Endlich Wohlfühlen

Fühle dich endlich (wieder) wohl in deinem Körper

Finde innere Ruhe und Ausgeglichenheit

Kehre zurück in deine Kraft und entdecke was du eigentlich für ein toller Mensch bist

Komm mit auf die Reise zu deinem Wohlfühl-Ich

10 Wochen für Körper, Geist und Seele

Stell Dir mal vor, du hättest eine Mentorin an deiner Seite, die dich dabei supportet, gesunde Routinen für dein Leben zu etablieren, Freude an Bewegung zu gewinnen und zu deinem besten Selbst zu werden. Stell dir mal vor, du hättest einen Ort an dem du konstant an dir arbeitest, Körper und Geist stärkst und zudem deine Persönlichkeit weiterentwickelst. Westerwald Yoga ist genau dieser Ort. Hier kehrst du zurück in deine Kraft – für ein Leben, in dem du dich wirklich wohl fühlst.

Und um dein wahres Potential wirklich zu leben, ist es essentiell, nicht nur einen Lebensbereich zu meistern, sondern der CEO deines Lebens zu werden – und zwar in allen Lebensbereichen. Step by step.

Der 10-Wochen-Kurs ist perfekt für dich, wenn…

…du dich endlich wieder in deinem Körper wohl fühlen möchtest

  • Ernähren statt essen durch einen ausgewogenen Ernährungsplan ohne Zugabe von „Zaubermitteln und Pülverchen“
  • Kräftigung und Formung des Körpers, sowie Kräftigung des Herz-Kreislauf-Systems durch ausreichende Bewegung
  • Verbesserung des Körpergefühls durch Achtsamkeitstraining

…du auch im Geist wieder in deine Kraft kommen und ein ausgeglichenerer Mensch werden möchtest

  • Routinen mit Techniken aus dem Yoga und der Persönlichkeitsentwicklung für einen guten Start in den Tag und um Ruhe für die Nacht zu finden
  • Affirmationen und Meditationen
  • Energiegewinn durch ausreichenden Schlaf

… du dir eine Mentorin an deiner Seite wünschst, die dich kontinuierlich an dein Potential erinnert und dich dabei unterstützt am Ball zu bleiben

Wer begleitet in der gesamten Zeit?

Hi, das bin ich, Sabrina – mit ganzem Herzen Yogalehrerin, Spiritjunkie und ein echtes Wäller Landkind.

Ursprünglich kam ich von der sportlichen Seite zum Yoga und habe es genau so genutzt: als reines Workout, um den Körper zu kräftigen und zu formen. Erst im Laufe der Zeit habe ich mich über die sportlichen Aspekte hinaus mit Yoga beschäftigt und so nach und nach meinen Weg bis hin zur Gründung des Yogastudios gefunden.

Auf meiner Reise zum Yoga habe ich mich ausgiebig mit den Themen Ernährung und Sport auseinandergesetzt, sehr viel ausprobiert (oft gescheitert) und letztlich erkannt, wie ich meinen Körper mit Hilfe dieser Komponenten formen kann.

Darüber hinaus beschäftige ich mich seit gut 20 Jahren mit Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung und der Frage „Was braucht der Mensch zum Glücklich sein?“

Ich habe mein gesammeltes Wissen zu diesen Themen in das Programm fließen lassen und freue mich unheimlich darauf, dein Leben damit zu bereichern!

Erlebe eine Zeit, die dein Leben verändern kann

Lerne die Bedürfnisse deines Körpers und deines Geistes zu erkennen und zu erfüllen. Verbinde dich mit dir selbst und kehre zurück in deine Kraft.

Wir werden ganz wundervolle 10 Wochen erleben, in denen wir ganz viel für uns tun. Wir werden uns gesund ernähren, täglich ca. 30-60 Minuten bewegen und für einen guten Schlaf sorgen. Wir werden unser theoretisches Wissen ergänzen und Routinen aufbauen, mit deren Hilfe wir den Tag gut beginnen und abschließen.

Das Programm im Überblick

  • Wöchentlich wechselnde Ernährungspläne
  • Dein persönlicher Bewegungsplan für yogafreie Tage – selbstverständlich angepasst an deine Bedürfnisse
  • Videos, in denen ich alle wichtigen Infos rund um das Thema Ernährung, Bewegung und Schlaf leicht verständlich aufbereite
  • 20 Yoga Sessions im Studio (Mo & Fr 19:30 – 20:30 Uhr), die dir nach der Stunde als Aufzeichnung zur Verfügung stehen (nur Yogalehrer zu sehen)
  • 10 aufgezeichnete Meditationen
  • Aufbau einer Morgenroutine für einen energetisierten Start in den Tag
  • Aufbau einer Abendroutine für eine ruhige Nacht
  • WhatsApp Gruppe zur Klärung von Fragen, für Diskussion und Austausch mit den anderen Teilnehmern, wie auch zur gegenseitigen Motivation
  • Wöchentliche 1:1 Calls zur Besprechung deiner persönlichen Entwicklung und Klärung deiner Fragen
  • Professionelle Fotos in regelmäßigen Abständen, mit denen du am Ende deine Entwicklung verfolgen kannst (sofern gewünscht)
  • Journal als „Mini Tagebuch“ für die Zeit des Programmes
  • Deine eigene Yogamatte
  • Ein Mala-Armband, das dir zeigen wird wie schön das Leben ist und
  • weitere unbezahlbar wertvolle Tools aus dem Yoga und der Persönlichkeitsentwicklung

Das Aufzeichnen der Yogastunden (nur Yogalehrer zu sehen) wie auch von Meditationen und Informationsvideos dient der Flexibilität der Teilnehmer. Es sollte jedoch zumindest ein Präsenztermin in der Woche vor Ort im Studio wahrgenommen werden.

