und gedehnt werden sollen, sind Yin-Übungen die richtige Wahl.
 
Yin Yoga dehnt auf sehr sanfte Weise Deine Muskeln, Bänder und Sehnen. Durch eine ruhige Atemführung erfährst Du tiefe innerer Ruhe und kannst unterschwellige Spannungen in den inneren Organen und Muskelpartien loslassen. Das lange Halten der Asanas dehnt die tief liegende Muskulatur und Du erfährst tiefe Entspannung und Selbstwahrnehmung. 
 
Yin und Yang sind zwei Kräfte innerhalb der Dualität unserer Welt und können nicht getrennt werden. 
Das Symbol des Yin und Yang zeigt dem Betrachter mit den Punkten innerhalb der jeweiligen Kraft, dass es kein absolutes Yin oder Yang gibt. Demnach auch kein richtig oder falsch.
 
Yin Yoga ist geeignet für Einsteiger, geübte und alle die einen Ausgleich zu ihrem Alltag suchen.

Termin

DI 20:00 – 21:15 Uhr (online)

Deine Yogalehrerin

Sabine

Testimonials

Mystery Blogger Award

Mystery Blogger Award

 

Ich wurde für den Mystery Blogger Award nominiert – wie cool ist das denn?! *strahl*

 

Ein Award? Da denkt man gleich an irgendwelche tollen Preise und Auszeichnungen….oder?

Was ist der Mystery Blogger Award?

Der Mystery Blogger Award wurde von der britischen Literaturstudentin Okota Enigma ins Leben gerufen, sie definiert ihn folgendermaßen:

Mystery Blogger Award” is an award for amazing bloggers with ingenious posts. Their blog not only captivates; it inspires and motivates. They are one of the best out there, and they deserve every recognition they get. This award is also for bloggers who find fun and inspiration in blogging; and they do it with so much love and passion.
– Okoto Enigma

Zu deutsch: Der Mystery Blogger Award ist eine Auszeichnung für großartige Blogger mit genialen Beiträgen. Ihr Blog fesselt nicht nur, er inspiriert und motiviert. […]

Es geht also weniger darum, sich einen hübschen Pokal ins Regal stellen zu können, sondern vielmehr darum, kleine und besonders schöne Blogs, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben auszuzeichnen. Es ist also quasi eine Auszeichnung in Form der Nominierung 😉

Strich nach Faden

Ich habe mich ganz wahnsinnig darüber gefreut, dass die liebe Sina von „Strich nach Faden“ meinen Blog nominiert hat und ihn als „inspirierend und motivierend“ empfindet! Das ist die allererste „Auszeichnung“, die ich für meinen Blog erhalten habe und etwas ganz besonderes für mich  🙂

Sina schreibt auf ihrem Blog über ihre Reisen und alles, was sie so bewegt – Politik, Philosophie, Ethik, Literatur, Lifestyle und vieles mehr. Ich mag es sehr, dass sie auch über Dinge schreibt, über die man einfach mal nachdenken sollte und ihre Meinung durchaus mal kritisch äußert. Schaut am besten einfach mal bei ihr vorbei – es lohnt sich! 😉

Folgende Regeln müssen Nominierte befolgen:

