Ein Raum, in dem du ankommen darfst.
Westerwald Yoga ist nicht einfach ein Yogastudio. Es ist ein Raum, den ich geschaffen habe, weil ich selbst erlebt habe, wie gut es tun kann, einen Ort zu haben, an dem man mal einfach nicht funktionieren muss.
Einen Ort, an dem Bewegung nicht Leistung bedeutet. An dem Ruhe genauso ihren Platz hat wie Kraft. Und an dem du nicht erst jemand anderes werden musst, um hier richtig zu sein.
Westerwald Yoga gibt es nicht erst seit heute. Ich habe das Studio schon einmal in Rennerod geführt, habe es irgendwann geschlossen, bin weitergegangen, habe andere Räume kennengelernt – und bin schließlich hier gelandet.
Westerwald Yoga 2.0 ist deshalb kein Neuanfang auf einer grünen Wiese. Es ist eine Rückkehr. Mit allem, was ich aus den letzten Jahren gelernt habe, und mit einem Raum, der heute noch viel mehr meinem Gefühl davon entspricht, was Yoga für mich sein darf.
Wie Westerwald Yoga wieder zu mir kam
Westerwald Yoga gibt es nicht erst seit heute.
Ich habe das Studio schon einmal geführt – von 2019 bis 2021. Danach habe ich ungefähr zwei Jahre überhaupt nicht unterrichtet. Bis ich es irgendwann vermisst habe zu unterrichten….
Und so habe ich angefangen, wieder Yoga zu unterrichten – zunächst in verschiedenen Räumen, die ich jeweils für einzelne Stunden angemietet habe. Das hat funktioniert. Aber so richtig gepasst hat es nie. Mal war der Raum nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte. Mal hat etwas anderes gefehlt. Es waren eben Räume, die schon da waren und die ich für meine Stunden genutzt habe.
Und irgendwann war da der Wunsch nach etwas Eigenem wieder ganz deutlich.
Ein Raum, den ich nicht nur nutze, sondern selbst gestalten kann. Und jetzt ist er da.
Ich habe alles selbst ausgesucht und eingerichtet – die Farben, das Licht, die Möbel, die Atmosphäre und die vielen kleinen Dinge, die vielleicht gar nicht sofort auffallen, aber dafür sorgen, dass es sich für mich richtig anfühlt.
Dieser Raum ist Westerwald Yoga 2.0. Und diesmal ist es wirklich mein Raum.
Ein Raum, der sich nach mir anfühlt
Bei der Gestaltung war mir wichtig, dass der Raum hell, offen und ruhig ist.
Drei große Fenster bringen viel Tageslicht hinein. Das große Deckenlicht bleibt während der Stunden aus. Stattdessen gibt es warmes, gedämpftes Licht und leise Musik.
Auch die kleinen Dinge sind mir wichtig: Du kannst früher kommen, deine Sachen in Ruhe verstauen, deine Matte und Hilfsmittel liegen bereits für dich bereit und du darfst erst einmal ankommen.
Ich wollte einen Raum schaffen, der nicht noch mehr Reize produziert, sondern in dem du ein bisschen weniger „musst“.
Ich bin Sabrina.
Yoga war für mich nicht immer selbstverständlich.
Ich bin ursprünglich nicht auf die Matte gegangen, weil ich unbedingt „achtsamer“ werden wollte. Ich wollte mich bewegen, fitter werden und etwas für meinen Körper tun. Ich habe unter anderem Freeletics gemacht und bin gelaufen.
Und dann habe ich Yoga entdeckt.
Was mich zuerst körperlich überzeugt hat, hat irgendwann noch viel mehr mit mir gemacht.
Ich war früher ziemlich schnell auf 180. Ich nenne mich selbst gerne mein ehemaliges HB-Männchen. 😄
Gerade nach meinen Heimfahrten von zum Beispiel der Arbeit in Frankfurt, konnte es schon mal gute 30 Minuten dauern, bis ich innerlich überhaupt wieder runtergefahren war.
Yoga hat mir gezeigt, dass Entspannung nicht einfach bedeutet, irgendwann müde zu werden.
Dass ich meinen Körper anders wahrnehmen kann.
Dass ich atmen kann, bevor ich reagiere.
Dass ich nicht immer sofort etwas tun muss.
Und genau diese Erfahrung möchte ich weitergeben.
Nicht als „Du musst jetzt Yoga machen, damit du ein besserer Mensch wirst“.
Sondern als Einladung:
Komm vorbei. Beweg dich. Atme. Spür dich. Und schau, was passiert.
Und dank Kathi gibt’s inzwischen tolle Angebote für Kinder.
Kathi gehört inzwischen fest zu Westerwald Yoga und bringt mit „Raum für Kids“ einen ganz eigenen Bereich mit.
Sie liebt es, mit Kindern einen Raum zu schaffen, in dem sie sich bewegen, ausprobieren, atmen und einfach sie selbst sein dürfen.
Mit viel Empathie, Bildern und einer Sprache, die Kinder verstehen, entsteht bei ihr ein Zugang zu Yoga, der nicht nach „kleinen Erwachsenen“ aussieht.
Bewegen · Atmen · Ankommen.
Genau darum geht es bei „Raum für Kids“.
Westerwald Yoga darf wachsen.
Ich weiß heute noch nicht, wohin sich Westerwald Yoga irgendwann entwickelt.
Vielleicht kommen neue Stunden dazu.
Vielleicht Workshops.
Vielleicht ganz andere Dinge, die heute noch gar nicht geplant sind.
Aber eines weiß ich:
Dieser Raum darf wachsen.
Mit den Menschen, die zu ihm kommen.
Mit neuen Ideen.
Und mit ganz viel Yoga.