Das ganze Paket im Wert von 1.800,00 Euro gibt es jetzt zum einmaligen Einführungspreis von nur 499,00 Euro.

Dich erwartet eine  10wöchige Transformation, in derdu dich selbst besser kennenlernst und deinen Körper –  wie auch dein Mindset – positiv veränderst.

Bist du bereit?

Es ist keinerlei Vorerfahrung für diesen Kurs notwendig.

Bei Fragen steht Sabrina unter WhatsApp 0159 052 710 36 oder Email info@westerwaldyoga.de gerne zur Verfügung.

Fotochallenge #westerwaldyogaaroundtheworld

#westerwaldyogaaroundtheworld
🌳 Zeigen wir der Welt, was Westerwälder für schöne Bäume können! 🌳

Schießt Fotos
– auf denen ihr die Baumpose
– an einem schönen Ort macht (die Ortsangabe wäre toll!) und
– dabei ein Shirt, eine Jacke oder einen Pulli mit dem Westerwald Yoga Logo tragt.

Die Fotos könnt ihr auf Facebook oder Instagram posten und @westerwaldyoga dabei verlinken – ihr könnt auch gerne den o.g. Hashtag dazu setzen, dann finden sich alle untereinander.
Wer weder Facebook noch Instagram hat, kann mir sein Foto auch per Mail (info@westerwaldyoga) oder per WhatsApp (+49 159 052 710 36) zusenden.

Alle Fotos werden von Westerwald Yoga zum einen auf Facebook und Instagram gepostet – zum anderen aber auch ausgedruckt und gerahmt an eine Wand in der Umkleide im Studio gehängt. Mit dem Posten / der Einsendung des Fotos nehmt ihr außerdem ganz automatisch an der Verlosung einer 5er-Karte für das Studio teil.

Die Verlosung wird zwei Mal jährlich durchgeführt.

…zum Schluss noch das notwendige „Kleingedruckte“ 😋
Mit deiner Teilnahme erklärst du dich mit folgendem einverstanden:
Du bist mindestens 18 Jahre alt.
Dein Foto darf von Westerwald Yoga veröffentlicht werden und im Falle eines Gewinns darf auch dein Name veröffentlicht werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Facebook/Instagram steht in keinerlei Verbindung zu dieser Challenge.

Mit einer Mala meditieren…

Daß Meditationen unglaublich viel bringen können, haben wir ja bereits im Blogbeitrag Meditation als Workout für den Geist festgestellt. Es ist aber nicht immer einfach, sich ganz auf die Meditation einzulassen – das weiß ich aus Erfahrung. Wenn auch du in deiner Meditation (noch) keine Ruhe findest und deine Gedanken immer wieder abschweifen, dann könnte die Meditation mit einer Mala genau das Richtige für dich sein… 

Was ist eigentlich eine Mala?

Eine Mala ist eine traditionelle Meditationskette aus dem Buddhismus bzw. Hinduismus. Der Begriff „Mala“ ist Sanskrit und bedeutet so viel wie „Meditationskranz“. Sie wird seit Jahrtausenden von Hindus, Buddhisten und Yogis getragen und zur Meditation genutzt. Mit der Verbreitung des Yoga in der westlichen Welt wird sie aber auch bei uns immer beliebter. 

Wie sieht eine Mala aus?

Eine Mala besteht aus 108 Perlen und einer sogenannten Guru-Perle.

Die Perlen sind traditonell aus Materialien wie Sandelholz oder Rudrakhsa-Perlen hergestellt. Heute gibt es aber auch viele Malas aus Edelsteinen, die den Träger durch ihre energetischen Eigenschaften zusätzlich unterstützen sollen.

Die Guru-Perle ist etwas größer als die anderen und besteht oft aus einem besonderen Material. Außerdem besitzt sie meist eine Verzierung, zum Beispiel eine Quaste als Symbol für den tausendblättrigen Lotus. 

Wieso genau 108?

Die 108 ist im Hinduismus, Buddhismus und anderen asiatischen Religionen eine heilige Zahl. Warum?

Indische Gottheiten haben 108 Namen. Nach der hinduistischen Tradition werden 108 Upanishaden (die wichtigsten der uralten Schriften Indiens) anerkannt. Im Buddhismus existieren 108 Bände der gesammelten Lehren Buddhas. Aber auch religionsunabhängig spielt diese Zahl immer wieder eine Rolle: Der Durchmesser der Sonne hat den 108-fachen Durchmesser der Erde. Der Abstand von der Sonne zur Erde beträgt 108 mal dem Durchmesser der Sonne. 108 Energielinien laufen zusammen um das Herz-Chakra zu bilden. Es gibt unglaublich viele Beispiele für die Besonderheit dieser Zahl.

Wie meditiert man mit einer Mala?

Die Meditation mit einer Malakette nennt man „Japa Meditation“. Bei dieser Form der Meditation wird ein bestimmtes Mantra oder eine Affirmation immer wieder wiederholt. Mantras können beispielsweise Laute wie „OM“, aber auch Sätze in Sanskrit oder Affirmationen (einfache, klare, positiv formulierte Sätze, z.B. „Ich bin dazu fähig, wunderbare Dinge zu tun.“) sein.