  1. Put the award logo/image on your blog

  2. List the rules.

  3. Thank whoever nominated you and provide a link to their blog.

  4. Mention the creator of the award and provide a link as well

  5. Tell your readers 3 things about yourself

  6. You have to nominate 10 – 20 people

  7. Notify your nominees by commenting on their blog

  8. Ask your nominees any questions of your choice; with one weird or funny question (specify)

  9. Share a link to your best post(s)

3 Dinge über mich

Eines der wichtigsten Dinge, die mich auszeichnen: Ich bin ein unverbesserlicher Weltverbesserer mit einem riesigen Herz für Tiere. Ich rette Spinnen aus der Wohnung, ins Wasser gefallene Bienchen, oder aber Käfer und Schnecken, damit sie nicht plattgetreten werden. Außerdem trage ich Kröten von unserem Grundstück zu Nachbarn mit einem wunderschönen tiergerechten Garten mit Teich, fahre verletzte Tiere durch die Weltgeschichte, um sie versorgen zu lassen und diskutiere zur Not auch mal mit der Kölner Feuerwehr, ob die Tierrettung wegen einer Taube kommen sollte oder nicht. Unseren Kater bekamen wir, als wir nur mal kurz „Kätzchen gucken“ waren und der arme kleine Kerl kein Zuhause fand. Tiffy, unsere Hündin, sollte als „Scheidungskind“ ins Tierheim und das konnten wir nicht zulassen. Letztlich kamen vor kurzem Bernie und Ert dazu, zwei Goldfische, die in einem traurigen kleinen Aquarium gelebt haben.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die mich bei meinen Rettungsaktionen unterstützen! <3

Ehrlichkeit und Fairness steht bei mir an erster Stelle. Ich kann Lügen nicht ausstehen. Sie können einfach so viel kaputt machen und nehmen jedem weiteren Gespräch seinen Wert. Wenn ich mich mit einer Person unterhalte, von der ich genau weiß, dass sie es mit der Wahrheit nicht so ernst nimmt, stelle ich alles was diese Person sagt in Frage. Keine Lüge sollte das wert sein. Außerdem kann ich es gar nicht leiden, wenn jemand unfair oder schlecht behandelt wird – vor allem nicht, wenn derjenige sich nicht wehren kann!

Zu guter Letzt noch ein Geständnis: ich bin ein Snoozer und sogar ein ganz schlimmer! Frühes Aufstehen liegt mir überhaupt nicht und so quäle ich mich jeden Morgen nach gefühlt Milliarden Mal Snoozen aus der Kiste. Und ich schaffe es im Zweifelsfall sogar eine ganze Stunde lang im 5-Minuten-Takt zu snoozen.
Ja, mein Partner muss mich wirklich lieben…  😛

Fragen von „Strich nach Faden“ an mich

Wieso bloggst du?

Als kleiner Weltverbesserer möchte ich die Welt ein bisschen besser machen. Ich habe mich sehr intensiv mit Fitness, Ernährung und mentaler Gesundheit beschäftigt. Ich weiß, wie es sich anfühlt dick zu sein – genauso weiß ich, wie es sich anfühlt dünn zu sein und kenne alle Phasen von unsportlich und desinteressiert bis sportlich und wissbegierig. Ich weiß, wie es ist stark zu sein – ebenso so wie ich weiß, wie es ist sehr schwach zu sein. In meinem Job muss ich mich in kurzer Zeit in neue Themen einarbeiten und damit arbeiten können. Diese Fähigkeit kam mir hier gelegen und ich habe durch intensive Recherchen und die Bereitschaft vieles auszuprobieren einiges lernen dürfen. Und konnte so all meine Schwierigkeiten lösen.

Das über die Jahre gesammelte Wissen möchte ich teilen, meine Erfahrungen schildern und so hoffentlich den ein oder anderen auf seinem eigenen Weg unterstützen (oder aber auch vor Fehlern bewahren). Ich mag es, wenn auch schwierigere Themen einfach aufbereitet werden. So versuche ich immer wissenschaftliche Fakten mit eigenen Erkenntnissen zu kombinieren und das dann für möglichst jeden gut nachvollziehbar auf den Blog zu zaubern. So sollte hoffentlich jeder das Wissen auch für sich anwenden können 🙂

Hast du ein Buch schon mehrmals gelesen? Wenn ja, welches?

Nein, das ist etwas, das ich überhaupt nicht kann. Ich lese fürchterlich gerne und „verschlinge“ gute Bücher geradezu, weil ich wissen möchte, wie es weitergeht… Das ist natürlich nicht mehr gegeben, wenn man das Buch schon einmal gelesen hat. Ich tue mich sogar schwer damit, Bücher zu lesen nachdem ich schon den Film dazu gesehen habe (die Trilogie der Hungerspiele war bisher die einzige Ausnahme).

Was macht dich glücklich?

