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Warum du bist, was du isst…

Du bist, was du isst!

Wer hat diesen uralten Spruch nicht schon tausendfach gehört? Mich hat er vermutlich mein ganzes Leben lang begleitet und ich habe ihn nie verstanden…
Wenn ich das hier so schreibe, komme ich mir fast schon ein bisschen doof vor. „Wie kann man einen so einfachen Satz nicht verstehen?“ Aber es geht in dem Fall nicht um verstehen können, sondern um verstehen wollen! Denn hätte ich den Satz verstehen wollen, hätte ich wohl ziemlich sicher darüber nachgedacht. Habe ich aber nicht…und das ist auch ok so. Die Erkenntnis kam somit spät, aber besser als nie und wie das so ist: Hinterher wundert man sich sowieso immer, warum man nicht früher darauf gekommen ist. 🙂

Warum könnte da etwas dran sein?

Entstanden aus einer einzigen winzig kleinen Zelle, besteht ein erwachsener Mensch aus durchschnittlich 100 Billionen (anschaulicher: 100 000 000 000 000) Zellen. Diese sind zum Teil sehr spezialisiert und funktionieren nur zusammen mit anderen, sodass die Zellen eines Körpers letztlich als ein einziges gigantisches Team zusammen arbeiten. Zwischen diesen beiden Zuständen muss etwas zu der ersten winzigen Zelle dazugekommen sein…also, allein von der Masse her, erwachsene Menschen sind ja nun mal deutlich größer als eine Zelle. Woher hat nun die erste Zelle, haben die ersten Zellen, hat der Körper die Bausubstanz für das Erschaffen neuer Zellen und Strukturen bekommen? Richtig: Aus der Nahrung.

Bist du wirklich, was du isst?

Bis zur Geburt ist das Menschlein nahrungstechnisch komplett auf die Mutter angewiesen (die Nährstoffe selbst kommen direkt über die Nabelschnur). Wer möchte, kann also sagen, der Mensch ist eigentlich erst einmal das, was seine Mutter isst. 😀
Mit der Geburt ist die körperliche Verbindung zur Mutter gekappt und das Menschlein beginnt, seine Nahrung über den Mund aufzunehmen. Es beginnt zu essen – auch wenn das in den ersten Monaten mit Milch und Brei vielleicht nicht jeder so wirklich als „essen“ bezeichnen mag…

An diesem Punkt frage ich mich jetzt gerade, was genau „essen“ überhaupt ist.
Der Duden bietet drei Bedeutungen: 1. [feste] Nahrung zu sich nehmen, 2. als Nahrung zu sich nehmen, verzehren und 3. durch Nahrungsaufnahme in einen bestimmten Zustand bringen. Bei fester Nahrung sind wir uns sicher alle einig, aber was ist jetzt mit flüssiger Nahrung? Gehe ich davon aus, dass ich Suppe esse, essen Babys dann nicht auch Milch?
Hierüber kann man wunderbar philosophieren und das überlasse ich gerne euch 🙂

Das Menschlein beginnt also zu essen und sein Körper verwertet die Nahrung selbst (statt die Nährstoffe angeliefert zu bekommen). Der Körper wächst und im Erwachsenenalter ist ein Großteil der körperlichen Entwicklung abgeschlossen – das Wachstum geht in die Breite statt in die Höhe 😉

Ja, du bist was du isst!

Um jetzt noch einmal die Kurve zu dem Eingangsstatement zu bekommen…
Der menschliche Körper befindet sich in einem Zustand permanenter Wartung bzw. Erneuerung. Pro Sekunde werden ca. 50.000 Zellen neu geschaffen und genauso viele sterben. Wie häufig sie ersetzt werden ist abhängig von der Art der Zellen.

Eindeutige, umfassende und wissenschaftlich fundierte Informationen über die Lebensdauer von menschlichen Zellen zu erhalten gestaltet sich teilweise schwierig. Bei sich schnell erneuernden Zellen, wie beispielsweise der Haut, liegen gesicherte Erkenntnisse vor. Für langlebige Zellen hingegen nicht – so ist noch nicht klar, wie schnell sich gewisse Stellen in Hirn oder Herz erneuern. Um diese Informationen zu erhalten, müsste man das Verfahren aus der Forschung mit Tieren auf den Menschen übertragen und Menschen schon bei der Geburt mit radioaktiven Markern versehen – was ganz sicher nicht so schnell geschehen wird! Einig scheint sich die Wissenschaft bisher darüber zu sein, dass sich der Körper „im Schnitt“ alle 7 bis 10 Jahre erneuert. Detailinformationen weichen jedoch je nach Quelle immer wieder von einander ab.

Dein Körper hat alle Zellen, aus denen du heute bestehst, aus der Nahrung gebaut, die du ihm gegeben hast.