Gemäß Überlieferung entfaltet ein Mantra seine volle Wirkung erst nach 108 Wiederholungen. Daher hat eine Mala genau 108  Perlen – für jede Wiederholung eine. Der Medititerende lässt sie nach und nach durch seine Finger gleiten. So kann er sich voll und ganz auf sein Mantra konzentrieren und wird nicht durch das Zählen der Wiederholungen abgelenkt. Dies ermöglicht eine tiefere Meditation und die entstehende Energie wird dabei direkt in der Kette „gespeichert“.

Die Guru-Perle markiert den Start und Endpunkt der Meditation. Außerdem dient sie dazu, den Fluss der Energie durch die restlichen Perlen zu beruhigen und einen zyklischen Energiefluss durch die Mala zu verhindern.

Für wen ist eine Mala geeignet?

Grundsätzlich kann jeder eine Malakette tragen – unabhängig davon, ob er sie für die Meditation oder nur als schönes Schmuckstück nutzt. Man kann sie als Kette um den Hals tragen oder auch mehrfach um das Handgelenk wickeln.

Unabhängig von der Art des Tragens wirst du schon nach ein paar Tagen merken, dass sich zwischen dir und deiner Mala eine ganz besondere Beziehung entwickelt. Durch das Tragen entsteht eine Wechselwirkung zwischen euch: Die Perlen nehmen Energie von dir auf und speichern sie in sich. Zeitgleich geben sie aber auch ein Stück ihrer Energie an dich ab. So wird deine Malakette durch das Tragen zu einem sehr persönlichen Gegenstand. Außerdem wird sie dir durch ihre energetischen Eigenschaften selbst ohne Meditation als Begleiter auf dem Weg zu mehr Ruhe, Gelassenheit und einem positiven Leben dienen. 

Woher bekomme ich eine Mala?

Natürlich kann man fertige Malas in Läden, auf Märkten oder im Internet kaufen. In dem Fall sollte man sich am besten ganz von seiner Intuition leiten lassen, um eine Mala zu bekommen, die zu einem passt. Abhängig vom verwendeten Material haben Malas ganz unterschiedliche Eigenschaften. Du hast bestimmt schon mitbekommen, dass  verschiedene Edelsteine unterschiedlich auf den Menschen wirken.

Es besteht aber auch die Möglichkeit sich von einem Spezialisten eine ganz persönliche Mala anfertigen zu lassen. Diese wird dann vollkommen auf ihren zukünftigen Träger abgestimmt. Es wird geschaut welche Eigenschaften der Träger hat und welche Perlen ihn auf seinem persönlichen Weg am besten unterstützen.

Mit ein wenig Ahnung von Edelsteinen, einer seriösen Bezugsquelle für Edelsteinperlen mit guten energetischen Eigenschaften und ein wenig Geschick kann man sich eine Mala auch selbst erstellen.

Wenn du dir das nicht zutraust, aber dennoch eine ganz individuelle und persönliche Mala haben möchtest, kann ich dir einen entsprechenden Workshop ans Herz legen. In diesen Workshops werden verschiedenste Edelsteinperlen zur Verfügung gestellt und man erhält Informationen zu den energetischen Eigenschaften der verschiedenen Edelsteine. Zusätzlich gibt es Unterstützung beim Knüpfen (sodass man am Ende auch eine wirklich schöne Mala hat) und eine Einführung in die Japa Meditation.

Ein Mala Workshop im Westerwald?

Leider muss man als Westerwälder im Normalfall relativ weit fahren, um einen Mala Workshop besuchen zu können. Da es aber bestimmt auch hier viele Yogis mit Interesse an einer ganz persönlichen Mala gibt, habe ich für euch zwei Spezialistinnen ins Studio nach Rennerod eingeladen.

Und so findet am 17.08.2019 von 12:00 bis ca. 16:30 Uhr der erste Mala Workshop im Westerwald Yoga Studio statt.

Genauere Informationen zum Workshop findest du in den Kursbeschreibungen.

 


Foto: Herzstücke mit Om


Sind meine Yogastunden was für dich?

Meine Yogalehrer-Ausbildung

Findest du nicht auch, dass Teilnehmer eines Kurses ihrem Lehrer vertrauen können sollten? Sie wissen im Normalfall nicht so viel wie ihr Kursleiter und das ist vollkommen in Ordnung. Sie legen aber ihre Gesundheit in die Hände dieser Person. Und meiner Meinung nach dürfen sie dann auch erwarten, so trainiert zu werden, dass ihnen möglichst nichts passieren kann. (Hier findest du ein paar Informationen dazu, wann Yoga auch gefährlich sein kann.) Einige von euch verfolgen schon seit einer Weile meinen Blog. Und ganz sicher habt ihrschon mitbekommen, dass mir sehr an der Gesundheit aller gelegen ist. Ich versuche, euch vor meinen eigenen Fehlern zu bewahren und Tips zu geben, wie man es besser machen kann.

Ich habe mich für eine sehr hochwertige Yogalehrer-Ausbildung entschieden.

Da ich mir der Verantwortung eines Yogalehrers sehr bewusst bin, war für mich von Anfang an eine hochwertige Ausbildung wichtig. Nach einigen Recherchen entschied ich mich für eine international anerkannte und zertifizierte Yogalehrer-Ausbildung bei einem von der American Yoga Alliance (AYA) anerkannten Ausbildungsinstitut. Die AYA erstellt Richtlinien, die einen hochwertigen internationalen Qualitätsstandard für Yogalehrer-Ausbildungen gewährleisten. Zudem erfolgt der Unterricht nach den Richtlinien des BDY, dem Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland. Daher erfüllt die Ausbildung national wie auch international einen hohen Ausbildungsstandard. Neben der Zertifizierung bietet sie mir außerdem die Grundlage für eine zukünftige Krankenkassenzulassung. Auch das verdeutlicht meiner Meinung nach noch einmal die Wertigkeit der Ausbildung.

Was habe ich in meiner Ausbildung gelernt?

Zunächst einmal habe ich natürlich sehr viel über die verschiedenen Elemente von Yogastunden gelernt: Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atmung) und Meditation / Entspannung. Hier haben wir sowohl praktisch gearbeitet, als auch ergänzendes theoretisches Wissen erhalten.

Asanas

Gerade für die Asanas (Körperhaltungen) hatten wir einen wahnsinnig guten Lehrer, der sehr viel Wert auf eine korrekte Ausführung gelegt hat. Er hat uns extrem detailliert vermittelt, wie die einzelnen Posen auszuführen sind, worauf bei Teilnehmern zu achten ist und vor allem auch, wie man seine Teilnehmer korrigieren und ggf. auch mit Hilfsmitteln unterstützen kann. Besonders wertvoll empfand ich in diesem Zusammenhang auch die Auseinandersetzung mit der Anatomie und Physiologie. Nur wer weiß, wie der Körper aufgebaut ist und wie er arbeitet, versteht auch wie die Asanas wirken, wann man sie nicht ausführen sollte, welche Auswirkungen eine falsche Ausführung hat oder wie man Menschen mit körperlichen Beschwerden unterstützen kann.

Pranayama

Bestimmt hat der ein oder andere von euch schon einmal Pranayama in einem Yogakurs kennengelernt. Hierbei handelt es sich um verschiedene Atemübungen, die uns helfen unseren Atem bewusst wahrzunehmen und zu steuern. In der Ausbildung haben wir uns mit verschiedenen Pranayama-Techniken mit jeweils unterschiedlichen Wirkungen beschäftigt. Zusätzlich haben wir einiges über Atemphysiologie  und Atemmechanik, also „Wie funktioniert die Atmung?“gelernt.

Wie sehr sich die Atmung auf Körper und Psyche auswirkt, kann jeder in einem einfachen Test selbst erfahren: In Stresssituationen neigen wir dazu sehr schnell und flach zu atmen. Wenn du das nächste Mal in eine solche Situation gerätst und auf deinen Atem achtest, wirst du das schnell bemerken. Versuche dann bewusst tief ein- und auszuatmen und du wirst sicherlich feststellen, dass du insgesamt ruhiger wirst und wieder klarer denken kannst.

Meditation / Entspannung

Im Bereich Meditation / Entspannung beschäftigten wir uns beispielsweise mit verschiedenen Meditationen, Meditationsformen, sowie Entspannungstechniken und Entspannungsphysiologie.

Ergänzt wurde dies durch die Energielehre. Im Yoga geht man davon aus, dass neben dem physischen Körper auch ein feinstoffliches (nicht messbares) Energiesystem besteht. Es ist also ein eher in die spirituelle Richtung gehendes Thema. Doch auch hier konnte ich insbesondere durch praktische „Experimente“ wertvolle und teils extrem überraschende Erfahrungen sammeln. Wenn euch das Thema interessiert, lasst es mich ruhig wissen – dann schreibe ich auch mal etwas darüber!

Weiterführende Theorie

Zusätzlich zu der praktisch-theoretischen Arbeit kamen viele ergänzende Themen und Hintergrundinformationen zur Vorbereitung auf eine künftige Lehrtätigkeit hinzu. So beschäftigten wir uns beispielsweise mit  Yoga und Kommunikation, Yoga und Coaching, Yoga und Ayurveda, Yoga und Ernährung, Psychologie für Yogalehrer und Yoga-Therapie (mit Fokus auf psychischen Erkrankungen, wie Burnout und Depression, und auf körperlichen Einschränkungen).

Zudem haben wir sehr viel über die Geschichte und Philosophie des Yoga gelernt. Für mich gab hier sogar ein ganz tolles AHA-Erlebnis:  Als ich mich intensiver mit der Philosophie beschäftigte, habe ich erst einmal festgestellt, wie sehr ich Yoga tatsächlich schon lebe. Und das allein schon durch die Werte, die mir wichtig sind und die Prinzipien nach denen ich versuche zu handeln!

Das hat mich noch einmal mehr darin bestärkt, dass Yogalehrer für mich mehr als nur ein Job, sondern vielmehr eine echte Berufung ist, da es mein Leben total widerspiegelt. <3

Meine Yogastunden

Was unterrichte ich?

Ich wurde in Hatha Yoga und Vinyasa Yoga ausgebildet (eine Übersicht der verschiedenen Yogastile findest du hier). Da ich ein eher ruhiger Typ bin und es auch im Yoga gerne etwas ruhiger mag, spiegelt sich das auch in meinen Stunden wider. Ich möchte, dass sich jeder auf die Stunde und das wundervolle Gefühl danach freut, statt sich „zum Sport zu quälen“.  Wir stärken den Körper, powern ihn aber nicht aus. Letztlich sollte jeder nach einer Stunde ganz entspannt nach Hause gehen, in dem Wissen seinem Körper und auch seinem Geist etwas Gutes getan zu haben.

Wie läuft eine Yogastunde bei mir ab?

Um zunächst einmal ganz in der Stunde anzukommen, beginnen wir mit einer kleinen Entspannungsphase und bringen anschließend mit Hilfe bewusster Atmung noch ein wenig mehr Ruhe in den Körper (keine Angst, keiner muss hecheln und sich blöd vorkommen 😉 ). Danach wärmen wir uns ein wenig auf, um dann in die Asanas einzusteigen. Die Asanas sind grundsätzlich für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene geeignet und ich biete immer wieder Variationen an, sodass jeder die optimale Ausführung für sich findet. Zudem passe ich die Auswahl der Asanas der Grupppe und dem Fokus des Kurses entsprechend an. So hat beispielsweise eine sehr dynamische Gruppe natürlich andere Bedürfnisse als eine 60+ Gruppe. Zum Ende der Stunde kommt noch einmal eine Entspannungsphase, sodass jeder ganz entspannt aus der Stunde geht.

Warum mache ich in den Yogastunden nicht selbst mit?

In meinen Stunden zeige ich die Asanas, mache aber nicht durchgängig mit. Ich denke, auf diesem Weg besonders hochwertige Yogastunden anbieten zu können. Das ist vielleicht für den ein oder anderen etwas befremdlich. Ich war selbst zunächst etwas verwundert, als mir in der Ausbildung nahegelegt wurde nicht mitzumachen. Das hat aber einen wirklich guten Grund:

Wenn ich eine Stunde gebe, mache ich diese Stunde ganz allein für meine Teilnehmer und nicht für mich. Das heißt, ich bin mit meiner vollen Konzentration bei den Teilnehmern. Ich achte auf eine korrekte Haltung, wenn nötig korrigiere ich oder unterstütze ggf. dabei noch mehr aus einer Pose herauszuholen. In meiner Prüfung  bekam ich von einer lieben Kollegin ein ganz wundervolles Feedback: Sie sagte, sie fühlte sich in meiner Stunde durchgängig sicher und geborgen, da ich die ganze Zeit auf meine Teilnehmer aufgepasst und sofort sanft eingegriffen habe, wenn eine Pose nicht ganz korrekt ausgeführt wurde. Ist das nicht schön?

Letztlich führt es also dazu, den Nutzen und Wert der Yogastunde für jeden einzelnen zu erhöhen und zugleich das Verletzungsrisiko aller Teilnehmer zu minimieren.


Du hast eine Frage dazu?

Kein Problem – schreib mir doch einfach eine Email an info@sabrina-garre.de 😉


 

SabrinaGarre Yoga

Yoga KANN gefährlich sein…worauf man achten sollte

Warum kann Yoga gefährlich sein?

Yoga hat extrem viele Vorteile

Das wisst ihr bereits, denn davon habe ich ja schon in meinem letzten Artikel erzählt. Wer es nochmal nachlesen möchte, findet hier mehr Informationen zu den Vorurteilen gegen Yoga und den Vorteilen von Yoga.

Doch jeder Sport birgt auch Risiken

So wie bei allen anderen Sportarten gibt es natürlich auch im Yoga ein gewisses Verletzungsrisiko. Führt man Asanas (Körperhaltungen) nicht korrekt aus oder überschätzt man sich und geht über seine Grenzen können gezerrte Muskeln, gereizte Gelenke, entzündete Nerven, gerissene Bänder oder aber auch Verletzungen an Wirbelsäule, Schulter-, Knie- und Hüftgelenken die Folge sein.

Da ein Großteil der Schmerzen erst zeitverzögert aufkommt, haben viele Yoga-Praktizierende Beschwerden, die sie gar nicht mit Yoga in Verbindung bringen.

Die Gefahr ist besonders hoch, wenn schlecht ausgebildete Lehrer auf übereifrige Schüler treffen.

William J. Broad, ein Wissenschaftsjournalist der „New York Times“ hat sich über 5 Jahre mit Yoga und seinen Risiken beschäftigt und sieht einen Hauptgrund für Yoga-Verletzungen in den Lehrern:

Immer mehr Anbieter drängen in den Markt. Und zu viele sind nicht dafür ausgebildet, Schüler umsichtig und achtsam, auch unter Berücksichtigung körperlicher Einschränkungen, zu unterweisen. […] Gute Yogalehrer drosseln das Tempo ehrgeiziger Schüler eher, als sie anzutreiben.

Es kann gefährlich werden, wenn schlecht ausgebildete Yogalehrer oder auch andere Trainer grundlegende Dinge falsch machen. Wenn beispielsweise die Grundhaltungen nicht stimmen und ein Fuß falsch steht, wirkt sich das auf den kompletten Körper aus (in meinem Artikel zum Barfußlaufen habe ich diese Kettenreaktion beschrieben). Trainieren diese Leute selbst,  sind Verletzungen an ihren Fußgelenken, Knien und Hüfte vorprogrammiert. Da ist es fraglich, ob sie genau diese Fehler bei ihren Teilnehmern sehen und entsprechend korrigieren können.

Sind sich die Teilnehmer zusätzlich nicht ihrer Grenzen bewusst oder übergehen körperliche Einschränkungen und werden nicht entsprechend betreut, ist das ebenso gefährlich. Eine Kombination von schlecht ausgebildeten Lehrern und übereifrigen Schülern führt folglich zu  einem besonders hohen Verletzungsrisiko.

Yogalehrer/in ist kein geschützter Beruf

Was bedeutet das? Jeder, wirklich jeder kann sich als Yogalehrer/in bezeichnen und Yogaunterricht anbieten.

Ein Beruf ist reglementiert, wenn Sie einen bestimmten Abschluss haben, besondere Prüfungen ablegen oder sich bei einer Berufsorganisation registrieren lassen müssen, bevor Sie ihn ausüben dürfen.

Nach der deutschen Handwerkszeitung sind in Deutschland 152 Berufe reglementiert / geschützt. Alle anderen Berufsbezeichnungen können mehr oder weniger „einfach so“ geführt werden. Ich hätte also durchaus schon vor einiger Zeit einfach loslegen können. Und das wußte ich schon, als ich entschied Yogalehrerin zu werden. Ich hatte bereits einige Jahre Yogaerfahrung auf dem Buckel und konnte für mich gut trainieren. Aber die Verantwortung für andere zu übernehmen ist dann doch nochmal eine ganz andere Hausnummer! …und wenn ich etwas mache, dann möchte ich es auch wirklich gut machen!

Dasselbe gilt übrigens auch für Trainer

Auch die Berufsbezeichnung Trainer ist nicht geschützt. Daher variiert auch hier die Qualität des Trainings abhängig von der Person, die es leitet. Etwas gruselig finde ich, dass es Unternehmen gibt, die Lizenzen an Fitnessstudios verkaufen und dann deren Leute innerhalb von 2 Tagen zu Trainern bestimmter Kurse „ausbilden“. Da gibt es also Leute, die eine Art Yoga-Workout unterrichten – aber keine Yogalehrer sind. Oder aber auch Leute, die eine Art Ballett-Workout unterrichten – aber keinerlei Balletterfahrung haben…also von den zwei Tagen mal abgesehen. 😉

Mit dem richtigen Lehrer ist Yoga eine sichere Sportart

Mediziner der University of Alabama beschäftigten sich mit der Frage „Wie gefährlich ist Yoga?
Dazu werteten sie Krankenhausmeldungen aus den Jahren 2001 bis 2014 aus, in denen erwähnt wurde, dass die Patienten vor den Beschwerden Yoga praktiziert haben. Dabei kamen sie unter anderem zu folgendem Ergebnis:

„Yoga ist eine sichere Sportart“, schlussfolgern die Forscher. Natürlich solle man sich, besonders im Alter, ein wenig vorsehen, die eigenen Grenzen kennen, Yogalehrer sollten qualifiziert sein und auf die richtige Ausführung der Übungen achten. Noch gefährlicher als ein Stolpern auf der Yogamatte ist ja leider, zu viel herumzusitzen.

Angelika Beßler, die Chefin des Berufsverbands der Yogalehrenden in Deutschland, bestätigt noch einmal die Wichtigkeit einer guten Ausbildung:

Gut ausgebildete Yogalehrer wissen um das Risiko, sich zu überfordern.

Ein gut ausgebildeter Lehrer kann seine Schüler einschätzen und die Übungen an die Bedürfnisse seiner Schüler anpassen. Dabei ist es immer möglich mit entsprechenden Hilfsmitteln zu unterstützen. Um einzuschätzen, welche Variante sich für bestimmte körperliche Einschränkungen eignet, sind aber beispielsweise Kenntnisse über die menschliche Anatomie und Physiologie unumgänglich.

Achtet man auf eine gute Ausbildung des Yogalehrers, muss man nicht mit seiner Gesundheit bezahlen

Eine gute Ausbildung und ständige Weiterbildung bekommt leider niemand geschenkt. Wie in jedem anderen Beruf wirkt sich das verständlicher Weise auch bei Yogalehrern aus. Und wie bei allem ist auch hier nicht unbedingt der günstigste Preis der beste! Zu wissen, wie eine Pose ausgeführt wird ist etwas ganz anderes als zu wissen, wofür sie gut ist, unter welchen Umständen man sie nicht ausführen darf, wie man Fehler korrigiert, wie man bei körperlichen Einschränkungen unterstützt, welche Hilfsmittel sich eignen und welche Prozesse körperlich wie auch psychisch durch die Pose ausgelöst werden.

Daher möchte ich euch ans Herz legen, auf  euch aufzupassen und auf die Qualifikation eurer Yogalehrer und Trainer zu achten.

Sonst spart ihr vielleicht am falschen Ende und bezahlt letztlich mit eurer Gesundheit.
…und das ist dann doch sehr viel teurer 😉

 


Foto & Bearbeitung: Nerd Hexe


 

SabrinaGarreYoga

Vorurteile gegen Yoga – und warum sie nicht wahr sind

Yoga ist kein richtiger Sport

Nein, Yoga ist eigentlich sogar noch viel mehr als „nur“ Sport – es ist eine Philosophie und wirkt auf Körper, Geist und Seele.

Trotzdem denken viele, dass Yoga unter sportlichen Gesichtspunkten nichts wert ist, weil es so einfach aussieht. Tatsächlich erfordert Yoga aber ein gewisses Maß an Koordination und beansprucht sogar tief liegende Muskeln, die wir bei anderen Sportarten nicht erreichen und die in unserem Alltag oft verkümmern. Man kann es eigentlich als Ganzkörperworkout bezeichnen, da man alle Muskeln trainiert und zusätzlich Herz und Lunge, das vegetative Nervensystem, den Hormonhaushalt und die Konzentrationsfähigkeit stärkt.

Yoga ist nur was für Frauen

Wie eben schon gesagt, kräftigt Yoga den gesamten Körper…und den haben auch Männer! Tatsächlich wurde Yoga sogar von Männern entwickelt und in Indien für eine lange Zeit nur von Männern an Männer weitergegeben.

Und wem das noch nicht männlich genug ist: Sogar die Fussballnationalmannschaft hat einen eigenen Yogatrainer und selbst Bodybuilder wissen inzwischen den Nutzen von Yoga zu schätzen, da es die Muskulatur dehnt, die sich beim „Pumpen“ auf Dauer verkürzt und damit die Beweglichkeit einschränkt.

Ich bin zu unbeweglich – beim Yoga muss man sich verbiegen können

Man muss nicht extrem beweglich sein, um Yoga zu machen. Man macht Yoga, um beweglicher zu werden.

Die Unbeweglichkeit kommt oft von verkürzten Muskeln, die entweder durch zu viel oder zu wenig Beanspruchung der Muskulatur entstehen. Yoga wirkt dem entgegen, da neben der Kräftigung auch eine Dehnung der Muskulatur vorgenommen wird. (Hier findest du weitere Informationen zu Ursachen, Folgen und Vorbeugemaßnahmen verkürzter Muskeln)

Ich blamiere mich dort

Nein, das tust du ganz sicher nicht! Im Yoga bleibt jeder auf seiner Matte – mit seinem Körper aber auch mit seiner Aufmerksamkeit. Jeder macht Yoga ganz allein für sich und aus eigener Erfahrung kann ich berichten: Beim Yoga hat jeder genug mit sich selbst zu tun und kommt gar nicht dazu, andere zu beobachten und / oder zu bewerten.

Ich bin zu gestresst

Wer zu gestresst für Yoga ist, der ist auch zu müde zum Schlafen und zu dreckig zum Duschen 😉

Yoga bringt Körper, Geist und Seele in Einklang und führt nachweislich zu einer Stressreduktion. Das Nervensystem wird durch Yoga beruhigt und man hat dadurch sogar einen besseren Schlaf. In einer Studie der Yale University konnten Patienten mit Bluthochdruck durch diese Stressreduktion ihre Werte in einen Normalbereich bringen und auf Medikamente verzichten.

Ich bin zu dick

Yoga hilft beim Abnehmen und stärkt den ganzen Körper. Zum einen erhöht sich durch den Muskelaufbau der Grundumsatz, sodass der Körper selbst im Ruhezustand mehr Kalorien verbrennt. (In meinem Beitrag „Hunger ist das Dienstmädchen des Genies“ findest du weitere Informationen zu Grundumsatz, Leistungsumsatz und Gesamtumsatz.) Zum anderen sorgt Yoga für einen gesunden Stoffwechsel und hilft gegen Atembeschwerden.

Ich bin zu alt

Für Yoga ist man nie zu alt! Yoga lindert viele Beschwerden und hält jung. Viele wissenschaftliche Studien belegen, dass Yoga z.B. Beschwerden wie Rückenschmerzen und Migräne nachhaltig lindern kann (Hier findest du einen Überblick wie und warum Yoga wirkt.)

Ich habe körperliche oder gesundheitliche Einschränkungen

Bei gesundheitlichen Einschränkungen sollte man immer zuerst mit dem behandelnden Arzt sprechen und sich von ihm das OK für Yoga geben lassen.

Nach der ärztlichen Abklärung solltest du mich auf deine Einschränkungen ansprechen, damit wir gemeinsam eine Lösung finden. In meiner Ausbildung zur Yogalehrerin wurde sehr viel Wert auf eine korrekte Ausführung der Asanas (Körperstellungen) gelegt. So wurde ich darauf geschult, auch bei körperlichen Einschränkungen Hilfestellung zu geben und entsprechende Hilfsmittel einzusetzen.

…und wenn dich das alles noch nicht überzeugt hat:
Yoga verbessert durch die Stimulation und verstärkte Durchblutung der Unterleibsorgane sogar das Sexualleben 😉

 


Foto: Nerd Hexe

Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena


 

Meditation

Meditation als Workout für den Geist

Vor ein paar Tagen habe ich mich mit einer Freundin über Meditationen unterhalten und darüber, ob sie wohl etwas bringen oder nicht.

Sie schilderte mir, dass sie ein Problem damit hat, Meditationen ernst zu nehmen und nicht dabei zu lachen. Das erinnerte mich an meine ersten Erfahrungen mit Meditationen…

Ein blödes Gefühl…

Meine erste Meditation habe ich im Fitnessstudio durchgeführt – mehr aus Gruppenzwang als aus echtem Interesse heraus. Die Meditation gehörte mit zum Programm und es kam mir zu blöd vor, einfach zu gehen während alle anderen blieben. Und so wollte ich der Sache eine Chance geben – ich kam ja eh nicht drum herum. Es war eine geführte Meditation, bei der die Teilnehmer sich mit geschlossenene Augen auf den Boden legten und sich verschiedenes vorstellen sollten. Und so lag ich da, kam mir so richtig blöd vor und linste immer wieder durch die „geschlossenen Augen“, ob nicht irgendeiner guckt und ob alle mitmachen und fragte mich, warum sich die anderen nicht komisch dabei fühlten. Die Augen geschlossen zu halten fiel mir extrem schwer und ich konnte mich nicht wirklich auf die Meditation einlassen.

…das irgendwann geht!

Auch die nächsten Male blieb ich für die Meditation zum Abschluss des Trainings. Und da ich ohnehin 15 Minuten ruhig liegen musste, versuchte ich mitzumachen (egal wie doof ich mir dabei vorkam). Über die Zeit wurde es dann immer einfacher und ich habe mich an die Situation gewöhnt. Es ist auch wirklich nicht einfach, sich in einem fremden Raum mit lauter fremden Leuten einfach so hinzulegen und die Augen zu schließen!

An diesem Punkt angekommen, wurde die Meditation immer einfacher für mich und ich konnte positive Veränderungen feststellen. Das Training war immer recht anspruchsvoll. Doch im Laufe der Zeit habe ich für mich festgestellt, dass ich durch die abschließende Meditation trotzdem ganz entspannnt nach Hause fuhr. Es fühlte sich überhaupt nicht so an, als hätte ich Sport gemacht – obwohl ich ein gutes Training absolviert hatte.

Meditation als Workout für den Geist

Auch wenn es unterschiedliche Arten von Meditationen gibt, handelt es sich dabei in der Regel um Konzentrations- und Achtsamkeitsübungen. Diese trainieren den Geist und nehmen so Einfluss auf unser Leben. Daß die innere Einstellung extrem viel Einfluss auf unser Leben hat, haben wir ja bereits festgestellt (hier).

Obwohl ich anfangs nicht wirklich gut bei den Meditationen mitgemacht hatte, konnte ich also nach einiger Zeit eine positive Veränderung an mir feststellen. Ab diesem Moment habe ich erst so richtig Gefallen an Meditationen gefunden und sie auch außerhalb des Fitnessstudios für mich eingesetzt. Da ich schon immer ein „Vor-dem-Schlafen-Grübler“ war, haben sie mir beim Einschlafen sehr dabei geholfen, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen. Außerdem habe ich gelernt, dass ich mit Hilfe von Meditationen sowohl konzentrierter als auch entspannter sein und so Einfluss auf mein Gefühlsleben nehmen kann.

Dieses Jahr habe ich gleich zwei Mal das Wanderlust-Festival besuchen dürfen, ein großes Yoga-Event bei dem eine einstündige Meditation mit allen Teilnehmern durchführt wird. Was für ein Erlebnis! Ganz im Gegensatz zu meinen meditativen Anfängen kann ich mich heute sehr gut darauf einlassen. Und es war ein ganz unglaubliches Gefühl mit einer so großen Gruppe zu meditieren!

Vorteile von Meditationen

Mittlerweile kennt ihr mich ja recht gut und wisst, dass ich nicht nur von meinen eigenen Erfahrungen erzählen möchte. Das ist zwar ganz bestimmt für den ein oder anderen sehr hilfreich – allein schon, um zu sehen, dass man nicht allein mit Problemen kämpft und andere in einer ähnlichen Situation sind / waren – aber ein paar wissenschaftliche Fakten gehören für mich irgendwie auch dazu. Also findet ihr nachfolgend ein paar wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditationen:

Meditation stärkt die Psyche und wirkt gegen Stress

Meditation hilft dabei, Ruhe zu finden, sich zu entspannen und ein Gefühl von Zufriedenheit zu erlangen. Da körperliches und emotionales Stressempfinden eng an die Ausschüttung von Stresshormonen gekoppelt ist, die nachweislich durch Meditation gesenkt wird, wirkt Meditation zusätzlich gegen Stress (Quelle). Wie Stress sich auf den Menschen auswirkt, kannst du übrigens hier nachlesen.

Meditation hilft gegen Depression und Angststörungen

Wissenschaftler aus Schweden haben sogar herausgefunden, dass Meditation bei Depression und Angststörungen ebenso wirksam ist, wie eine kognitive Verhaltenstherapie (Quelle).

Das Gehirn altert langsamer

Eine Studie aus dem Jahre 2005 brachte das Ergebnis, dass Menschen die täglich 40 Minuten meditierten eine dickere Großhirnrinde haben, wodurch ihr Gehirn langsamer altert (Quelle).

Schmerzen werden gelindert

In einer Studie der Wake Forest Baptist University konnte belegt werden, dass Meditation das Schmerzempfinden um bis zu 40{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} senken kann (Quelle). Zum Vergleich: Morphium und andere Schmerzmittel erreichen nur ca. 25{4b5a1efddd1131e9264afc9ccb9772ccfd0f2110e65c4acc83c087e70caaf1e7} Schmerzsenkung.

Man wird zu einem bessereren Menschen

Nicht nur wir selbst profitieren davon, wenn wir meditieren. Nach einer Studie der Harvard University sind meditierende Menschen mitfühlender und haben ein ausgeprägteres Bedürfnis Gutes zu tun (Quelle).

Jetzt bist du dran!

Bei all den Vorteilen und dazu noch den positiven Erfahrungen, von denen ich erzählt habe, spricht doch eigentlich alles dafür, Meditationen auszuprobieren, oder?

Wenn du dir (so wie ich) anfangs total blöd dabei vorkommst, kann ich dir einen sogenannten Bodyscan ans Herz legen. Den kannst du ganz für dich allein durchführen und er ist nicht so „spirituell“ wie manch andere Meditation. Hierbei geht es darum, den Körper Stück für Stück bewusst zu spüren und zu entspannen.

Solange man keine wirkliche Übung darin hat, kann man einen geführten Bodyscan durchführen, in dem man durch die komplette Übung geleitet wird. Im Internet findet man wahnsinnig viele geführte Bodyscans. Empfehlungen bringen hier wahrscheinlich wenig, da jederMensch individuelle Vorlieben hat. Allein schon der Sprecher der Meditation macht unglaublich viel aus und nicht jeder empfindet jede Stimme als angenehm. Vielleicht klickst du dich einfach mal durch und suchst dir etwas passendes für dich aus 🙂

 


Welche Erfahrungen hast du mit Meditationen gemacht? Ich bin total gespannt zu erfahren, ob es dir vielleicht ähnlich wie mir ging!

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Foto & Bearbeitung: Trash-Art by Dionisio Martena