Wirklich glücklich macht es mich, meine Familie um mich herum zu haben – und da zählen die Fellnasen und Schuppenfreunde dazu (ja, ich bin tierlieb 😛 ).  Wer seine Liebsten nicht jeden Tag sehen kann, weiß sie ganz besonders zu schätzen! 😉

Was steht auf deiner Bucket List?

Ganz oben steht gerade eine Ausbildung zur Yogalehrerin 🙂

Außerdem träume ich schon seit Jahren von einem Fallschirm-Tandemsprung. Letztes Jahr haben wir Indoor Skydiving ausprobiert und es war absolut genial! Das kann vermutlich nur noch von einem realen Sprung getoppt werden…

Was wolltest du als Kind werden?

Oha, da falle ich total ins Klischee – ich wollte immer Prinzessin werden!

Meine Nominierungen

…folgen noch, ich möchte wirklich schöne Blogs für euch aussuchen, auf die ihr euch auch wirklich freuen könnt und die Auswahl läuft noch  – ich freue mich aber schon die ganze Zeit so über die Nominierung, dass ich euch einfach doch schonmal davon erzählen muss 😉

Mein Lieblingspost auf sabrina-garre.de

Natürlich stecke ich in all meine Posts ganz viel Liebe und Herzblut. Dabei versuche ich immer wissenschaftliche Fakten mit meinen Erfahrungen zu ergänzen und meinen Lesern damit möglichst wertvolle Informationen zu bieten. Ich persönlich mag  „Ich lass mir meine schlechte Laune (nicht) verderben“ besonders gern. 🙂

 

Katzengras

Wer hat Angst vor Katzengras?

Nach fast drei Wochen komme ich jetzt endlich wieder zum Schreiben und kann mich mal wieder meinem geliebten Blog widmen! Es sollte aber zwischenzeitlich scheinbar einfach nicht sein… 🙁

Was war da los?

Zunächst einmal bekamen wir unerwartet unerwünschten Besuch, der mich eine gute Woche auf Trab gehalten hat. Ich habe gewaschen, geputzt, geräumt, weggeworfen…meine Finger sahen aus wie die einer alten Oma und dank der vielen Chemie konnte man sogar sehen, wie die Haut immer dünner wurde. Gar nicht schön!

Auslöser war – man mag es kaum glauben – ein kleines Töpfchen Katzengras. Ich hätte nie damit gerechnet, aber plötzlich lag um das Töpfchen herum lauter „Blütenstaub“. Bei näherer Betrachtung sah ich dann aber, dass sich der Blütenstaub bewegte. Ohnein! Ein vergrößertes Handyfoto zeigte kleine (ca. 0,5 mm) Tierchen mit 6 Beinen. Ok, das war seltsam, aber erst mal nicht weiter tragisch. Ich habe die Tierchen aufgesaugt und fand dabei immer mehr davon. Sie hatten sich im kompletten Zimmer verteilt – das war dann schon gar nicht mehr witzig! Vor allem, da wir hier nicht von Flur oder Keller sprechen – nein, das Ganze fand natürlich im Schlafzimmer statt… Google half nicht wirklich und die Facebookgruppe, die ich in meiner Verzweiflung gefragt hatte, brachte mehr Panik als Hilfe. Von Zecken über Wanzen bis zu „Kannmannichtsagen“ war alles dabei.

Weizenlaus Copyright http://westerwaldyoga.de/impressum

Wie geht man damit um?

Damit war dann meine Ruhe dahin. Also Pflanze in eine Plastiktüte (und die gut verschnürt) und ab in den *Tierbedarfladen*, wo ich sie gekauft hatte. Die Leute vor Ort waren echt total nett, konnten mir aber leider weder sagen um welche Tiere es sich handelte noch wie ich sie wieder loswerden könnte. Ein paar Telefonate später hieß es dann ich sollte bitte die Fotos per Mail schicken (was an Ort und Stelle geschah) und „Der Chef meldet sich morgen“.