You are what you eat! So don’t be fast, cheap, easy or fake. 😉

 


Foto & Bearbeitung: Nerd Hexe


SabrinaGarre BodyMindSoul WillkommenImExperiment

Willkommen im Experiment!

Ich gehöre zu den Teilnehmern eines gigantischen Experiments – eines Experiments, das es in diesem Rahmen noch nie gegeben hat. Du übrigens auch…warst du dir dessen bewusst?
Vor dem Experiment…

Im Laufe der Evolution hat sich der Körper unserer Vorfahren immer wieder verändert und sich an sich ändernde Umweltbedingungen und Nahrungsquellen angepasst. Ein ganz entscheidender Schritt in der Evolution des modernen Menschen war die Entwicklung des aufrechten Ganges. Dies ermöglichte uns den Gebrauch der Hände zur Feinmotorik und somit ein Leben als „Jäger und Sammler“. Die Stärksten *also die Fittesten* überlebten. Der Mensch entwickelte sich zu einem Dauerläufer, was ihm in der Jagd im Vergleich zu anderen Tieren Vorteile bescherte.

Seit dieser Zeit hat sich unsere Anatomie nicht mehr wesentlich geändert. Man kann also sagen, dass unser Körper mehr oder weniger aus der Steinzeit kommt. Bis zur Erfindung des Bürojobs war das auch überhaupt kein Problem, denn bis zu diesem Zeitpunkt galt das Prinzip „Körpereinsatz gegen Nahrung“. Wer sich nicht körperlich betätigte, hatte eben nichts zu essen und so war es normal, sich den ganzen Tag zur Nahrungsbeschaffung zu bewegen.

Ein Experiment mit unvorhersehbaren Konsequenzen…

Durch die rasante gesellschaftliche Entwicklung in den letzten paar hundert Jahren besitzen wir heutzutage Maschinen für nahezu jede denkbare Aufgabe. Menschen leisten vermehrt geistige statt körperlicher Arbeit und selbst ein großer Teil der Hausarbeit wird uns von Maschinen abgenommen. Wir müssen unseren Körper nicht mehr aktiv zur Nahrungsbeschaffung einsetzen und ein Großteil der Bevölkerung verbringt sowohl Arbeit als auch Freizeit im Sitzen, wodurch wir uns heute um zwei Drittel weniger als noch vor 100 Jahren bewegen.

Das Blöde daran ist nur, dass die körperliche Evolution überhaupt nicht mit dem Tempo der gesellschaftlichen Entwicklung Schritt halten kann. Auch heute ist der Mensch anatomisch noch immer ein Läufer und kein Sitzer. Wird er dem nicht gerecht, ist sein Körper chronisch unterfordert.

Da die Natur nach dem Prinzip „Was nicht wächst, stirbt“ arbeitet, baut unser Körper also ohne regelmäßige Bewegung immer weiter ab. Mangelnde Bewegung ist als ein Grund für viele Zivilisationskrankheiten bekannt und ein ernst zu nehmendes Thema. Diverse Studien belegen zusätzlich eine kontinuierliche Zunahme in BMI und Adipositas über alle gesellschaftlichen Gruppen hinweg – unabhängig von Rasse, Bildung und Einkommen. Das ist doch erschreckend, oder?

In der gesamten Evolution hat „kein Mensch“ so viel gesessen, wie der moderne Mensch heute…und wir beginnen gerade erst, die vollständigen Auswirkungen davon zu erfassen… Willkommen im Experiment! 

Und nun?

Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken! Wer bis ins hohe Alter gesund und leistungsfähig sein möchte, kann etwas für sich tun. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Erwachsene eine intensive sportliche Betätigung von mindestens 150 Minuten pro Woche. Sie zählt aber auch Freizeitbeschäftigungen (z.B. Spazieren, Gartenarbeit, Tanzen…) und Arbeiten im Haushalt dazu.

Du musst also nicht gleich zum Leistungssportler mutieren! Schon 30 Minuten sportliche Betätigung an 3 – 5 Tagen in der Woche können Jahre zur Lebenserwartung beitragen. Ich weiß, wie schwer es ist, sich gerade am Anfang dazu zu motivieren. Vermutlich kenne ich jede erdenkliche Ausrede von mir selbst. Meine Erfahrung hat mir aber gezeigt, dass es sich auf jeden Fall lohnt und *ohne Quatsch* tatsächlich irgendwann richtig viel Spaß macht! 😉


Mich interessieren deine Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema 🙂

Bist du Arbeit- / Freizeit-„Sitzer“? Wie viel intensive sportliche Betätigung schaffst du pro Woche?


Body - Mind - Soul

Warum „Body – Mind – Soul“?

Typisch ich, habe ich mir unendlich viele Gedanken über den Namen meines Blogs gemacht. Ich habe Ideen gesammelt, mit vielen Leuten gesprochen, viel gelesen und sehr viel liebe Unterstützung bekommen. Nachdem einige Wochen mit der Namenssuche vergingen, waren einige ganz coole Namen gefunden. Trotzdem war irgendwie nichts dabei, bei dem ein „Genau, das ist es!“ aufkam. Was hatte ich an diesen ganzen Namen auszusetzen? Ich konnte mich nicht damit identifizieren, sie waren nicht ich.

Ja und so bin ich einfach ich: Sabrina Garre. In Kombination mit dem, was mich meiner Meinung nach ausmacht.
Mit dem, was mich interessiert und fesselt – zusammengefasst in drei Begriffen: Body – Mind – Soul.

Warum „Body – Mind – Soul“?

Body

Seit ca. 4 Jahren beschäftige ich intensiv mit den Themen Fitness und gesunde Ernährung – aus einer Not heraus. Mein langjähriges Gewichts-Jojo, mit dessen Hilfe ich mich immer trotz extremer Unsportlichkeit in einem gewissen Wohlfühl-Rahmen bewegte, hat mich mit einem Mal verlassen. Schleichend hat sich Kilo um Kilo angesiedelt, bis ich ein ernsthaftes Klamottenproblem bekam (mein Kleiderschrank umfasste zu dem Zeitpunkt alles von Größe 34 bis 42). Es war mir zu teuer alles noch einmal in der nächsten Größe zu kaufen und so richtig wohl fühlte ich mich auch nicht. Ich musste an mir arbeiten!

Eine Lösung musste her, die ich gut in meinen Alltag als Beraterin mit deutschlandweitem Einsatz integrieren konnte und das ging für mich am besten in Eigenverantwortung. So habe ich unzählige Stunden in Recherche investiert, nach über 15 Jahren wieder mit Sport begonnen, diverse Sportarten/-programme und Ernährungsstile ausprobiert…und mein Ziel erreicht.  🙂 Du möchtest gern wissen, was ich alles ausprobiert habe und welche Erfahrungen ich damit sammeln durfte? Kein Problem! Die Posts, die sich mit diesen Themen befassen, kommen nach und nach in die Kategorie „BODY“ hinein.

Mind

Mein Leben lang habe ich mich schon für Psychologie interessiert – mit Fokus auf Persönlichkeitsentwicklung, Selbstoptimierung und Glücklich sein. In den vergangenen Jahren habe ich mich dann verstärkt mit verschiedensten psychologischen Erkrankungen und Heilmethoden beschäftigt. Dieses Wissen hilft mir zum einen,  meine eigenen Päckchen besser zu tragen und andere beim Tragen ihrer Päckchen zu unterstützen. Zum anderen war es mir möglich zusätzliche Erkenntnisse darüber zu gewinnen, warum Menschen wie ticken und wie stark sich der Geist auf den Körper auswirkt.

Es ist ein wirklich wahnsinnig spannendes Thema und es fesselt mich immer wieder, wie stark man doch auf sich selbst und sein Wohlbefinden Einfluss nehmen kann. Somit dürfte sich die Kategorie „MIND“ fast selbst erklärt haben 😉

Soul

In meiner Welt kann man nur glücklich sein, wenn es Körper, Geist und Seele gut geht und so habe ich immer wieder einmal kleine Dinge, die ich für meine Seele tue. Als kleiner Träumer *insbesondere was Tiere, Umwelt und ein freundliches Miteinander angeht*  ist es manchmal nicht ganz einfach, Verständnis für „die Welt da draußen“ zu haben. So versuche ich, sie immer wieder ein kleines bisschen besser zu machen. Meine *zugegebenermaßen manchmal recht ungewöhnlichen* „Seelen-Projekte“ und meinen Gedanken dazu werden sich im Laufe der Zeit in der Kategorie „SOUL“ tummeln.

Body – Mind – Soul ergibt für mich ein rundes Bild – Gesundheit und Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele!
Nach meinem Empfinden spiegelt es mich und das, was mich bewegt und über das ich bloggen möchte sehr gut wider. 🙂

 


An dieser Stelle noch ein ganz großes Dankeschön an die lieben Leute, die sich Zeit genommen haben, um mich zu unterstützen:

  • meinen Partner und Fotografie-Lehrer DioTena
  • das Chaospony, das mich überhaupt erst zu meinem Blog ermutigt hat und mir während der ganzen Zeit beistand – ohne dich wäre das hier nie entstanden!
  • meine Fotografin und Bearbeitungsguru, die Nerd Hexe
  • meine Schwester und ihre Ohana-Gruppe für das Brainstormen und Feedback

Ihr seid die Besten :-*


 

 


Foto: Trash-Art by Dionisio Martena


 

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