Jaaaa…bis morgen kann das nur leider nicht warten! Der nächste Schritt war ein Date mit dem Tierarzt. Leider war auch da eine eindeutige Identifikation der kleinen Tierchen nicht so ganz möglich. Ich liebe Tiere ja wirklich über alles, aber kleine Krabbler im Schlafzimmer, die sich auch noch in der ganze Wohnung verbreiten mag ich dann irgendwie doch nicht so gerne! Und ich kann euch sagen, das ist ein richtig ätzendes Gefühl! Selbst direkt nach einer heißen Dusche fühlte es sich an als würde es überall am Körper krabbeln… 🙁

Die einzig verbleibende Möglichkeit, um ein Risiko für uns und die Tiere auszuschließen,  waren leider Chemiebomben vom Tierarzt. Die haben wir dann auch losgelassen, wobei wir samt Tieren außerhalb der Wohnung übernachten mussten. Am nächsten Tag ging es dann mit der Extremputzaktion los und ab da ging eine gute Woche lang jede verfügbare Minute dafür drauf, die Wohnung wieder für uns und vor allem die Tiere wieder normal bewohnbar zu machen. Es war einfach nur fürchterlich – zumal ich im Normalfall auf so viel Chemie wie möglich verzichte (ich stelle ja sogar inzwischen meine eigene Seife her). Alles musste abgewaschen und alle Textilien gewaschen werden.

Was sagen die Problemverursacher?

Nach zwei Tagen hatte sich übrigens auch der „Chef“ gemeldet und mir versprochen, sich um die Problematik zu kümmern. Er hatte auch schon den Katzengras-Lieferanten kontaktiert und meine Mail an ihn weitergeleitet. Dieser hatte ihm mitgeteilt, dass es sich bei den Tierchen um „irgendwelche Läuse“ handeln würde, die aber nicht von dem Katzengras kommen könnten.  Aha!

Ich habe dem *Chef* dann mal erklärt, dass es sich sehr wohl um ein Problem dank Katzengras handelte. Die Tierchen waren Weizenläuse, also eine Art Blattläuse. Der Hersteller beschreibt auf seiner Homepage sogar, dass besagtes Katzengras aus ganz jungen Weizentrieben besteht…ein Schelm, wer einen Zusammenhang zwischen Weizenläusen und Weizentrieben vermutet 😉  Außerdem findet man im Internet diverse Anleitungen zur Zucht dieser Läuse (unter anderem mit Hilfe von Katzengras), die dann an Froschbabies verfüttert werden sollen. Das alles habe ich dem Chef dann in einer Mail verpackt noch einmal mit allen Quellen und einer Makroaufnahme zugeschickt.

Weizenlaus Makro Copyright http://westerwaldyoga.de/impressum

 Dann kam die Mail vom Lieferanten…ganze 6 Tage nach dem Vorfall

Sehr geehrte Frau Garre,

der Besitzer des *Tierbedarfladen*, hat uns darüber informiert, dass Sie einen Befall von Läusen an Ihrem Softgras von der *Lieferant* haben. Wir freuen uns, dass Sie so aufmerksam waren und uns dies sofort weiter geleitet haben.

Für Sie, Ihr Haustier und Ihre Umgebung besteht keinerlei Gefahr. Eine Blattlaus ist ein reiner Pflanzenschädling und ernährt sich ausschließlich von pflanzlichem Zellsaft. Bitte entsorgen Sie die betroffene Futterpflanze einfach in Ihrem Hausmüll.  Weitere Maßnahmen sind nicht notwendig.

Woher die Läuse auf Ihrer Futterpflanze gekommen sind, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Momentan liegt bei uns im Betrieb kein Schädlingsbefall vor. Wahrscheinlich ist der Befall saisonal bedingt. Da wir im Moment auf den Herbst zu gehen, suchen sich viele Schädlinge einen neuen Wirtspflanze, welche am besten über den Winter warm steht. Deshalb bilden Blattläuse gerade um diese Jahreszeit Flügel aus, um sich eine neue Pflanze zu suchen.

Natürlich ist es ärgerlich, wenn man eine gekaufte Pflanze entsorgen muss.

In Absprache mit Herrn *Chef* können Sie sich gerne eine kostenlose Ersatzpflanze in der *Tierbedarfladen* Filiale abholen.

Mit grünen Grüßen

Ich habe also eine Woche lang geputzt, hatte 70 Euro Tierarztkosten, dazu Unkosten für heißlaufende Waschmaschine und Trockner, keine freie Minute mehr für mich und das bringen wir jetzt wieder in Ordnung, indem wir eine Pflanze für 2,99 Euro verschenken, die im Leben niemals wieder in meine Wohnung kommen wird?

Ich habe der netten Dame per Mail deutlich gemacht, dass ich mich von ihr ziemlich auf den Arm genommen fühlte. Außerdem habe ich sie gefragt, ob das ihr Ernst war. Lebt sie wirklich fast eine komplette Woche mit Ungeziefer in der Wohnung ohne etwas dagegen zu unternehmen und wartet darauf, dass sich der Lieferant mit einer solchen Lösung bei ihr meldet?

Der Händler hat das Problem dann aber doch noch gelöst

Da der *Tierbedarfladen* die Mails in Kopie erhalten hat, rief mich am nächsten Tag noch einmal der *Chef* an und entschuldigte sich für die Mail des Lieferanten. Letztlich hat er mir die Kosten für den Tierarzt erstattet und noch ein bisschen was für die zusätzlich entstandenen Kosten und den ganzen Aufwand draufgelegt. Damit konnten wir uns dann letzten Endes auch vernünftig einigen. Sollte *Chef* das hier lesen: An dieser Stelle noch einmal „Danke, dass wir das vernünftig klären konnten!“ 🙂

Gibt es etwas Positives an der Sache?

Ich versuche immer an allem das Positive zu sehen. Manchmal ist das ganz einfach, manchmal eher nicht. Anfangs habe ich mich auch wirklich schwer damit getan, an Läusen und Chemie in meiner Wohnung etwas Positives zu finden! Außerdem hat mir der ganze Aufwand meinen kompletten Zeitplan durcheinander gebracht, da in der Zeit eigentlich komplett alles andere liegen geblieben war. Glücklicher Weise habe ich jetzt so langsam alles wieder im Griff 😉

 Aaaaber es ist mir gelungen auch hieran etwas Positives zu finden – sonst wäre ich auch vermutlich verzweifelt

Schon vor langer Zeit habe ich festgestellt, dass wir eigentlich viel zu viele Dinge in unserer Wohnung angesammelt haben. Eigentlich wissen wir nicht einmal, was wir alles haben und teilweise kaufen wir Sachen doppelt, weil uns nicht bewusst ist, dass wir es schon haben. Das sind dann Dinge, die wir ganz besonders brauchen, kaufen, weglegen und niemals benutzen 😛 Daher habe ich schon lange geplant, unsere Besitztümer zu reduzieren und dieser Vorfall war eine prima Gelegenheit dazu.

Ein erster Schritt zu einem minimalistischen Leben

Viele Dinge wurden bereits aussortiert und sind entweder in den Müll gewandert oder sie waren noch in einem guten Zustand, sodass sie Bedürftigen zu Gute kamen. Die Wohnung ist mittlerweile wieder sauber – vermutlich sauberer als je zuvor 😀 Trotzdem hat die riesige Putzaktion den Stein ins Rollen gebracht und es wird in der nächsten Zeit noch sehr viel mehr aussortiert. Auf lange Sicht würde ich gerne minimalistischer leben und dazu gehört, sich von unnötigem Ballast und materiellem Überfluss zu befreien. Ich habe gelesen, dass jeder Mensch in Europa durchschnittlich 10.000 Dinge besitzt, von denen er aber nur einen Bruchteil wirklich benutzt. Das ist doch irgendwie erschreckend, oder?

Ich möchte mich mehr auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren und das sind sicher nicht leblose Gegenstände! Und ganz ehrlich, davon können wir nichts mitnehmen, wenn der große Tag des Abschieds gekommen ist. Dann habe ich mein Geld und meine Energie doch viel lieber in tolle Erlebnisse und liebe Menschen und Tiere investiert. Das Leben ist zum Leben da!

Daher werdet ihr in Zukunft sicher noch öfter von meinem „Minimalismus-Projekt“ hören. 😉


Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena